stahlpink Instagram-Accounts

#followfriday: Meine Lieblings-Instagram-Accounts

Instagram: love it or hate it. Für mich ist es pure Inspiration. Auch wenn ich mehreren hundert Accounts folge und diese alle auf ihre Weise toll sind, gibt es einige, bei denen ich gerne verweile. Hier eine kleine Zusammenstellung dieser Instagram-Perlen.

Instagram hat momentan einen besonderen Stellenwert in meinem Leben. Es ist schräg, aber es ist mein Fenster zur Außenwelt. Ich lebe auf’m Land und leide seit einer Weile unter absolutem Kleinstadt-Koller. Hier läuft gar nichts. Der nächste Trend und die nächste Inspiration sind leider meilenweit entfernt- oder eben im Netz zu finden. Dabei schmachte ich als kreative Seele nach Input. Und den hole ich mir momentan am Liebsten von Instagram.

Jeden Tag werden meterweise Bilder auf Instagram bewegt – durch runter scrollen. Und doch gibt es hier und da Accounts, die meiner Scrollbewegung eine kleine Pause versetzten: weil ich nicht verpassen möchte, was da los ist, weil die Posts Tiefgang haben und weil es tatsächlichen Mehrwert bietet, was da fotografiert oder geschrieben wird.

Willkommen zu der kleinen feinen Auflistung meiner Lieblings-Accounts.

@jengotch

Ist die Gründerin und kreative Seele hinter Shop.Bando und auf ihre eigene Art und Weise durchgeknallt. Sie ist bunt, sie ist flippig und manchmal auch einfach depremiert. Sie hat sich ihre eigene persönliche Marke geschaffen und ich schaue ihr so gerne zu, wie sie in Toddel-Ohrringen und farbigen Kleidern davon erzählt, wie man am besten einen Schokoriegel isst. Ich liebe diese verrückte, kreative Art von ihr, das Leben (und Social Media) nicht allzu ernst zu nehmen. Und dann wieder ganz geerdet zu sein, wenn sie von ihren Depressionen und ihrer Scheidung berichtet. Hach Jen.

Ich bin ihr vor einigen Monaten ein Mal entfolgt, weil mir ihr Bericht, wie sie ein Haar an ihrem Hals gefunden hat, doch einfach zu irre war. Aber ich hab sie vermisst und bin gerne zurück in ihrem bunten Leben.

@frauhoelle

Yeah, es ist der letzte Tag eines sehr spannenden Jahres 2017 für mich und ich stecke bereits mitten in den Vorbereitungen für unseren Silvesterabend. Aus dem YEAH wird später noch ein HAPPY NEW YEAR und das Tank Top tausche ich gegen mein Glitzerkleid von H&M aus. Aber nach dem Temperaturanstieg von +14 Grad in 24 Stunden ist unser Wohnzimmer aktuell eine Sauna 😳😂 Mal schauen, ob ich heute auch noch eine kleine Review über das Jahr 2017 auf meinem Blog schaffe – ansonsten eben (wie so vieles in meinem Leben) verspätet morgen 🙈 Einen neuen Kalender für 2018 wird es übrigens auch noch als Printable und Print (!) geben, allerdings erst ab KW 2. Und eine neue #letterattackchallenge für Januar wird auch noch (rechtzeitig morgen!) veröffentlicht ❤️ Wer viele Ideen und noch dazu ein normales Leben hat, der kann eben nicht immer alles perfekt machen 🤷🏻‍♀️ Akzeptieren und das Beste draus machen heißt die Devise – und sich nicht aus der inneren Ruhe bringen lassen! In diesem Sinne: auf entspannte, nächste 12 Stunden! ✨

A post shared by Frau Hölle Studio (@frauhoelle) on

Ein Account rund um Handlettering – hö Handlettering? Ja genau, Frau Hölle alias Tanja zeigt viel Handlettering, Technik und Material, aber für mich viel spannender: in den Stories gibt es jeden Tag Einblicke in ihren Alltag als Selbstständige.

Ich bin mit Sicherheit nicht die Einzige, die jeden Tag neugierig mit dabei ist, wenn das brandneue Frau Hölle-Studio in München neu eingerichtet wird und sie ihre kreativen Aufgaben zeigt. Die Frau hat es auf jeden Fall mit ihrem Business geschafft: eine treue Anhängerschaft und ein Bestseller beweisen das. Und wie sie sich demnächst als Mom-Boss schlagen wird, werden wir sicherlich mitverfolgen dürfen.

@kea_schreibt

An meine neuen Therapeuten hatte ich einen Wunsch: dass er nicht zu nett sein möge. Bitte was? Ja, genau! Meine größte Befürchtung, als ich heute zu meiner allerersten Sitzung ging, war, dass mein Gegenüber zu lieb sein könnte. Jene väterlich gütige Ausstrahlung hätte, vor der ich mich höflich und angepasst verhalten würde, aber die mich nicht mit dem „real shit“ konfrontieren würde. Das heißt natürlich nicht, dass es sich um einen unempathischen Menschen handeln sollte, aber ich persönlich bevorzuge eine herzliche Atmosphäre, in der auch Unbequemes ausgesprochen wird. Schließlich gehe ich zur Therapie, um etwas zu verändern und nicht für einen netten Kaffeeklatsch. Kurz darauf fand ich mich also wieder einmal einem wildfremden Menschen gegenüber, dem ich mein Herz ausschüttete. Der die wichtigsten Bausteine meiner Lebensgeschichte mit Angst und Depressionen zugeworfen bekam, in der Hoffnung, wir könnten daraus irgendwann etwas Schönes bauen. Nicken, Nachhaken, wieder nicken. Während ich erzählte, kam mir mein eigenes Leben ganz schön heftig vor. Wann breitet man all diese Handicaps schon mal in chronologischer Reihenfolge aus? Autsch, das tat weh. Zwischen mir und dem Leben, das ich führen will, steht eine gläserne Wand, an der ich mir Tag für Tag den Kopf anhaue, beim Versuch, sie zu überwinden. Auch eine Vielzahl an Therapien konnte mich aus dem Klammergriff der Angst nicht entscheidend befreien. Während ich diesem Haufen ungelebten Lebens zusah und mich bedauerte, unterbrach eine Frage meine Gedanken. -„Was bringt Ihre Angst Gutes für Sie?“. Etwas in mir war empört, ein anderer Teil erleichtert. Ich meine, Hallo? Diese besch**** Angst, sie hindert mich an fast allem: in den Urlaub fahren. Zur Arbeit gehen. Eine Familie gründen. Und dann fragt mich dieser Therapeut, warum meine Seele nicht aufhören will, sie zu produzieren. Es ist keine Frage, die mir schmeckt, aber eine, deren Antwort ich suchen möchte. Als ich aus der Tür ging, hatte ich das Gefühl, an eine gute Adresse geraten zu sein. An jemanden, der mich nicht mit Ausflüchten und einem warmem Händedruck entlassen würde, sondern mit mir auf emotionale Tauchstation gehen würde. (Weiter im ersten Kommi)

A post shared by Poetin. Essayistin. Feministin (@kea_schreibt) on

Ein Account, der viele verschiedene Themen abdeckt: Feminismus, Beziehungen, Umgang mit Ängsten.

Kea nimmt uns mit in ihre Gedankenwelt und beschreibt so eloquent, poetisch und persönlich, dass ich manchmal wirklich inne halten und sie kurz bewundern muss. Und mit inne halten hab ich’s ja nicht so, vor allem in der schnell scrollenden Insta-Welt. Aber der Account geht tief und ist eine super Abwechslung zum sonstigen manchmal doch oberflächlichen content, der auf instagram gerne geboten wird.

@juli.pott

So sympathisch, so nahbar. Und sehr auf der Suche nach sich selbst. Was für Antworten sie auf dem Weg findet, teilt sie auf ihrem Account und ihrem neuen Blog. Dass das sehr spannend ist und man dabei auch mal Antworten für sich selbst mit nehmen kann, ist neben der Ästhetik dieses Accounts ein super Nebeneffekt.
Die liebe Juli nimmt die Nutzer außerdem mit auf ihre Reisen und ist dabei manchmal so herrlich geflasht von ihrem eigenen Leben, dass in ihren Stories auch mal Tränchen kullern. Und ich habe natürlich ein klein wenig mit geheult. So viel Verletzlichkeit ist echt stark!

@dariadaria

tween love – bay ledges 🦕

A post shared by Madeleine Daria Alizadeh (@dariadaria) on

Kein Insider-Tipp mehr, bei Weitem nicht. Aber trotzdem herrlich und toll. Yoga in Unterwäsche. Katzen knuddeln auf Bali. Und ganz viel ihrer Werte: Nachhaltigkeit, faire Produktion, Selbstliebe. Das alles in einem einzigen, auch noch ästhetischen Kanal! Und mal zugegeben: Die gute Madeleine ist schon hot 😉 (siehe Bild oben).
Natürlich interessiert mich als Shop-Betreiberin auch noch zusätzlich, wie sie ihre eigene Produktlinie samt Marke hoch zieht – sehr spannend!

@ktxnka

Für alle Buchliebhaber und die, die bei den ganzen Veröffentlichungen auf dem Neuesten bleiben wollen, aber auch gerne an die Klassiker erinnert werden. Dieser Account ist gold für Leseratten. Sachbücher werden zwar nicht bedient, aber die ganz großen literarischen Werke. Hallo Gogol, Henry James und Murakami! Auf dem Account von Katharina schwelge ich gerne und träume von mehr Zeit zum Lesen und eine Zeit vor Netflix, Yoga und Arbeit, als das Bücherverschlingen noch zu meinen Hauptbeschäftigungen gehörte.

@nikejane

Die Frau hat Power. Ich lese schon seit Jahren ihren Blog „This is Jane Wayne“ und seit dem Sommer gibt es außerdem einen Podcast. Klar geht es viel um Mode und Fashion-Events (von solchen Accounts halte ich mich normalerweise fern), aber Nike sticht raus: voller Bewunderung habe ich beispielsweise mitverfolgt, wie sie ihre eigene Abtreibung publik gemacht hat, um die Ärztin Kristina Hänel in dem Gerichtsverfahren rund um Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen auf deren Webseite zu unterstützen.
Nike ist stark, sie ist mutig, sie hat Stil – und manchmal blitzt beim Sprechen ihr reizender Kölner Dialekt hervor. Hammer.

Habt ihr auch einige Lieblinge im Instagram-Feed? Dann gebt mir gerne eure Tipps und schreibt mir einen Kommentar!

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