stahlpink #megamutig-Podcast Folge 26

FAQ + #megamutigmomente – #megamutig-Podcast / Woche 26

Im #megamutig-Podcast nehme ich euch ein Jahr lang mit in meine Selbstständigkeit. Es ist schon Folge 26- das bedeutet sechs Monate stahlpink und #megamutig-Podcast! Zur Feier dieses mini-Jubiläums gibt es ein FAQ eurer Fragen, z.B.: kann ich schon davon leben? Und ist es schwer, einen Podcast zu machen? Außerdem erzähle ich euch von einer brandneuen Instagram-Challenge: der #megamutigmomente-Aktion.

#megamutig auf iTunes:

Hier geht’s lang!

Bis zum 28.Februar habt ihr die Möglichkeit, eine Kette aus der neuen mondsüchtig-Produktserie von stahlpink zu gewinnen. Dafür müsst ihr bloß eine Bewertung zum #megamutig-Podcast auf iTunes da lassen. 


Shownotes:

Folge 22 des #megamutig-Podcasts “Zurück in die Festanstellung”
– mein Mikrofon zum Podcast-Aufnehmen: Headset von Logitech (das Modell heißt H390) 
– der Blog rund um’s Podcasten: Podcast-Helden von Gordon Schonwälder

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast!

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 26!

Woche 26 bedeutet, ich bin nun genau ein halbes Jahr dabei, Juhuu! Ein halbes Jahr #megamutig-Podcast und die Marke stahlpink, das muss gefeiert werden! Was ich mir ausgedacht habe, um dieses Ereignis zu feiern, erzähle ich euch gleich am Ende der Folge. Erst einmal noch der Aufruf, weiterhin diesen Podcast zu bewerten. Noch bis zum Ende des Monats, also bis zum 28. Februar 2018, habt ihr die Möglichkeit, so eine stahlpink-Kette mit schönem Mondmotiv zu gewinnen. Die Kette hat sich als absoluter Renner in meinem Shop erwiesen, vielleicht freut sich die eine oder andere von euch darüber und ich freue mich über eure Bewertungen!

So und nun zum Thema. Sechs Monate stahlpink, Wahnsinn! Wäre stahlpink ein Baby, dann könnte es jetzt schon greifen und sich drehen, hätte also schon einen eigenständigen Willen.

Würde lachen, aber auch manchmal weinen. So ähnlich ist es auch bei stahlpink! Es gibt super positive Seiten, aber auch negative und langsam entwickelt es einen eigenständigen Willen.

Ich dachte mir, um diese Entwicklung gut abzubilden, mache ich heute ein FAQ, also eine Zusammenfassung eurer Fragen, die mir in letzter Zeit häufiger gestellt wurden.

1. Die Frage, die über allem schwebt: kann man davon leben? Waaaah puff ich explodiere. Ich habe den Eindruck, dass das momentan alle von mir wissen wollen, aber sich nur wenige trauen, das tatsächlich zu fragen.

Also, hier die ultimative Antwort nach sechs Monaten: nein, ich kann noch nicht davon leben. Aber ich habe genug zu essen und zu trinken und kann auch noch selbst meine Miete zahlen, also bitte macht euch keine Sorgen!

Möglich macht das der Gründungszuschuss, den ich noch bekomme.

Ich könnte alleine von meinem Label stahlpink noch nicht leben. Das hat aber auch den Grund, dass ich grad alles, was ich damit verdiene, gleich wieder investiere. Aber ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin. Es interessieren sich mittlerweile mehr Großhändler für meine Produkte und auch die Verkäufe in meinem Shop steigen.

Wie ich in der Folge 22 „Zurück in die Festanstellung“ bereits erzählt habe, mache ich nebenher, um Geld für mich zu verdienen, noch Freelancer-Jobs. Ich habe gemerkt, dass ich ein ganz gutes Händchen für Instagram habe und betreue da nebenher noch Projekte als Social-Media-Managerin. Das lässt sich super mit meinem Alltag rund um stahlpink vereinbaren, das immer noch mein Hauptfokus ist. Also falls jemand Bedarf nach einem coolen ästhetischen Instagram-Feed hat, meldet euch gerne!

Ich wurde letztens in einem Interview gefragt, ob ich etwas anders machen würde im Rückblick. Das war eine überraschende Frage und ich musste kurz überlegen, habe dann aber mit voller Überzeugung „nein“ geantwortet. Und ganz ehrlich, ich stehe dazu.

Ich habe den Eindruck, dass der Stand der Dinge mit stahlpink „normal“ ist. Und ich bin glücklich mit der Entwicklung. Sechs Monate ist eine mini kurze Zeit für ein Business.

Natürlich ist mein langfristiges Ziel, irgendwann von der Marke stahlpink leben zu können. Und zwar gut leben zu können, ich mach das ja nicht aus Spaß.

Aber das muss sich erst entwickeln und man sollte Geduld und Vertrauen haben.

Ich bin nach sechs Monaten noch keine Millionärin, was einen Teil von mir schon irgendwie enttäuscht – haha ne nur Spaß. Aber dafür habe viel von einer anderen Sache, die mir auch sehr wichtig ist: Zufriedenheit. In der Folge 22 „Zurück in die Festanstellung“ habe ich ja erzählt, dass die Währung Zufriedenheit mir grad viel wichtiger ist als Geld. Und das lebe ich jeden Tag. Ich bin glücklich, habe das Gefühl, mich in meinem Job auszuleben und etwas mit Sinn zu tun, indem ich auch andere dazu inspiriere, ihren Weg zu gehen. Und ich bekomme viel Aufmerksamkeit dafür. Das macht mich sehr glücklich. Natürlich gehört auch das richtige mindset dazu: ich war nie ein komsumgetriebener Mensch oder musste mich über Statussymbole definieren. Ich habe kein Auto und mache keinen teuren Urlaube. Deswegen komme ich auch bestimmt mit weniger Geld aus als andere und leide nicht darunter. Aber das muss jeder mit sich selbst aus machen.

2. Wie bringst du die nötige Disziplin auf?

Ich kann mir meine Zeit komplett frei einteilen, diese Freiheit könnte mich ja vielleicht dazu verlocken, einfach mal einen Tag lesend im Bett zu verbringen? Oder auch mal einfach einen Nachmittag lang die neuen Folgen von „Big Bang Theory“ auf Netflix zu gucken?

Klar hat man als Selbstständiger diese Freiheit, das ist auch toll so! Aber ich bin ziemlich strukturiert und stehe morgens immer um die selbe Uhrzeit auf und es ist auch selten mal, dass ich früher als 18 oder 19 Uhr aufhöre.

Der Grund ist, dass es mir sehr viel Spaß macht, was ich tue. Ich stehe selbst total dahinter und selbst am Wochenende bin gedanklich oft bei stahlpink und der Frage, was ich noch cooler machen könnte, was ich verbessern könnte, welche Produkte ich noch gestalten möchte usw.

Außerdem habe ich es mir angewöhnt, mir morgens immer meine Ziele aufzuschreiben und was ich mir ausmale, wo stahlpink mal stehen soll. Das bringt mich wunderbar auf Trapp und ich kann es als Motivationsboost sehr empfehlen.

Also ist es für mich keine Disziplin, die ich aufbringe. Ich finde Disziplin klingt so negativ, als müsste ich mich zu etwas zwingen. Es ist viel mehr eine innere Motivation, die mich antreibt. Wenn man eine Tätigkeit gefunden hat, für die man diese Motivation mitbringt, braucht man eigentlich keine Disziplin mehr!

3. Ist es schwer, einen eigenen Podcast zu machen?

Nein, es ist gar nicht schwer. Wenn man sich ein Mal rein gefuchst hat und seinen Arbeitsprozess hat, ist es sehr einfach. Natürlich schneide ich meinen Podcast nicht, mache keine aufwendigen Interviews oder ähnliches. Da sieht der Aufwand natürlich ganz anders aus. Es ist auch nicht teuer! Ich habe mir ein 30-Euro-Mikro gekauft, das ist zwar ein Einstiegsmodell und ich sollte bald mal wechseln, aber zum Ausprobieren ist es super. Und dann muss man noch den Server bezahlen, auf dem der Podcast geladen wird, aber das sind nur wenige Euros im Monat. Ich verlinke euch in den Shownotes, was ich verwende.

Ich bin kein Technik-Freak, konnte mir aber alles selbst beibringen. Nachgelesen habe ich die technischen Details auf dem Blog von Gordon Schönwälder, der passenderweise Podcast-Helden heißt. Ich bin keine Expertin auf dem Podcast-Gebiet, der Gordon aber schon, also schaut dort vorbei!

4. Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die man als Selbstständige mitbringen sollte?

Meine Erfahrung ist, dass man unbedingt flexibel bleiben muss. Ich habe mir anfangs, also vor sechs Monaten, ganz andere Wege vorgestellt, wie ich Geld verdienen möchte. Ich wollte zum Beispiel unbedingt auch als Texterin was machen und habe daher anfangs viel für meinen Blog geschrieben. Das ist mittlerweile aber eher im Sande verlaufen, einfach weil ich gemerkt habe, dass andere Tätigkeiten besser laufen oder mehr Anklang finden, zum Beispiel die Arbeit rund um Instagram. Diese Tätigkeit hat sich erst mit der Zeit ergeben und mir war anfangs gar nicht klar, dass die Arbeit als nebenberufliche Social-Media-Managerin super zu mir passt. Also einfach nicht zu verbissen sein, sondern sich flexibel den Gegebenheiten anpassen. Dafür sind solche Anfangsphasen super und mir war eigentlich von Anfang an klar, dass ich gerne den Blog, den Shop, den Podcast und den Instagram-Feed ausprobieren möchte, aber dass ich nicht alles für immer machen werde.

Und das ist ja auch eine tolle Freiheit: selbst nachzujustieren, was funktioniert und was nicht und dementsprechend die Regler rauf oder runter schieben, wie ein DJ am Mischpult.

Eine weitere Eigenschaft, die man mitbringen sollte: man muss unbedingt proaktiv sein und auf Leute zugehen. Damit meine ich auch, andere anzuschreiben, auf sich aufmerksam zu machen.

In der Podcast-Folge 21 „komfort kills business“ habe ich ja erzählt, dass ich jeden Tag eine Mail raus schicke. Das waren teilweise aber auch 1-10 am Tag. Ich habe Magazine angeschrieben, Läden in denen ich meine Produkte platzieren könnte oder Blogger mit denen ich kooperieren könnte. Der Stein ist mittlerweile so sehr in’s Rollen gekommen, dass ich nun auch selbst angeschrieben werde und Angebote bekomme. Besser kann es also gar nicht laufen. Und glaubt mir, vor einem Jahr hätte ich mich das alles nicht getraut, ich war ja selbst ein unsicheres Mäuschen. Aber mittlerweile und durch viel Übung, wie ich aus meiner Komfort-Zone komme, klappt es ganz wunderbar und es tun sich viele Möglichkeiten auf, indem ich selbst aktiv werde. Und das kann ich nur weiter geben: traut euch! Wenn ihr eine Idee habt, dann haut es raus, schreibt andere an, die euch unterstützen könnten! Klar wird nicht jeder sofort antworten, das geht mir auch so, aber das was dabei zurück kommt, ist umso besser!

Und die finale Eigenschaft, etwas, das ihr euch bestimmt denken könnt: ist Durchhaltevermögen. Wenn die Bestellungen plötzlich zurück gehen, wie bei mir nach dem Weihnachtsgeschäft. Wenn plötzlich keine neuen Follower mehr kommen. Oder man eine blöde Kritik bekommt. Einfach weiter machen. Aufgeben ist nicht drin, zumindest bei mir.

So, das waren die Fragen, die mich in letzter Zeit erreicht haben. Wenn du weitere Fragen hast, schreib mir doch eine Mail an hi@stahlpink.de oder auf instagram @stahlpink. Und nun noch kurz zu der Aktion, die ich zur Feier des ersten halben stahlpink-Jahres starten möchte. Die Aktion heißt #megamutigmomente und findet hauptsächlich auf Instagram und meinem Blog statt. Dabei werde ich nun sechs Monate lang jeden Monat eine neue Frage stellen und ihr dürft sie beantworten! Das Ziel ist es, Insights von inspirierenden und mutigen Frauen zu bekommen: was sie antreibt, was Mut für sie ist, wie sie mit Fehlern oder dem Scheitern umgehen. Na, habt ihr Lust mitzumachen? Dabei ist es ganz egal auf welchem Stand du bist: noch in der Traum-Phase, ganz am Anfang oder bereits fest im business. Ich fände es toll, eine Bandbreite von verschiedenen Ansätzen zu haben.

Die erste Frage ist: „Was ist dein Antreiber, was ist dein Warum?“ In den nächsten Tagen folgen noch mehr Infos dazu auf Instagram. Ich hoffe, es machen viele mit, oder dass sich viele von den Insights anderer Frauen inspirieren lassen.

Ich habe große Lust auf die Aktion und bin gespannt, was dabei heraus kommt!

So, nun bin ich ganz sentimental, weil das erste halbe stahlpink-Jahr vorbei ist! Aber es geht ja weiter und wenn ihr bei meinen Fortschritten dabei sein wollt, dann schaut gerne auf meiner Seite www.stahlpink.de oder meinem Instagram @stahlpink vorbei. Da können wir uns auch austauschen. Und ganz besonders tolle Menschen hinterlassen mir noch eine Rezension auf iTunes, aber natürlich nur wenn ihr mögt. Bis zur nächsten Woche beim #megamutig-Podcast!

Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

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