#megamutig-Podcast Umfragen

Frag’ deine Zielgruppe! – #megamutig-Podcast / Woche 39

Empathie und Vertrauen aufbauen –  eine super Sache, aber wie schafft man das als Marke? Ein gutes Tool sind Umfragen! Und sie können nicht nur Vertrauen erzeugen, sondern dich auch noch auf innovative Ideen bringen. Mehr dazu in der neuen #megamutig-Podcast-Folge!

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Hier geht’s lang!

 

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit. 

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt. stahlpink heißt das Label, das ich als Produktdesignerin gegründet habe und auch über dieses Herzensprojekt berichte ich im #megamutig Podcast.

Willkommen zu Woche 39

Im Hintergrund arbeite ich schon ganz fleißig an neuen Produkten für mein Label stahlpink. Und im Zuge des Gestaltungsprozesses bin ich etwas ausgeflippt- also im besten Sinne des Wortes. Ich hatte nämlich viel zu viele Ideen und zu viele Produkte im Entwurfsprozess, als dass ich sie hätte alle realisieren können. Und eine wichtige Eigenschaft eines Gestalters ist: sich zu entscheiden und eine Auswahl zu treffen. Aber das wollte ich nicht einfach so machen, sondern basierend auf fundierten Aussagen. Und deswegen habe ich eine Umfrage gemacht. Und einfach mal bei meiner Zielgruppe nachgefragt.

Viele glauben, Design und Gestaltung bedeutet einfach nur, Dinge „hübscher“ zu machen. Aber Design hat auch immer eine Funktion. Und um diese zu testen und herauszufinden, was der Nutzer wirklich will, finde ich es wichtig, Umfragen zu machen und bei der Zielgruppe nachzuhaken.

Das hat zwei Gründe:

1. Du bekommst viel mehr Inspiration. Klar, kannst du nur von dir ausgehen und für dich gestalten und dabei kommt etwas tolles raus. Aber dabei entgeht dir ganz viel: Nutzer geben dir durch Umfragen Einblicke, die dir ganz neue Perspektiven liefern und somit Ideen, auf die du sonst wahrscheinlich gar nicht gekommen wärst.

2. Du baust eine tiefere Beziehung zum Kunden auf. Wenn wir die Zielgruppe besser kennen lernen, führt das zu Empathie. Und Empathie führt zu Vertrauen. Leute vertrauen anderen, von denen sie verstanden werden. Und das gleiche gilt für Marken. 

Marken wie Apple haben das längst verstanden. Vor Apple, also ganz ganz lange ist das her – gab es nur Computer die kompliziert waren, ein nutzerunfreundliches Interface hatten und einfach uncool aussahen. Apple oder viel mehr der Gründer Steve Jobs hat kapiert, dass viele Nutzer aber keine Computer-Freaks sind, sondern einfach nur hippe, coole, kreative Leute, die ganz unkompliziert Musik hören, Texte schreiben oder im Netz surfen wollten. 

Apple hat herausgefunden, dass sich die meisten dieser Nutzer von herkömmlichen Computern überfordert fühlten. Die Nutzer so gut zu verstehen, hat dazu geführt, dass Apple in den letzten 20 Jahren so gigantisch gewachsen ist. 

Und dieses Nutzerverständnis kannst du auch erzeugen. Durch Befragungen. 

Und wie sah das bei mir ganz konkret aus? Zunächst ein Mal hatte ich ein Oberthema: Effizienz und Produktivität. Darum geht es ganz grob gesagt auch bei den nächsten stahlpink-Produkten. Und um diese Produkte weiter auszugestalten, brauchte ich noch einige Informationen. Deswegen die Umfrage.

Das habe ich mir vorher der Umfrage überlegt: was möchte ich wissen? Welche Erkenntnisse von Nutzern erhoffe ich mir? Und daraus habe ich mir 10 Fragen abgeleitet. Anfangs hatte ich viel mehr, aber ich will die armen Leute, die so nett sind, an der Umfrage Teil zu nehmen, ja auch nicht komplett überfordern. Die Umfrage sollte kurz und knapp sein. Außerdem ist wichtig, dass die Umfragefragen variieren: es gab Fragen, die über multiple choice beantwortet wurden und andere, in denen der Nutzer selbst ganz frei eine Antwort eintragen konnte. 

Um dir ein konkretes Beispiel zu nennen: eine Frage war: „Wie sortierst du deine Aufgaben“ und die Antwortmöglichkeiten, die zur Wahl standen, waren zum Beispiel: „Nach Wichtigkeit“, „Nach Dringlichkeit“, „nach Zeitaufwand“ und so weiter. Hier konnte der Nutzer einfach anwählen, was für ihn passte. Eine andere Frage war: „Fällt es dir leicht, deine Aufgaben abzuarbeiten?“ Und dazu ein Feld, in das der Nutzer seine Antwort eintragen konnte. 

Diese „freien“ Antworten oder auch qualitative Antworten, sind besonders gut dazu geeignet, dir Einblicke in das Leben und die Gedankenwelt deiner Nutzer zu geben. Ich persönlich finde solche Antworten besonders wertvoll. Aber auch die anderen Fragen, ja/nein-Fragen zum Beispiel, auch quantitative Fragen genannt, geben dir wichtige Hinweise und sind super, um Abwechslung in die Umfrage zu bringen. 

Also, ich hatte 10 Fragen und die Umfrage hat online ca. fünf Minuten gedauert. Ich habe sie mit survey monkey erstellt, das ist ein spezieller und kostenloser Dienst für Online-Umfragen. Von Survey Monkey wurde ich nicht bezahlt, um sie zu nennen. Bestimmt gibt es online noch andere tolle Dienste, um Umfragen zu erstellen.

Die Umfrage lief hier eine Woche lang. 

Ich habe die gleiche Umfrage noch mal über die Instagram-Stories gemacht: einfach weil ich weiß, dass die Leute da gerne interagieren und ich viele erreichen kann. 

Außerdem bietet Instagram ganz coole Funktionen, um Umfragen in den Stories zu erstellen. Sicher kennst du diese Möglichkeit: man kann eine Frage stellen und hat zwei Buttons oder einen Schieberegler. Das sieht nach Spaß aus, kann dir aber auch hier wichtige Erkenntnisse liefern.

Einige Fragen mussten die Nutzer als Screenshot abfotografieren und dann ihre eigenen Antworten rein schreiben. Das ist etwas aufwendiger, aber auch hier kamen interessante Sachen bei raus. Viele haben mir auch über die Direktnachrichten geantwortet. Da war es wichtig, den Überblick zu behalten, wer wo seine Antworten gelassen hat. 

Die Umfrage auf Instagram ging nur 24 Stunden, einfach weil die Stories nach 24 Stunden auf Instagram verschwinden. Aber falls du dir das noch mal angucken willst: ich habe sie als Highlight in meinem stahlpink-Account gespeichert.

So, und wie bekommt man die Leute dazu, an der Umfrage Teil zu nehmen? Aus Jux und Dollerei und purer Herzensgüte werden sie ihre kostbare Zeit ja bestimmt nicht opfern. Man muss also Anreize schaffen. Ich habe unter allen Teilnehmern zum Beispiel eine stahlpink-Kette verlost. Andere Möglichkeiten sind ein Preisnachlass oder ein Gutschein. Dir fällt bestimmt auch etwas Gutes ein! 

Die Instagram-Umfrage habe ich übrigens schon ausgewertet und die Online-Umfrage muss ich mir auch noch genauer anschauen. Das ist alles Arbeit aber ich bin total froh, dass ich diesen Weg gegangen bin. Ich habe einige Erkenntnisse gewonnen, die ich sonst nicht bekommen hätte und kann nun gezielter an den Produkten weiter arbeiten. Ich finde, es ist ein absolut wichtiger Teil des Gestaltungsprozesses. 

Übrigens kann man Umfragen auch noch zu ganz anderen Themen machen, nicht nur zu Produktentwicklungen. Auf meiner to-do-Liste steht zum Beispiel seit Ewigkeiten eine Umfrage zu Kundenzufriedenheit, die ich gerne an Kunden schicken möchte, die etwas in meinem Shop bestellt haben. Interessant finde ich auch, wie die Kunden auf den Shop aufmerksam wurden, um diese Kanäle noch gezielter zu füttern. 

Also du merkst, Umfragen können enorm dazu beitragen, das eigene Business zu verbessern. 

Wie ist das bei dir, hast du auch schon daran gedacht, eine Umfrage zu machen?

Falls du keine stahlpink-Umfrage mehr verpassen möchtest, dann folge mir auf Instagram. Für die Produkte, die am Ende dabei raus kommen, darfst du www.stahlpink.de besuchen. Und um keine Folge des #megamutig-Podcasts zu verpassen, solltest du den Podcast abonnieren wenn du schon dabei bist, freue ich mich über eine Bewertung von dir! Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal beim #megamutig-Podcast!

Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, Werbung da Markennennung oder Verlinkung, aber unbezahlt und unbeauftragt.

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