stahlpink #megamutig-Podcast Folge 27

Find your why und mein warum – #megamutig-Podcast / Woche 27

Seit ich den Entschluss gefasst habe, mich selbstständig zu machen, ist mir die Tragweite davon bewusst geworden, sein eigenes Warum, seinen eigenen Antrieb zu kennen. Aber vielen ist dieser Begriff zu abstrakt, sie können nichts damit anfangen. Deshalb gibt es in der neuen #megamutig-Podcastfolge eine Anleitung, wie man sein individuelles Warum finden kann und ich erzähle euch, wie mein eigenes Warum aussieht.

#megamutig auf iTunes:

Hier geht’s lang!


Shownotes:

– stahlpink-Artikel: “Warum du ein Warum im Leben brauchst”


Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast!

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 27!

Ich habe nun schon seit einigen Folgen ein Gewinnspiel angekündigt. Ihr ward dazu aufgerufen, Rezensionen zu diesem Podcast zu hinterlassen. Und nun lese ich die Gewinner-Rezension vor:

LisaSophia1402 schrieb: „Liebe Maggie, ich möchte dir auf diesem Wege einfach nur einmal ein großes Dankeschön aussprechen. Du hast mich so inspiriert / beeindruckt, dass auch ich inzwischen einen großen Schritt in Richtung „komplett selbstständig“ gemacht habe. Mach weiter so und bleib einfach wie du bist. Ich hoffe insgeheim, dass Du uns nicht nur in dem ersten Jahr auf deinem „Weg“ mitnimmst, sondern auch noch länger“!

Vielen Dank liebe LisaSophia1402, ich habe mich wirklich sehr über deine Rezension gefreut und bitte melde dich bei mir, damit ich dir den Gewinn zukommen lassen kann!

So, und nun zum eigentlichen Thema dieser Podcast-Folge: Finde dein warum. Seit ich den Entschluss gefasst habe, mich selbstständig zu machen, ist mir die Tragweite davon bewusst geworden. Wie wichtig es ist, sein eigenes Warum, seinen eigenen Antrieb zu kennen.

Aber vielen ist dieser Begriff zu abstrakt, sie können nichts damit anfangen.

Ich habe es in der letzten Podcast-Episode schon erwähnt: ich habe eine kleine Aktion in’s Leben gerufen, die #megamutigmomente. Das Ziel ist es, Insights von inspirierenden und mutigen Frauen zu bekommen: was sie antreibt, was Mut für sie ist, wie sie mit Fehlern oder dem Scheitern umgehen.

Ich habe aus den Gedanken und Insights anderer Frauen wahnsinnig viel gelernt und bestimmt geht es anderen auch so! Deswegen dachte ich, solch eine Aktion, die die Insights und Hintergründe vieler Frauen bündelt, wäre ganz sinnvoll. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die erste Frage ist: „Was ist dein Antreiber, was ist dein Warum?“

Da gibt es schon einige spannende Antworten, schaut einfach auf Instagram unter #megamutigmomente vorbei, um alle Antworten zu sehen. Und um ein Gespür dafür zu bekommen, was andere unter dieser Frage verstehen, denn das ist sehr unterschiedlich.

Einige sehen ihr Warum in der Art wie sie Arbeiten, z.B. in der Selbstständigkeit – sich einfach ausleben zu können und somit eine gewisse Freiheit zu genießen. Andere wollen einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben, indem sie sich einbringen. Es ist wirklich sehr spannend!

Ich dachte mir, dass es nun an der Zeit sei, auch mal mein Warum zu erzählen.

Aber vorher wollte ich dir noch eine kleine Anleitung mitgeben, falls du noch gar keinen Plan hast, wie du dein Warum finden sollst.

Ich habe vor fast einem Jahr einen Artikel mit einer Anleitung auf meinem Blog stahlpink veröffentlicht. Der Artikel heißt „Warum du ein Warum brauchst“.

Die Anleitung ist keine wissenschaftliche fundierte oder definierende. Es ist einfach nur meine Sicht der Dinge und wie ich zu meinem Warum gekommen bin. Ich weiß, es ist furchtbar, sich selbst zu zitieren, aber ich dachte, bevor ich euch alle auf meinen Blog rüber schicke, lese ich das einfach kurz vor, weil an meiner Ansicht hat sich seit dem Schreiben des Artikels nichts geändert.

„Jeden Tag sehe ich dutzende Menschen auf dem Weg zur Arbeit mit finsteren, traurigen Gesichtern. Sie kommen mir am Bahnhof entgegen, stehen mit mir beim Bäcker an oder rempeln mich auf dem Bürgersteig an. Da ich meistens eher guter Laune bin, fällt mir diese Masse an entnervten Zombies natürlich negativ auf. Aber manchmal, nur manchmal geht es mir auch so, dass ich keinen Plan hab, warum ich eigentlich jeden morgen aufstehe. Geht es dir auch so? Dann solltest du dein Warum finden!

Was ist das Warum überhaupt?

Warum ist ein Interrogativadverb und ein bekanntes Lied von Tick Tac Toe. Kleiner Spaß. Nein, es ist viel mehr. Das Warum ist der Grund, warum du morgens aufstehst. Es ist etwas, das dich erfüllt und das du gerne machst oder bist. Es bringt dir Inspiration, innere Stärke und einen Ausgleich zum Alltag. Sicher kennst du Leute, die vor Energie sprühen, die motivieren und Leidenschaft für etwas mitbringen und dies faszinierenderweise auch in anderen erzeugen können. Diese Personen sind sich meist sehr bewusst, was ihr Warum ist. Und ich empfehle dir, das auch herauszufinden. Es kann dich vielleicht sogar überraschen, wer weiß! Ich bin mir sicher, dass du von diesem Wissen profitieren wirst. Dass dir dein Warum innere Stärke geben wird und dass es dich Stolpersteine leichter weg kicken lässt.

Was ist es nicht?

Das Warum ist kein Ziel. Ziele sind eine etwas andere Kategorie: Ziele sind messbar, anhand von unterschiedlichen Indikatoren. Ein Ziel wäre es zum Beispiel, mit deinem Blog 1000 Leser pro Tag zu erreichen oder innerhalb eines Jahres 100.000 Euro zu verdienen. Diese Zahlen sagen aber nichts über dein Warum aus. Das Warum ist eher als der Grund zu beschreiben, warum du bestimmte Dinge überhaupt machst, also die Ursache, warum du den Blog betreibst. Sich dabei messbare Ziele zu stecken ist allerdings ein super Tool, um herauszufinden, wie viel man mit seinem Warum leisten kann.

Brauche ich das?

Bist du bereits ein wahnsinnig glücklicher, aktiver und ausgeglichener Mensch? Yeah für dich, du brauchst dich um dein Warum nicht mehr bewusst zu kümmern oder hast wahrscheinlich sowieso schon eine gewisse Ahnung davon.

Wenn dir allerdings manchmal der nötige Antrieb im Alltag fehlt, könntest du versuchen, dir über dein Warum klar zu werden. Es ist ein toller, motivierender innerer Motor, der dich auf Trab hält und dir vielleicht den entscheidenden Funken bringt, um diese eine Sache endlich zu starten, die schon länger in dir geschlummert hat.

Wie finde ich mein Warum heraus?

Das ist nicht schwer und ich bin davon überzeugt, dass du sowieso schon eine gewisse Ahnung davon hast, du musst es dir nur noch klar machen. Also, stell dir einfach folgende Märchentraumwelt vor: du hast keinerlei sozialen Druck, du fühlst dich ganz unabhängig von dem, was deine Freunde und Altersgenossen tun. Außerdem ist es in unserer fiktiven Situation gar kein Thema mehr, was deine Eltern oder Geschwister für ein Leben eingeschlagen haben und was sie dir bisher geraten haben zu tun. Vergiss einfach all das für einen Augenblick. Übrigens hast du in unserer fiktiven Märchentraumwelt 1 Millionen Euro gewonnen, herzlichen Glückwunsch! Geld ist also auch kein Problem mehr. Und nun stellst du dir noch vor, dass alles, was du in der Folge angehst, mit Lob und Wohlwollen von außen betrachtet wird: alle um dich herum finden es toll, was du machst. Du erntest eine Menge Anerkennung.

So, jetzt sind die Rahmenbedingungen abgesteckt: du hast genug Kohle und niemand steht dir bei dem, was du machst im Wege. Was also würdest du tun? Ganz abgesehen davon, erst mal in den Urlaub zu fliegen und eskalativ shoppen zu gehen. Welche Tätigkeit schwebt dir jetzt vor? Und die nächste große Frage lautet: Warum? Wieso sind dir ausgerechnet diese Dinge in den Kopf gekommen, weshalb sind dir diese Ideen wichtig? Das sind schwierige Fragen, aber wenn du dich darauf einlässt, fällt dir bestimmt etwas Gutes ein. Das muss auch nicht sofort sein, solche Fragen muss man manchmal auch erst eine Zeit lang mit sich herum tragen, bevor etwas sinnvolles daraus entsteht.

Und nun?

Wenn du dein Brainbaby geboren hast, ergeben sich ganz schnell die nächsten Schritte.

Du möchtest junge Menschen politisch aufklären, um das fortschreitende politische Desinteresse zu stoppen? Oder du möchtest die letzten Vertreter einer bestimmten Tierart vor dem Aussterben retten? Find ich klasse, da gibt es zahlreiche Wege sich einzusetzen, sei es über Petitionen oder gleich eine Rettungs-Reise in den Regenwald. Vielleicht möchtest du auch einfach eine Fashion- Inspiration für andere Mädels sein, dann starte unbedingt einen Blog. Übrigens musst du dafür nicht gleich alles hinschmeißen, viele erste Schritte lassen sich auch super nebenbei starten. Aber wenn die Tickets in Richtung Amazonas schon gebucht sind, lass dich nicht aufhalten!

Das Warum kann sich übrigens auch ändern! Kann sein, dass du in 10 Jahren lieber Mama bist, anstatt den Amazonas zu retten oder dein Outfit-of-the-day zu posten. Aber das ist ganz normal und sollte dich nicht davon abhalten, dein aktuelles Warum herauszufinden.

So und nun zu meinem individuellen aktuellen warum:

Mein warum ist mein Wunsch, anderen jungen Mädels Mut zu machen, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn sie solche Sensibelchen sind wie ich es früher war.

Der eigene Weg- das muss nicht unbedingt die Selbstständigkeit sein, aber etwas eigenes und nichts, was andere aufdrängen.

Das hat stark mit meiner eigenen Story zu tun: ich war schon immer hin und hergerissen zwischen dem Drang, etwas verändern zu wollen und einer starken Unsicherheit. Das hat sich schon in der Schulzeit gezeigt. Manchmal war ich tough, manchmal war ich furchtbar niedergeschlagen und hab mich in Selbstzweifeln gesult. Im Studium ging es so weit, dass ich kaum den Mund aufbekommen habe, aus Angst, etwas falsches oder dummes zu sagen. Hab nach Gesprächen mit anderen oft stundenlang wach gelegen und mich selbst dafür fertig gemacht, überhaupt etwas gesagt zu haben.

Ich hab überhaupt nicht an mich geglaubt und hatte nicht den leisesten Plan, was ich mit meinem Leben anfangen soll. Und das ist wie eine selbsterfüllende Prophezeiung: wenn man selbst nicht dran glaubt, nicht an sich und sein Können, wird‘s auch nichts.

Und ich hab keinen Ausweg gesehen, ich dachte das sei nun einfach mein Leben: als unglückliches, untalentiertes Häufchen dahin vegetieren. Furchtbar!

Ich habe versucht, es anderen recht zu machen, und war schlecht darin. Und bin so lange nicht auf die Idee gekommen, mich zu fragen, was ich eigentlich will. Dabei ist das so naheliegend!

Mit diesem Podcast und meinem Label stahlpink versuche ich also, meinen eigenen kleinen Beitrag zu leisten und andere Mädels, die vielleicht unsicher sind oder zweifeln, etwas Mut zu machen. Bisher gelingt mir das ganz gut und ich freue mich sehr darüber, wie sich alles entwickelt. Das war aber auch ein längerer Weg und in der nächsten Folge des #megamutig-Podcasts werde ich darüber erzählen, wie ich überhaupt raus gefunden habe, was ich gut kann und worauf ich mich fokussieren möchte.

Also höre gerne rein in die nächste Folge. So lange kannst du mir auf Instagram folgen unter @stahlpink oder meine Seite www.stahlpink.de besuchen. Bis zur nächsten Woche!

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