#megamutig Podcast stahlpink Folge 38 Gewohnheiten Fokus Produktivität

Get sh*it done – #megamutig-Podcast / Woche 38

Ablenkung – der Feind jedes produktiven mega Mädels. Leider lässt man sich oft aber gerne ablenken (ich zumindest). Um wieder fokussierter auf das Wichtige hinzuarbeiten, habe ich mir zwei neue Gewohnheiten auferlegt. Welche das sind und warum mir die eine Gewohnheit echt lästig ist, dazu mehr in der neuen Folge des #megamutig-Podcasts.

#megamutig auf iTunes:

Hier geht’s lang!


Shownotes:

#megamutig-Folge zum Slow-Business-Konzept

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit. 

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt. stahlpink heißt das Label, das ich als Produktdesignerin gegründet habe und auch über dieses Herzensprojekt berichte ich im #megamutig Podcast.

Als allererstes eine kleine Ankündigung, den #megamutig-Podcast gibt es nun auch auf spotify! Bisher gab es ihn nur bei iTunes und auf dem stahlpink-Blog zu hören. Ich würde mich freuen, wenn du einer Freundin oder einem Freund, der oder die spotify benutzt, von diesem Podcast erzählst!

Wer die Folge der letzten Woche gehört hat, in der es um das Konzept des slow business geht, weiß, dass ich momentan versuche, mich wieder mehr auf das wichtige in meinem Business zu konzentrieren, nachdem ich mich eine Weile lang im Klein-Klein verstrickt hatte.

Was habe ich alles gemacht? Ich habe diese Podcast-Folgen aufgenommen, hab meinen Instagram-Account voran getrieben und Blog-Artikel geschrieben. Die Tätigkeiten machen mir auf jeden Fall sehr viel Spaß, aber damit verdiene ich kein Geld. Das kommt nämlich einzig und allein durch den Verkauf von stahlpink-Produkten in meinem Shop. Und darauf sollte ich mich dringend stärker fokussieren. 

So, diese Erkenntnis zu haben war schon ganz gut und wichtig.

Vielleicht kennst du das ja auch, dass du wochenlang arbeitest und am Ende gar nicht mehr zuammenfassen kannst, was du eigentlich geleistet hast? Dass du das Gefühl hast, den Mittelpunkt deiner Arbeit verloren zu haben? Und dringend wieder Gleichgewicht brauchst. Dass du zurück blickst, sich die Zeit aber Rückblickend wie Zeitverschwendung anfühlt?

Oder dass du deiner to-do-Liste hinterherhechelst und irgendwie das Gefühl hast, keine Kontrolle über deine Aufgaben zu haben?

Das alles hatte ich auf jeden Fall. Und musste diesen Zustand unbedingt ändern.

Und während des Urlaubs – habe ich von einem Wissenschaftler gehört, der anscheinend super produktiv ist und viel publiziert und Präsentationen überall auf der Welt hält. Nach seinem Produktivitäts-Tipp gefragt, war seine Antwort: er hält sich immer den Vormittag frei und ohne Ablenkung. 

Da fiel bei mir plötzlich der Groschen: ich lasse mich viel zu sehr ablenken und muss mir dringend Zeitfenster schaffen ohne social media, WhatsApp oder Mails.

Also habe ich mir im Urlaub vor zwei Wochen vorgenommen, das mal auszuprobieren und mir diese Zeitfenster zu gönnen. Von der ersten Woche dieses Experiments kann ich dir nun schon berichten. 

Ich habe also versucht, mein Handy vormittags einfach aus zu lassen.

Nachts ist es sowieso ausgeschaltet und meine bisherige Routine sah so aus, dass ich es direkt nach dem Aufstehen an machte, um Mails, Instagram und alles mögliche zu checken. Ich weiß alle Achtsamkeits-Gurus flippen jetzt komplett aus würden zu mir sagen, dass das ein super blöder Start in den Tag ist, aber vielleicht machst du das ja auch so und fühlst dich grad ein bisschen ertappt.

Und eigentlich kann ich vor allem morgens nicht auf meine Handy-Funktionen verzichten: da ist meine Yoga-App, mit der ich morgens immer eine Runde Yoga mache, um gegen meinen krummen Rücken anzukämpfen. Beim Frühstückmachen höre ich gerne Podcasts. Und schreibe mit meinem Freund oder aktualisiere kurz die Einkaufslisten-App. 

Also auf dem Ding ist echt alles drauf. Und das ist eigentlich total beängstigend, oder? Dass man langsam von seinem eigenen Handy abhängig wird und es zur Ablenkungs-Maschine wird. Naja zugegebenermaßen ging nicht nur um’s Handy, sondern auch um das Mail-Programm an meinem Arbeitslaptop. 

Das habe ich in der letzten Woche ebenfalls vormittags gar nicht erst an gemacht. Und meine Güte, das fiel mir anfangs ziemlich schwer. Ich habe nämlich mittlerweile einen unbewussten Reflex, mitten in der Arbeit immer mal wieder zu checken, ob sich die kleine rote Zahl an dem Programmsymbol verändert hatte. Vielleicht kennst du das ja auch. Bin wirklich wie unbewusst ständig dahin, um zu checken. Natürlich war das Programm aus, daher konnte da nichts ankommen. Ich bin trotzdem immer wieder reflexartig zu der Mail-Statusanzeige gewandert. Obwohl alles aus war!

Also sehr seltsam. Früher habe ich mich aus meiner eigentlichen Arbeit dann auch raus bringen lassen, um bei einer neuen Mail gleich zu checken, was es war und am besten sofort zu antworten.

Und das ist super dämlich: denn danach braucht man immer wieder einige Minuten, um wieder konzentriert in die ursprüngliche Aufgabe rein zu kommen. Daher war es sinnvoll, diese Ablenkungs-Detox einzuführen.

Das Traurige und fast schon Bestrafende an dieser Restriktion ist für mich: ich bin ein super neugieriger Mensch. Wenn ich mich also selbst mit einem Mail – und Social-Media-Bann belege, leide ich ein bisschen. Diese Vormittage kamen mir auch immer super lang vor. Und falls du mich erwischt hast und auch mal vormittags mit mir geschrieben hast: ja ich muss zugeben, dass ich es in der letzten Woche nicht jeden Tag geschafft habe, mich an meinen Social-Media-Bann zu halten. Aber an den Tagen, an denen das Handy und das Mail-Programm vormittags aus blieben, habe ich wirklich viel mehr geschafft.

Also, Tipp Nr. 1 für mehr Produktivität: Ablenkungs-Detox: Zeitfenster schaffen, in denen du Ablenkung vermeidest

Und kennst du das, dass du total viele kleine Aufgaben zu tun hast und dich darin verzettelst? Geht mir jedenfalls so. Wenn ich mir meine to-do-Listen angucke, steht da drauf, dass ich jeden Tag etwas für Instagram mache, für den Blog eine Idee entwickle oder einen Rohtext schreibe, am besten auch noch auf Pinterest pinne, Mails schreibe, für die Produktentwicklung dies und das recherchiere, bla bla bla usw. Also viele kleine todos, die die Sache an sich nicht fertig stellen. Statt jeden Tag einen Instagram-Post vorzubereiten, setzte ich mich also lieber ein Mal pro Woche hin und kümmere mich um alle Posts der Woche. Statt hier mal und da mal etwas für die Produktentwicklung zu recherchieren, veranschlage ich nun einen Vormittag, um genug zu recherchieren, um eine endgültige Entscheidung bezüglich der Produktion der Produkte treffen zu können. Und statt jeden Tag ein bisschen was am Blogartikel zu tüfteln, setzte ich mich ein Mal hin und schreibe das Ding einfach fertig. 

Hach ja, und diese Dinge einfach fertig zu machen, ist viel erfüllender, als sie jeden Tag ein bisschen weiter zu bearbeiten.

Also ist Tipp Nr. zwei: just do it -Aufgaben nicht zu sehr über einen langen Zeitraum aufteilen, sondern gleich erledigen

Zu meiner neuen Produktivitäts-Einstellung gehört auch, dass ich nicht wie sonst 10 Programme am Laptop gleichzeitig an habe. Sondern eine Aufgabe fertig stelle und das dazu nötige Programm dann beende. Das betrifft wahrscheinlich am meisten Designer, die gerne Photoshop, Illustrator und InDesign, sowie Safari, Mail und die Notizen gleichzeitig öffnen. 

So, das waren meine kleinen Produktivitäts-Tipps für mehr Fokus. Es waren jetzt zwar nur zwei, aber für mich machen sie einen großen Unterschied. Und vielleicht kommen nach und nach noch andere gute Gewohnheiten dazu, mal sehen – ich will’s jetzt jedenfalls noch nicht übertreiben. Übrigens läuft grad online eine kleine Umfrage für ein neues stahlpink-Projekt – dabei geht es auch um Produktivität und Effizienz, also falls du darin eine Expertin bist, mache gerne mit! Den Link dazu packe ich in die Show-Notes.

So, dann wünsche ich dir eine tolle und effiziente Woche und bis zum nächsten Mal, beim #megamutig-Podcast.

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