stahlpink Gewohnheiten

Gewohnheiten: welche sind mir wichtig und welche habe ich aufgegeben?

Ich bin heute eine andere als vor einem Jahr. Das habe ich nicht nur weniger Stress und besseren Arbeitszeiten zu verdanken (danke Selbstständigkeit!) sondern auch meinen täglichen Begleitern: meinen Gewohnheiten. Welche das konkret sind und welche für mich gar nicht funktionierten, das erfährst du im Beitrag!

Ich habe meinen Freund letztens gefragt, ob er es komisch findet, dass ich im letzten Jahr so spirituell geworden bin. Er wusste erst gar nicht, was ich meine. Ich erinnerte ihn an meine täglichen, doch leicht spirituellen Übungen. 

Er war etwas amüsiert und erklärte, dass er diese Gewohnheiten weniger als Spiritualität, sondern als kleine Pausen für die Seele betrachtet. Und dass diese doch absolut gut für mich seien. Und er hat recht. 

Denn für mich ist Stress das: wenn man keine Zeit mehr hat, sich mit der eigenen Seelenpflege zu beschäftigen.
Seit ich selbstständig bin und mir meine Arbeitszeit frei einteilen kann, habe ich mir einige Dinge zur Gewohnheit gemacht und kann behaupten, dass ich dank dieser kleinen täglichen Routinen viel ausgeglichener und zufriedener bin. Welche Bedeutung tägliche Rituale haben, kannst du hier nachlesen.

Meine kleinen Seelen-Päuschen:

6.31 Uhr: Kaffee, Kaffee, Kaffee

Schon in der Früh geht’s los mit einem kleinen Weckruf für die Seele: ein riesen Pott Kaffee, nur für mich allein. Den trinke ich genüsslich im Bett und lese dabei noch eine Stunde lang, bevor ich so gestärkt in den Tag starte. Für mich Kaffee-Junkie absolut essentiell. Pro Tipp: sich den Kaffee vom Freund an’s Bett bringen lassen (klingt prinzessinnenmäßig – aber er muss früh raus und kocht ja eh Kaffee ;))

7.45 Uhr Yoga

Ja, ich gehöre zu den Hipster-Hippies, die täglich Yoga machen. Und ja, ich finde es geil. Aber zu meiner Entschuldigung: ich muss es machen, weil ich seit meiner Jugend schwere Probleme mit dem Rücken habe. Seit ich Yoga vor acht Jahren entdeckt habe, gehts mir besser. Wer kann schon mit einem schmerzenden Rücken und einem verspannten Nacken gut arbeiten? Niemand. 

Im Yoga werden verschiedene Bewegungen ausgeführt, die du im sonstigen Alltag nicht machst, über die sich deine Körper aber wahnsinnig freut. Rückbeugen, Hüftöffner, und auch Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen. 

Es muss nicht gleich der Handstand oder die toll aussehende Meerjungfrauen-Übung sein (die ich auch nach acht Jahren Yoga immer noch nicht beherrsche). Ein Flow oder eine schöne Yoga-Kombination reichen aus, um dem Körper etwas Gutes zu tun.

8.05 Gedankliche Reinigung

Jeden Morgen, gleich nach dem Yoga, sogar noch auf der Matte, gehe ich in Gedanken folgende drei Punkte durch: 

1. Dankbarkeit: Mir täglich eine kleine Sache in Erinnerung zu rufen, für die ich aktuell dankbar bin, reicht aus um ein positives Mindset wachzurufen. 

2. Self Love: Viele zweifeln an sich oder machen sich gedanklich selbst fertig. Ich kann das auch ganz gut. Aber Schluss damit, ich sage mir gedanklich, was ich an mir mag, was ich wirklich gut kann oder welche Erfolge ich in den letzten Tage verbuchen hatte.

3. Vision: Viele haben ein Vision Board über ihrem Schreibtisch hängen, meins ist in meinem Kopf: ich male mir aus, welches Bild ich von meiner Zukunft habe und was ich bis dahin erreichen möchte. 

Diese kleinen Übungen haben so viel für mich verändert! Früher war ich sehr negativ, hatte Komplexe und Minderwertigkeitsgefühle. Wusste nicht, wo ich hin wollte. Seit mir klar wurde, dass diese Gedanken mich nicht weiter bringen, versuche ich mich jeden Morgen auf’s Neue auf das Positive einzustimmen. Mir selbst eine gute Freundin zu sein und diese sozusagen jeden Morgen kurz gedanklich zu besuchen. Danach kann der Arbeitstag richtig positiv starten! 

Wasser, Wasser, Wasser 

Ungelogen: an normalen Tagen trinke ich 3-4 Liter Wasser. Ich bin süchtig. Und fange schon morgens damit an. Super gegen Kopfschmerzen und gut für die Konzentration. Und da man ständig auf’s Klo muss, wenn man so viel trinkt, sind kleine Pausen automatisch eingebaut.

13.15 Uhr Meditieren

Ein wichtiger Punkt in meiner täglichen Routine, auch wenn er mir nicht immer leicht fällt. Ich meditiere seit einem Jahr mit der Headspace-App und wenn es gut läuft, macht mich die Meditationsübung klarer, entspannter und kreativer. Aber Meditation ist nicht einfach und jeden Tag eine neue Challenge für mich. Und ja, manchmal lasse ich sie auch aus (was auch OK ist). Meistens meditiere ich nach dem Mittagessen und für 15 Minuten.

18.30 Uhr laufen

Nicht täglich, aber an festen Tagen. Für mich ist das Laufen die Sportart meiner Wahl für mehr Ausgeglichenheit, aber wenn du andere bevorzugst, ist das auch super!

Beim Laufen komme ich raus in die Natur, höre laute Power-Musik und kann schön Anspannung abbauen. Gut für die Kondition ist es auch! Seit ich Läuferin bin, habe ich übrigens fast keine Migräne mehr. Manchmal laufe ich mit einer App, die meine Geschwindigkeit misst, aber oft auch ohne. Denn ständig Leistung bringen zu müssen, schneller, höher, weiter – das ist furchtbar anstrengend und darauf kann ich nach Feierabend gerne verzichten.

Falls du mit dem Laufen starten möchtest, empfehle ich dir den Podcast von bevegt.

Das waren nur einige meiner täglichen guten Gewohnheiten. Die sind seit ungefähr einem Jahr meine täglichen Begleiter und ich kann sie nur empfehlen! Aber es gibt so viele und ich bin immer noch auf der Suche, wie ich anderes in meinen Alltag integrieren könnte. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt;

Gewohnheiten, die ich begonnen und die sich nicht etabliert haben:
  • Ich male unendlich gerne. Aber man kommt beim Zeichnen leider schnell aus der Übung. Eine Gewohnheit, die ich versucht habe zu etablieren, war täglich mittags 15 Minuten zu zeichnen, eine schnelle Skizze also. Das habe ich nur ca. eine Woche durchgehalten. Wahrscheinlich, weil es mir doch nicht wichtig genug war (leider).
  • Abends 15 Minuten aufräumen. Vielleicht kennst du den Trick: Abends den Handy-Timer auf 15 Minuten setzten und dann schnell durch die Wohnung räumen. Also alles, was so rumliegt, kurz ordnen. In der Theorie klingt das gut, aber meistens bin ich abends dann doch zu müde um das zu machen. 
  • Jeden Abend rechtzeitig in’s Bett. Eine Empfehlung für alle, die unter Migräne leiden (so wie ich früher): immer zur gleichen Uhrzeit in’s Bett gehen. Klappt bei mir leider nicht, da doch jeder Abend etwas anders abläuft und ich abends nicht auf die Uhr gucke. Vielleicht sollte ich mir einen Zu-Bett-Geh-Wecker stellen?
  • Im Bett lesen. Mein Lese-Stapel und die Liste mit Büchern, die ich noch gerne lesen würde, werden nur sehr langsam weniger. Abends lese ich eigentlich gerne Romane. Aber nur eigentlich. Denn meistens ist nur abends Zeit, mit meinem Freund zu quatschen und das machen wir dann gerne ausführlich. Auch schön! Und darauf möchte ich nicht verzichten.
  • Wöchentlich mit Gleichgesinnten skypen/ wöchentlich Freunde treffen. Furchtbar, aber dafür nehme ich mir einfach nicht die Zeit. 
  • Journaling/ Tagebuch schreiben: manche haben dafür feste Zeiten und Rituale. Zum Beispiel abends vor dem Schlafengehen, um den Tag zu beenden. Oder morgens, um klar in den Tag zu starten. Bei mir funktioniert nichts davon, ich schreibe einfach dann, wenn ich den Drang dazu habe. 
  • oil pulling: zu eklig. 

Wie stehst du zu Gewohnheiten? Hast du auch tolle feste Gewohnheiten und wenn ja, welche? Und gibt es Gewohnheiten, die für dich nicht funktioniert haben?

Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag von stahlpink, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

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