Wie ich es in eine Frauenzeitschrift geschafft habe – #megamutig-Podcast / Woche 32 stahlpink

Wie ich es in eine Frauenzeitschrift geschafft habe – #megamutig-Podcast / Woche 32

Die letzte Woche war sehr aufregend: am Freitag erschien die erste Frauenzeitschrift, für die ich ein Interview gegeben habe. Das war die erste Präsenz in einem auflagenstarken Print-Medium für mich und da einige Fragen dazu aufkamen, erzähle ich euch heute in dem #megamutig-Podcast, wie es dazu kam.

#megamutig auf iTunes:

Hier geht’s lang!


Shownotes:

#megamutig-Folge zum Thema PR 


Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Wer mir unter @stahlpink auf Instagram folgt, wird es schon mitbekommen haben. Ich bin in der aktuellen Ausgabe einer Frauenzeitschrift vertreten, jawoll! Ziemlich geil und ich freue mich sehr über diese Aufmerksamkeit. Und so wie Familie und Freund damit umgehen, habe ich das Gefühl, den Nobelpreis gewonnen zu haben, so groß ist die Freude.

In dem Magazin ist ein Beitrag zum Thema Gründung und Selbstständigkeit und es geben vier Frauen in dem Beitrag dazu Statements, eine davon bin ich. 

Ich habe die ganze Sache hier und auf Instagram bisher schön geheim gehalten – ich konnte mein Glück selbst noch nicht so ganz fassen glaube ich. Aber als die Ausgabe dann am Freitag erschien und ich das publik machte, kamen einige Fragen und ich dachte es sei für euch ganz spannend, mal zu erfahren wie das alles abgelaufen ist.

Also, ich habe in einer meiner letzten #megamutig-Folgen bereits erzählt, dass ich auch PR-Arbeit gemacht habe. Das war vor allem im letzten Winter. Die Folge verlinke ich euch natürlich in den Shownotes.

Ich hatte mir eine Liste mit Magazinen und Blogs aufgeschrieben, in die ich gerne wollte und habe die nach und nach abgearbeitet und Mails an die jeweiligen Redaktionen geschrieben. Aber ich muss ehrlich zugeben: nachdem die Liste abgearbeitet war, habe ich das Thema PR-Arbeit komplett schleifen lassen und mich eher auf andere Bereiche konzentriert, z.B. Retailer anzuschreiben. 

Und das entsprechende Magazin habe ich gar nicht angeschrieben. 

Es war so, dass die Journalistin, die für diese Frauenzeitschrift arbeitet, auch diesen Podcast hört. Hallo Bianca! 

Und sie hat mir irgendwann eine ganz nette Nachricht geschrieben, den Podcast betreffend. Das war aber noch ganz allgemein und ich wusste damals nicht, was sie so macht. Und solche Nachrichten bekomme ich hier und da und habe natürlich auch geantwortet. Und so kommt man in Kontakt. Das ist sowieso meine Erfahrung der letzten Monate: wenn man freundlich und authentisch ist, ergeben sich einfach tolle Möglichkeiten, so habe ich auch noch andere Aufträge bekommen. 

Das beantwortet dann wohl auch die allerhäufigste Frage, die ich in den letzten Tagen bekommen habe: nein, ich habe die Jolie nicht selbst angeschrieben, ich hatte das riesen bombastische Glück durch diesen Podcast angeschrieben zu werden.

Die erste allgemeine Anfrage kam dazu schon im Januar, da wurde die Idee für den Artikel und verschiedene in Frage kommende Günderinnen erst einmal von der Journalistin vorgestellt. 

Im Februar war dann klar, dass ich in die engere Auswahl gekommen bin, was mich natürlich sehr gefreut hat. 

Kurz darauf gab es dann das Telefoninterview, wo mir einige Fragen gestellt wurden bezüglich meiner Selbstständigkeit und das war es auch schon fast. Das Telefoninterview ging nur ca. 30 Minuten und es gingen danach noch einige Mails hin und her. 

Die Fotos, die ihr im Magazin seht, sind von mir, die Jolie-Redaktion hat mich um Fotos gebeten und ich habe einen extra PR-Ordner, in dem geeignete Fotos drin sind. Ich habe ja schon Interviews für Blogs gegeben und hatte da geeignetes Material gesammelt.

Das kann ich dir auch sehr empfehlen, falls eine PR-Anfrage kommen sollte: in diesem PR-Ordner sind bestenfalls schon Interviews drin, die du schon mal geführt hast oder eine Auswahl an guten Bildern. Und zwar nicht nur von deinen Produkten, sondern auch schöne Fotos von dir! 

Netterweise hat die jolie-Redaktion auch eine stahlpink-Kette abgedruckt. Hierfür musste ich meine Ketten nachshooten, damit sie die Kette gut freistellen konnten. Also falls Designer unter den Hörern sind, ist auch das ein Tipp: Bilder eurer Kreationen in petto haben, die sich gut freistellen lassen und nicht alles auf einem farbigen Hintergrund ablichten so wie ich, dann habt ihr nicht so den Druck, das noch schnell nachshooten zu müssen. 

Dann durfte ich noch mehrfach über den Text drüber lesen und habe hier und da noch etwas korrigiert. Das war aber alles kein Problem und die Redaktion war sehr nett. 

Und nein, ich habe dafür kein Geld bekommen, ich sehe das als super PR – andere Leute bezahlen für diese Art der Aufmerksamkeit, daher ist das für mich total ok. 

So und nun zu der Frage, warum ausgerechnet ich! Ich glaube, das hat natürlich auch viel mit Glück zu tun. Aber auch mit der Tatsache, dass ich mit meiner Story raus gehe und erzähle, warum ich mache was ich mache und wie ich es mache. Also, vielleicht ist das Geheimnis, die eigene Story zu erzählen und die Motivation hinter dem, was du tust deutlich zu machen. Wenn man sich versteckt, kann man ja nicht gefunden werden. Also geh raus damit und dann bekommst du garantiert Aufmerksamkeit. 

Und sicher fragt ihr euch nun, was der Artikel in der Jolie für meinen Shop gebracht hat.

Um ehrlich zu sein, sind die Verkäufe nun nicht plötzlich in die Höhe gesprungen und ich werde immer noch nicht auf der Straße erkannt, so ein Mist aber auch! Ne, Spaß beiseite! Es ist schwer zu messen, welche Leute nun im stahlpink-Shop kaufen oder mir folgen, weil sie den Artikel in dem Magazin gesehen haben. 

Ich habe ja bereits mit sehr reichweitenstarken Influencern zusammen gearbeitet, da war der Effekt sehr eindeutig: ich kann in den Shop-Statistiken ablesen, dass viele Besucher von dem entsprechenden Blog kommen. Das abzulesen geht zwischen einem Print-Medium und einem Blog verständlicherweise nicht. 

Aber das ist gar nicht schlimm. Ich hoffe, dass durch den Artikel einige Mädels den Ansporn bekommen, ihr eigenes Ding durchzuziehen und das ist mir auch wahnsinnig viel wert. 

Und noch kurz zu dem Inhalt: bei meinem Part steht als Headline „Für mich ist es ein Experiment für ein Jahr“. Da muss ich immer schmunzeln, da ich damals, Anfang Februar noch immer so vorsichtig war. Mittlerweile weiß ich ziemlich genau, dass ich noch weiter machen werde, auch wenn das Jahr vorüber ist. Ich will noch nicht Bilanz ziehen, aber ich bin mir sehr sicher, erst ein Mal mit stahlpink weiter zu machen.

So, das war mein kleiner Bericht wie ich es in eine Frauenzeitschrift geschafft habe und ich hoffe, dass ihr nun alles schnell los geht, um euch die Zeitschrift zu kaufen und euch inspirieren zu lassen. Ich freue mich jedenfalls sehr über eure tollen Reaktionen!

Falls ihr bei allem, was in der stahlpink-Welt so passiert auf dem Laufenden bleiben möchtet, dann folgt mir gerne auf Instagram unter @stahlpink – schreibt mir auch gerne, wenn ihr über den Podcast auf mich aufmerksam geworden seid. 

Mein Shop ist unter www.stahlpink.de zu finden und ich freue mich sehr über eure Unterstützung, zum Beispiel auch durch eine Bewertung auf iTunes. 

Ich wünsche euch nun noch eine fabelhafte Frühlingswoche und bist zum nächsten Mal beim #megamutig-Podcast!

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