ask me anything #ama #megamutig-Podcast

#AMA – #megamutig-Podcast / Woche 41

“Ask me anything” ist der Aufhänger der neuen #megamutig-Podcast-Folge.  Ihr habt mir Fragen gestellt – ich habe sie beantwortet. Ihr wolltet wissen, wie ich ohne Instagram-Husband meine Selfies hinbekomme, ob der Antrag für den Gründungszuschuss ein fieser Kampf war und welches Podcast-Equipment ich benutze. Here you are:

#megamutig auf iTunes:

Hier geht’s lang!


Shownotes:

Canon-Fernauslöser für die Kamera 
Folge 14 des #megamutig-Podcast rund um meine Erfahrungen mit dem Gründungszuschuss
smartsteuer
– Headset von Logitech (H390)
– Auphonic
– der Blog rund um’s Podcasten

 

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit. 

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt. stahlpink heißt das Label, das ich als Produktdesignerin gegründet habe und auch über dieses Herzensprojekt berichte ich im #megamutig-Podcast.

Willkommen zu Woche 41

Das Label stahlpink, den Blog und den Podcast gibt es nun schon seit über neun Monaten! Langsam aber sicher geht das erste Experiment-Jahr zu Ende.

Zum sechs-Monats-Jubiläum gab es ja eine FAQ-Folge und diesmal durftet ihr mir gezielt Fragen stellen, die euch noch interessieren, ein Ask me anything. Also geht’s in dieser Folge um Fragen von euch und somit ganz unterschiedliche Themen. 

Wie mache ich Selfies?

Habe ich einen Instagram-Husband, der immer im richtigen Moment auf den Auslöser drückt? Nein leider nicht. Meinen armen Freund will ich nicht damit beauftragen, ständig Fotos von seiner möglicherweise narzisstischen Freundin zu schießen. Übrigens bin ich nicht narzisstisch, die Selfies sind total strategisch! Selfies werden auf meinem Account zumindest besonders viel geliked und kommentiert, daher poste ich gerne regelmäßig welche. 

Es ist nicht so, dass ich denke, besonders gutaussehend zu sein und mich gerne vor die Kamera stelle. Tatsächlich ist es mir meistens ziemlich unangenehm. Aber ihr seht das anscheinend gerne auf Instagram, also liefere ich ab. Und die Selfies entstehen ganz einfach mit einem Fernauslöser. Das ist wie eine kleine Fernbedienung für die Kamera und super praktisch. Das heißt auf den meisten Selfies habe ich diesen kleinen Auslöser in der Hand und mache ein Foto. Ok, meistens eher um die 50. So kommen die Selfies zu Stande. 

Gründungszuschuss

Ich wurde verschiedene Sachen zum Gründungszuschuss gefragt: 

Ob der Businessplan ausschlaggebend war: ja, der Businessplan ist wichtig, damit das Amt einschätzen kann, ob dein Vorhaben Erfolgsaussichten hat. Aber es gibt auch noch andere wichtige Voraussetzungen: z.B. muss man mindestens ein Jahr lang in einer Festanstellung gearbeitet haben. Ich wurde aber von euch darauf hingewiesen, dass es da auch Ausnahmen gibt: Einstiegsgeld heißt das dann.

Hat der Antrag lange gedauert?

Ja, das hat meiner Meinung nach sehr lange gedauert. Ich habe den Antrag meiner Erinnerung nach gegen Ende August letzten Jahres abgegeben und Ende November/ Anfang Dezember war der Gründungszuschuss dann da. Es hat also drei Monate gedauert, aber auch weil ich einen blöden Fehler bei der Antragsstellung gemacht habe und der Antrag erst einmal abgelehnt wurde. Das könnt ihr aber alles in der Folge 14 nachhören, in der ich von meinen Erfahrungen mit dem Gründungszuschuss berichte. Die Folge verlinke ich auch.

Ist der Antrag auf Gründungszuschuss mit Terminen im Amt verbunden? 

Nein, ich musste kein einziges Mal deswegen vorsprechen. Es geht alles über Mail- und Briefverkehr. Es ist auch nicht so, dass ich jetzt vom Amt kontrolliert werde, also dass ich denen irgendetwas vorweisen muss. Das ist sehr entspannt. Man beantragt ja den Zuschuss und beweist damit schon, dass die Gründung erfolgsversprechend ist. Danach wird man schön in Ruhe gelassen. 

Nach sechs Monaten kann man eine Verlängerung beantragen, was ich auch gemacht habe. Darin legt man dann dar, wie sich das Geschäft entwickelt, wie der Umsatz ist und was man tut, um die Gründung voran zu treiben. Aber auch dieser Antrag war einmalig und danach hat man keinen Stress mehr mit dem Amt. So sind zumindest meine Erfahrungen. 

Ich kann da nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen, für nähere Infos oder eine Beratung solltet ihr euch an’s Amt wenden. 

Hab ich einen Steuerberater

Ganz einfach zu beantworten: nein. Ich habe keinen Steuerberater. Ich habe im Mai meine erste Steuererklärung als Selbstständige abgegeben und muss sagen: das war gar nicht so wild. 

Ich gebe schon Steuererklärungen ab seit ich ca. 19 war, weil ich immer gearbeitet habe – und auch schon lange ein Gewerbe habe. Einnahmen-Überschuss-Rechnungen sind also kein Fremdwort für mich. Und ich habe schon das Jahr über immer fleißig Rechnungen und Belege gesammelt und in meine Buchhaltungssoftware geladen. Somit war die Steuererklärung eigentlich schnell erledigt.

Eine Umsatzsteuervoranmeldung muss ich momentan zum Glück noch nicht machen, weil ich das mit dem Finanzamt vorab so geklärt habe. 

Also ist ein Steuerberater nicht nötig. Klar kann der in vielen Fällen Steuererklärungen so tunen, dass man mehr Geld bekommt. Aber ich habe das mit smartsteuer erledigt und bin total zufrieden. Über smartsteuer bekommt man ebenfalls Tipps, wo man noch in der Steuererklärung Nachbesserungen vornehmen kann. Und das tool kostet nicht viel. Übrigens werde ich nicht von smartsteuer gesponsert, es ist nur eine freundschaftliche Empfehlung von mir. 

Podcast-Equipment

Podcasts sind momentan ein riesen Hype – gefühlt hat jeder Blog auch einen Podcast. Aber zum Glück gibt es ja auch immer mehr Podcast-Hörer, so wie dich! Und anscheinend überlegen auch viele, den Spaß mal selbst auszuprobieren und einen eigenen Podcast zu starten.

Die größte Hürde für jeden Anfänger ist wahrscheinlich das Equipment und die Technik. Ich habe ein Headset von Logitech (das Modell heißt H390). Es ist ein Einsteiger-Modell und hat nur 30 Euro gekostet, ich habe es mir vor anderthalb Jahren gekauft, um das Podcasten mal zu „testen“ und bin bisher dabei geblieben. Jeder professionelle Podcaster würde über dieses Mikro den Kopf schütteln, aber für mich reicht es. Auch hier der Disclaimer: ich werde nicht von Logitech gesponsert.

Die Aufnahme erfolgt über GarageBand auf weil ich mit Apple-Software arbeite. 

Für Windows-User gibt es bestimmt auch geeignete Programme. 

Die Datei lade ich hinterher in Auphonic hoch, um die Qualität der Aufnahme zu verbessern. Aber das muss nicht jedes Mal sein. 

Für den Podcast braucht es noch einen Server – ich bin auf Podcaster.de und finde den Service ziemlich gut. Hier kann man auch Statistiken einsehen und der Server-Dienst ist nicht allzu teuer.

Um den Podcast bei iTunes zu laden, muss man ihn bei iTunes einreichen. Das dauert in der Regel einige Tage, also mach dich darauf gefasst, nicht direkt on air zu sein. 

Ich bin absolut keine Expertin auf dem Podcast-Gebiet – ich habe mir vor dem Launch meines Podcasts alles über den Blog www.podcast-helden.de angelesen und wurstel mich einfach durch 😉 ich habe mir mein Set ein mal eingerichtet und seither auch nicht mehr viel daran geschraubt, habe also keine Vergleichswerte. Aber der #megamutig-Podcast zeigt dir hoffentlich, dass man auch mit Low-Budget-Equipment einen fantastischen Podcast machen kann. Ne, Spaß. Ich weiß, dass man ernorm viel Geld für die Ausrüstung, die Produktion und Nachbearbeitung ausgeben kann. Aber das ist meiner Meinung nach gar nicht nötig. 

Das Podcasten ist keine hohe Kunst und ich kann es echt empfehlen. Wenn du Bock drauf hast, kannst du auch schon mit kleinem Budget einen tollen Podcast machen – so lange der Inhalt stimmt, wird er bestimmt ein Publikum finden. 

So, das war die Ask-Me-Anything-Folge! Vielen Dank an alle, die mir eine Frage oder mehrere geschickt haben. 

Wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest, dann folge mir gerne auf Instagram unter @stahlpink oder schau auf der Seite www.stahlpink.de vorbei.

Und wenn du einen besonders guten Eindruck hinterlassen möchtest, dann hinterlasse gerne eine Rezension auf iTunes! 

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