stahlpink #megamutig Podcast Woche 17

Das wirklich Geile an der Selbstständigkeit – #megamutig-Podcast / Woche 17

Im #megamutig-Podcast nehme ich euch in meinem ersten Jahr als Selbstständige mit und die letzte Zeit war geprägt von Bestellungen, Materialbeschaffung-Stress und ganz, ganz vielen Glücksmomenten. Das Geschäft brummt und diese Zeit hat mir zwei neue Aspekte gezeigt, die ich an der Selbstständigkeit liebe.

#megamutig auf iTunes:
Hier geht’s lang!

Shownotes:

die #megamutig-Folge, in der es um meine ersten drei Monate als Selbstständige geht
der stahlpink-Blogbeitrag zum Thema Geld 

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt megamutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 17!

Ich hatte euch in der letzten Folge ein Weihnachts-Special versprochen. Dabei hatte ich mir ein Gespräch mit einer besonderen Person zu einem ganz tollen Thema überlegt – doch vor lauter Weihnachtsstress und Terminen müssen wir das leider auf nächste Woche verschieben, es wird also ein Neujahrsspecial. Und ihr müsst erst einmal mit mir Vorlieb nehmen.

Übrigens bin ich über die Weihnachtstage bei meinen Eltern und habe blöderweise mein Podcast-Mikro vergessen. Ich hoffe die Tonqualität geht einigermaßen, verzeiht mir.

Momentan gibt es ja enorm viele Jahresrückblicke und content, der das Jahr zusammen fasst. Bei mir gab es einen Rückblick nach drei Monaten Selbstständigkeit, das war vor ca. einem Monat. Da habe ich über die Veränderungen gesprochen, die die Selbstständigkeit mit sich bringt.

Aber seitdem sind mir noch zwei sehr wichtige Sachen aufgefallen. Dinge, die ich in einer Festanstellung so nicht erlebt habe und deshalb die Selbstständigkeit enorm feiere.

Wie ihr ja sicher mittlerweile wisst, wenn ihr den #megamutig-Podcast öfter hört, betreibe ich einen online-Shop mit selbstgestalteten Produkten.

Zuletzt ging das Geschäft richtig, richtig gut!

Ich habe euch auf Instagram ja einige Einblicke gezeigt, dass ich mit den ganzen Bestellungen schon gar nicht mehr hinterher kam und etwas Stress damit hatte, genug Kettchen nachzuordern, denn mein herkömmlicher Goldschmiedebedarf war ausverkauft und es war nicht so einfach ähnliche Kettchen in einer guten Qualität aufzutreiben.

Während ich nach geeigneten Lieferanten suchte, kamen im Minutentakt weitere Bestellungen rein- es war unbeschreiblich. Das hatte natürlich mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun, aber auch mit einer tollen Bloggerin, die meinen Shop in einem Beitrag verlinkt hat.

Also falls dir noch der richtige Boost fehlt, kann ich dir nur empfehlen, mit Influencern zusammen zu arbeiten, mir bringt das enorm viel. Ich kann mir vorstellen, dazu bald auch noch eine eigene Folge zu machen.

Jedenfalls hatte ich etwas Stress, fühlte mich aber die ganze Zeit als hätte ich Geburtstag – ich war einfach so so happy. Ich war glücklich, dass so viele Leute Vertrauen in mich haben und ihr hart verdientes Geld für meine Produkte ausgeben.

Und als ich dann als der ärgste Verpackungs- und Materialbestellungs-Stress vorbei war, auf mein Konto geguckt habe, bin ich fast vom Hocker geplumpst. Ich habe mich einfach über jede Bestellung gefreut, weil das Vertrauen und Wertschätzung des Kunden bedeutet, aber was das noch mit sich bringt, habe ich erst in dem Moment ganz erfasst: die Leute haben natürlich Geld bezahlt, das nun brav auf meinem Konto lag.

Und es war so unfassbar schön zu realisieren, dass ich diesen ansehnlichen Haufen Geld mit meinem eigenen business verdient habe. Ich kann euch sagen, dass ich mich noch nie so sehr über Geld gefreut habe, wie in dem Augenblick. Es ist die eine Sache, ob man jeden Tag zur Arbeit geht und dann am Ende des Monats Lohn bekommt. Den Lohn habe ich natürlich auch dankend angenommen. Aber dieses Gefühl jetzt, dass dieses Geld aus meiner Idee stammt und von den selbstgestalteten Produkten kommt, die ich mir ausgedacht und realisiert habe – das ist eine ganz andere Art von Einnahme und hat mich einfach nur glücklich gemacht. Und ich wusste, dass ich jeden Cent davon total verdient habe.

Falls ihr meinen Blog lest, dann wisst ihr, dass ich vor einigen Wochen einen Blogartikel zum Thema Geld gepostet habe. Darin ging es darum, dass ich bisher sehr negative Glaubenssätze bezüglich Geld hatte. Vor allem als Studentin habe ich damit eher Mangel assoziiert. Also ich beschäftige mich auch über Bücher momentan stärker mit dem Thema Geld und versuche diese Glaubenssätze in den Griff zu bekommen.

Und nun habe ich am eigenen Kontostand erlebt, dass Geld auch etwas Wunderbares sein kann. Ein Austausch von Wertschätzung.

Das ist die eine Sache, die ich an der Selbstständigkeit so geil finde. Man verdient wirklich, wirklich sein eigenes Geld und bekommt dazu eine neue Beziehung: jeder Cent hat eine neuere, tiefere Bedeutung. Weil man es selbst, ganz alleine, mit der eigenen Idee und dem eigenen Tun verdient hat.

Und nun zu der zweiten Sache, die ich so geil finde.

Kurz nachdem ich meinen Job gekündigt habe, war ich mit meinen Kollegen essen und hatte da eine tolle Begegnung: in dem Restaurant saß eine Frau, die eine rosa Statement-Kette von mir trug. Diese Ketten habe ich während des Bachelorstudiums gefertigt und verkauft, habe dann aber während des Masters damit aufgehört. Es war also schon einige Jahre her, dass ich sie gefertigt haben musste. Und doch saß da plötzlich diese bildhübsche Frau und trug eine Kette, die ich mir ausgedacht und selbst gefertigt hatte. Das Gefühl ist sagenhaft, die eigenen Produkte im Einsatz zu sehen. Es macht mich einfach total glücklich und war damals absolut die Bestätigung, dass ich das richtige tue, indem ich gekündigt habe.

Ich glaube das Gefühl kennt wohl jeder, der etwas herstellt und verkauft. Vielleicht bist du Fotografin und deine Fotos werden von den Kunden ganz groß ausgedruckt und über das Sofa gehangen. Oder du bist Illustratorin und siehst auf Instagram schön eingerichtete Zimmer, in denen dein Werk hängt. Vielleicht bist du Autorin und dein Buch wird plötzlich in der U-Bahn von deinem Gegenüber gelesen. Oder dir kommt als Modedesignerin plötzlich auf dem Bürgersteig jemand mit einem Schal von dir entgegen.

Also ich meine das sagenhafte Gefühl, wenn die eigenen Produkte in der Öffentlichkeit getragen, ausgeführt, rum gezeigt werden. Ich finde das phantastisch und das ist so eine super Bestätigung, dass die Nutzer die Produkte gut finden.

Ich habe das Gefühl, ganz besonders Glück zu haben. Vor zwei Tagen war Heiligabend und da trug eine meiner wunderschönen Tanten gleich zwei Ketten von mir übereinander zu ihrem Weihnachtsoutfit. Weil sie so stolz war.

Und gestern hatte ich einen Brunch mit alten Freundinnen und gleich drei von ihnen hatten bereits bei mir bestellt und trugen die Ketten zu der Gelegenheit. Es ist so schön das alles zu sehen und ich stelle mir noch die vielen stahlpink-Ketten, Pins und Karten vor, die unter’m Weihnachtsbaum lagen. Sagenhaft.

Also falls du dir auch grade überlegst, dich selbstständig zu machen, dann solltest du solche Glücksgefühle auf jeden Fall in deine Pro und Contra-Liste mit aufnehmen. Ich hätte das gar nicht so erwartet und sehe es als dickes Plus an.

Vielen Dank auch an die lieben Hörer des Podcasts! Ich würde nun gerne von euch wissen, ob ihr auch schon ähnliche Glücksgefühle hattet, wenn ihr euer Werk bei einem Kunden gesehen habt? Und hat sich eure Beziehung zu Geld durch die Selbstständigkeit ebenfalls verändert? Dann schreibt mir doch gerne, ich bin gespannt!

Und wenn euch dieser Podcast gefällt und ihr mich unterstützen möchtet, dann hinterlasst mir doch eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes. Das wäre toll! Ihr könnt mir auch auf Instagram folgen, da heiße ich @stahlpink. Dann habe ich noch den Shop und den Blog, das findet ihr unter www. stahlpink.de. Nun wünsche ich euch noch eine wunderschöne Nach-Weihnachtswoche und bis zum nächsten Mal beim #megamutig-Podcast im neuen Jahr! Bis dann!

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