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Die Pinterest-Verschwörung – #megamutig-Podcast / Woche 49

Pinterest gilt als Marketing-“Geheimwaffe” und sorgt bei vielen für ansehnlichen Traffic auf ihren Seiten. Aber was, wenn man eigentlich super fleißig ist, Pinterest aber trotzdem nicht läuft? Um meinen Pinterest-Frust geht es in der neuen Folge des #megamutig-Podcasts!

#megamutig auf iTunes:

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Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

Shownotes:

– hier zwei Pinterest-Experten: Alexandra (bei ihr hab ich einen kostenlosen Mail-Kurs gemacht) und Ann-Kristin
– die stahlpink-Pinterest-Seite (gib ihr etwas Liebe!)
Tailwind

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit. 

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt. stahlpink heißt das Label, das ich als Produktdesignerin gegründet habe und auch über dieses Herzensprojekt berichte ich im #megamutig-Podcast.

Diesmal soll es um ein schwieriges Thema gehen. Ein Bereich, mit dem ich noch sehr hadere: Pinterest.

Ich bin sehr stolz auf mich, ich habe das Gefühl, bei vielen Dingen im letzten Jahr als Selbstständige sehr erfolgreich das Prinzip „learning by doing“ angewendet zu haben. 

Sei es Produktentwicklung, den stahlpink-Insta-Account wachsen zu lassen, oder das Netzwerken. Aber eine Sache, die ich absolut nicht knacke, das ist Pinterest. Statt „learning by doing“ ist es eher „doing and doing and doing“. Es passiert nämlich nichts auf dieser Plattform.

Dabei bin ich nicht untätig! Letztes Jahr habe ich meine stahlpink-Pinterest-Seite erstellt und mir sogar eine kleine Strategie dafür überlegt. Ich wollte nämlich nicht nur meine eigenen Bilder und Beiträge promoten, sondern es wie einen stahlpink-Magazin-Bereich aufziehen. Mit Themen, die mich auch selbst interessieren. Da gibt es verschiedene Boards zum Thema Mut und Selbstständigkeit, mit tollen visual statements und Tipps. Aber auch ein Board mit inspirierenden Home-Office-Einrichtungen und Mode für selbstbewusste mega Mädels.

So weit so gut. Ich habe auch einen Pinterest-E-Mail-Kurs mitgemacht und eigentlich fast alle Tipps angewendet. Jeden Tag etwas pinnen, aktiv sein, eigene Pins hoch laden. Hashtags verwenden. Die eigenen Pins in verschiedene Boards pinnen. Ich habe auch eine Vorlage erstellt: denn auf der Plattform sind längere Bilder im Hochformat gefragt. In diese Vorlage setze ich meine Blog-Headlines, Tipps und Zitate. Und poste diese ebenfalls auf verschiedenen Boards. 

Es gibt Experten, bei denen du dir fachkundigen Rat und noch viel mehr Tipps abholen kannst. Wie du ja schon merkst, läuft es bei mir Pinterestmäßig nicht so rund, also mag ich dir auch gar keine konkreten Tipps geben, verlinke dir aber gerne Pinterest-Experten in den Shownotes!

Mittlerweile habe ich 1300 Pins. Laut Statistik gibt es aktuell rund 13 tausend Betrachter auf meiner Seite. Oder meiner Pins. Was diese Zahl genau aussagt, weiß ich gar nicht. Das klingt verdammt gut! Fast 13.000 Betrachter, echt ein Hammer. Andererseits habe ich nur pupsige 50 Follower auf meiner Seite. Und laut meiner Webseitenstatistik verirrt sich auch nur alle Jubeljahre mal jemand von Pinterest auf meine Seite. Ich hab grad auch noch mal geguckt: andere deutsche Pinterest-Nutzer haben teilweise 500.000 Betrachter pro Monat. Da sind 13.000 also auch eher wenig.

Also der Aufwand, den ich in diese Plattform stecke, ist 100x größer als der Output, den ich durch meine Mühe bekomme. Und soll ich euch was sagen: langsam vergeht mir der Spaß daran. Ich will Ergebnisse sehen!

Klar bin ich selbst gerne auf Pinterest, suche nach coolen Outfits oder Rezepten, wenn ich keine Lust mehr auf Avocado-Schnittchen habe. Aber für mein Business funktioniert es momentan leider grad gar nicht. 

Von Instagram ist man es ja gewohnt, dass man ein Bild postet – und bekommt sofort eine gewisse Anzahl an Likes oder Kommentaren. Ein kleiner Endorphin-Kick ist beim Posten jedes Mal dabei. 

Auf Pinterest poste ich ein Bild: und es passiert nichts. Nichts! Das ist so frustrierend! 

Ich verstehe auch gar nicht, was ich falsch mache. Normalerweise gucke ich mir auf Instagram oder auf meiner Webseite die Statistiken an und versuche dementsprechend Content zu liefern. 

Bei Pinterest funktioniert das nicht: mein bester Pin wurde drei Mal weiter gepinnt und fünf Mal angeklickt. Das ist nicht repräsentativ, da kann ich kaum Erkenntnisse oder Entwicklungspotential draus ableiten. 

Also, ist die konsequente Entscheidung: mit Pinterest aufhören? Nein!  

Ich habe letztens in den Instagram-Stories mein Leid geklagt. Dass ich Zeit und Mühe in Pinterest stecke, aber keinerlei Output dabei rum kommt. Und was dann an Reaktionen zurück kam, hat mich echt überrascht: einige berichteten, dass sie jeden Tag hunderte Besucher*innen auf ihrer Seite haben, nur durch Pinterest. Und anscheinend durch minimalen Aufwand. Eine liebe Kollegin hat mir ihre Strategie verraten: jeden Tag 20 fremde Pins pinnen und 5 eigene. Eine andere super erfolgreiche Pinterest-Nutzerin steckt nur hier und da mal eine Stunde Arbeit rein und bekommt ebenfalls sehr viel Traffic über Pinterest. 

Also was soll das? Ist das alles eine große Verschwörung von Pinterest? Warum sind andere Accounts so viel erfolgreicher als meiner? Sind denen meine Pins zu rosa? Oder haben neue Accounts einfach keinen Erfolg? Ist Pinterest gesättigt? 

Ne, das ist natürlich Blödsinn. Pinterest ist, anders als Instagram, eine Plattform die für längerfristige Inhalte funktioniert. Wenn du jetzt nach Deko für Weihnachten suchst, findest du viele Inhalte aus den letzten Jahren. Weil Pinterest keine Social-Media-Plattform ist, sondern eine Suchmaschine. Das Geile daran: die Inhalte haben viel mehr Bestand als auf Instagram. Da rutschen die Posts im Feed der Nutzer immer weiter runter, ins Nirvana. Auf Pinterest sind diese Inhalte leichter zu finden und man kann sie sich sogar auf Boards merken, echt eine geile Sache!

Um mir meinen Frust etwas zu nehmen, habe ich mir nun testweise Tailwind eingerichtet. Tailwind ist ein tool für Pinterest, das Pins automatisch postet. Zu den Zeiten, an denen die Nutzer oder mögliche Follower, deine Pins auch sehen. Das ist, um ehrlich zu sein, richtig geil. Ich habe 130 Pins geplant und die pinnen sich nun automatisch über einen Zeitraum von einigen Tagen. Ich muss gar nichts mehr machen. Die Auswahl der Boards und das Einfügen der Pinbeschreibungen geht auch viel schneller und für mehrere Pins gleichzeitig, also besser als auf Pinterest selbst. Das ist übrigens keine Werbung für Tailwind, ich werde nicht bezahlt und wurde nicht dazu aufgefordert hier meine Erfahrungen zu berichten. Aber ich tue es, weil mir Tailwind selbst schon oft empfohlen wurde und es dir vielleicht auch etwas bringt.

Leider, leider nimmt Tailwind aktuell nur Kreditkarten, da muss ich mir also noch etwas überlegen, weil ich keine Kreditkarte habe. Bis dahin nutze ich aber die Testphase komplett aus. Und die Kritikerin in mir sagt, dass ich eigentlich gar nicht in ein tool investieren will, das mir so gar nichts bringt. Die mutige Maggie jedoch sieht den Erfolg der anderen auf Pinterest und denkt, dass es eine gute Investition ist. Also die beiden Maggies befinden sich noch im Clinch, ich bin mir noch nicht sicher.

Für Marken und Produkthersteller ist Pinterest eigentlich eine ideale Plattform. Denn sicher suchst du, so wie ich, auch nach Ideen für Geschenken auf Pinterest. Somit sollte man dort als Designer präsent sein und die eigenen Kreationen verbreiten. Deswegen mache ich weiter. 

Und meine ganz neue Pinterest-Strategie ist nun: abwarten und geduldig sein, auch wenn mir das schwer fällt und ich von anderen Plattformen anderes gewöhnt bin. Weiter machen wie bisher und mal sehen, vielleicht stellt sich der Erfolg ja noch ein. Wie sieht es denn bei dir aus, bist du schon hyper-erfolgreich auf Pinterest? Oder bleiben nennenswerte Erfolge aus und du glaubst so wie ich, dass eigentlich eine Verschwörung dahinter steckt? Dann sollten wir unbedingt einen Club gründen finde ich!

So, das war es zu meinem Pinterest-Frust. Ich hoffe mein ehrlicher Bericht hat dir gefallen, andere sind ja stets so Pinterest-positiv, aber mir war es wichtig, auch mal Tacheles zu reden und dir einen ehrlichen Einblick zu geben. Wenn du magst, schau dir gerne meine Pinterest-Seite an, die heißt wie mein Label stahlpink. Und wenn du diese Folge mochtest, freue ich mich, wenn du den Podcast weiterempfiehlst oder eine Bewertung auf iTunes abgibst, indem du kurz in den iTunes-Store spingst und da etwas nettes zum #megamutig-Podcast schreibst. Damit wünsche ich dir eine tolle Woche und bis zum nächsten Mal beim #megamutig-Podcast!

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