#megamutig Podcast stahlpink

Hallo Wandel! Flexibilität im Business – #megamutig-Podcast / Woche 29

Nach sechs Monaten findet der erste kleine nötige Wandel in meinem Business statt. Als echtem Kontrollfreak sollte mir das eigentlich schwer fallen, aber nein ich finde Wandel super und gebe in der neuen Folge des #megamutig-Podcasts fünf Tipps, wie ein Wandel aus meiner Sicht gelingen kann.

#megamutig auf iTunes:

Hier geht’s lang!


Shownotes:

Blickfang-Messe
stahlpink-Blog 


Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 29

Ich war gestern als Besucher auf der Blickfang-Designmesse in Stuttgart und bin nun zugegebenermaßen etwas platt! Aber es war auch großartig! Zu der Messe könnte ich eine ganze Folge aufnehmen, so toll wie sie war! Ich hatte super Begegnungen und inspirierende Gespräche. Und ich habe viele tolle junge Gründer und wunderbare Produkte gesehen, es war der reinste Wahnsinn.

Aber in der letzten Woche haben mich etwas andere Dinge beschäftigt, über die ich heute gerne sprechen möchte.

Und zwar über Flexibilität oder Wandel in der Selbstständigkeit.

Nach sechs Monaten als Selbstständige muss ich nun die ersten Dinge nachjustieren, die nicht mehr so gut liefen und konnte auch ganz gut einen Blick darauf werfen, wie sehr meine Vorstellung, die ich von meiner Arbeit vor sechs Monaten hatte, mit der aktuellen Realität übereinstimmt.

Damals, also vor sechs Monaten, habe ich mir klare Ziele und mir eine Strategie gesetzt und hatte eine klare Vorstellung davon, was ich machen will und wie ich z.B. meine Marke darstelle.

Nun ist aber vieles etwas anders gekommen als gedacht und es gibt Veränderungen. Die ich selbst herbei führe. Und das ist total ok.

Um euch das etwas klarer zu machen, sind hier erst mal zwei Beispiele für die Veränderungen.

Als ich mein Business begonnen habe, hatte ich ganz andere Vorstellungen davon, wie ich mein Geld verdienen wollte. Klar hatte ich damals schon den Plan, die stahlpink-Produkte als Einnahme-Quelle zu haben. Aber ich hatte auch große Lust zu schreiben und damit mein Geld zu verdienen. Ich habe vor einem Jahr voller Euphorie meinen Blog gestartet und dafür leidenschaftlich Texte geschrieben und dachte, das sei nun, neben dem Produktdesign, absolut mein Ding. Nachdem ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich auch versucht, hier und da Gastbeiträge zu platzieren und Magazine angefragt. Aber komplett ohne Erfolg. Ich hatte ja kaum Referenzen und um ehrlich zu sein, bin ich wahrscheinlich nicht ehrgeizig genug dahinter gewesen. Stattdessen habe ich mich auf die Produktgestaltung konzentriert und den Ausbau der Vertriebswege der Produkte, was absolut ok ist. Bloß sehen meine Einnahmequellen jetzt ganz anders aus, als ich damals zur Gründung gedacht hätte. Aber das ist super so wie es ist und ich schreibe immer noch wahnsinnig gerne, belasse meine Schreibtätigkeit aber erst mal im Kleineren. Hier zuhörende Buchverleger dürfen mich natürlich aber immer kontaktieren.

Beim Thema Blog ergibt sich ein weiteres Beispiel für Wandel. Nach sechs Monaten werde ich ihn neu ausrichten, ihm einen anderen Themenschwerpunkt geben. Ich weiß nicht, ob ihr Podcast-Hörer den stahlpink-Blog kennt. Bisher ging es ja viel um Mindset und Persönlichkeitsentwicklung. Damals, vor einem Jahr habe ich mich sehr stark mit diesen Themen beschäftigt und hatte einfach große Lust, darüber zu schreiben, weil ich meinte, dass ich anderen so etwas mitgeben könnte.

Natürlich beschäftigen mich dies Themen Mindset und Persönlichkeitsentwicklung immer noch, aber ich sehe, dass es mittlerweile so viele Leute, Coaches und andere gibt, die ähnliche Themen haben und das wahrscheinlich viel tiefer und besser rüber bringen können als ich. Ich habe immer noch viele Ideen für diese Themen, werde aber nur noch hier und da mal darüber schreiben.

Die neue Themenausrichtung findet Richtung Design und Lifestyle statt (auch wenn ich das Wort Lifestyle nicht ausstehen kann. Kennt jemand von euch ein besseres Wort dafür?). Also es wird in Zukunft um Themen gehen, die meine Zielgruppe auch interessieren und die mir Freude bereiten.

Ich habe nämlich gemerkt, dass mir der Blog in den letzten 3-4 Monaten nicht mehr so viel Freude gemacht hat. Und das würde ich gerne ändern.

Deswegen der Wechsel. Und ich begrüße das total.

Andere würden nun vielleicht meinen, dass das nun meinen Markenkern verwässert oder so. Aber ich finde das nicht, sondern ich gehe einfach einen Schritt weiter. Und versuche dabei möglichst authentisch zu bleiben.

Klar sehe ich bei einigen anderen Labels, dass sie alle drei Monate ihr Programm komplett über Bord werfen und etwas neues machen. Das hinterlässt auch bei mir große Fragezeichen im Kopf. Aber so lange der Markenkern fest und stabil bleibt, kann man auch mal Inhalte anpassen finde ich.

Denn es wird sonst langweilig. Ich finde nichts langweiliger, als content-Einheitsbrei oder Produktmassen, die alle gleich aussehen. Da frage ich mich, wie könnte man dem ganzen etwas drauf setzen, es irgendwie cooler machen?

Wenn das auf eine klare und authentische Art und Weise passiert, ist dieser Wandel doch super.

Also:

Flexibilität im Business ist total ok und man kann unmöglich alles vorher planen oder voraus sagen. Meistens kommt doch alles irgendwie etwas anders, aber das ist oft nicht schlimm.

Als Selbstständige sind wir doch in der grandiosen Lage, unsere Arbeit in die Richtung bewegen zu können, die uns taugt, ohne vorher jemanden zu fragen. Will ich meinen Lebtag lang jede Woche Texte über Mindset und Persönlichkeitsentwicklung schreiben? Nein, das war eine Zeit lang mein Ding, aber jetzt nicht mehr. Also habe ich mir gedacht, dass ich es einfach sein lasse und was cooleres, was neues mache.

Man kann nicht alles planen. Das ist zwar beängstigend, aber doch irgendwie auch schön finde ich.

So, hier noch fünf kurze Tipps wie man einen Wandel im Business oder der Selbstständigkeit durchziehen kann:

1. Mentalen Raum für Wandel lassen. Sich einen langfristigen Plan machen oder eine Strategie aufsetzten und trotzdem nicht durchdrehen, wenn es etwas anders kommt als gedacht. Nicht stoisch am ursprünglichen Plan fest halten, auch wenn es keinen Spaß mehr macht oder nichts einbringt. Sondern einsehen, dass es nicht so weiter funktioniert und dann möglichst konstruktiv nach Verbesserungen oder anderen Wegen suchen.

2. Auf’s Bauchgefühl hören. Mein Gefühl hat mir gesagt, dass die Ursprungs-Themen von stahlpink nichts mehr für mich sind und was Neues her muss. Und mein Bauch gibt oft ganz gut die Richtung an, dann muss aber auch überlegt werden, wie es weiter geht. Das darf dann der Kopf übernehmen

3. Strategisch vorgehen. Sich fragen: macht das eigentlich Sinn, was ich mache? Hat die Zielgruppe was davon? Wir sollten die Zielgruppe mit Wandel nicht verwirren, sondern sie nach Möglichkeit bereichern. Also sollten wir am besten die Ausrichtung so hinkriegen, dass es zur Zielgruppe passt und einigermaßen smooth in die sonstigen Aktivitäten deines Labels oder deiner Selbstständigkeit einfließt. Impulsivität oder unüberlegte Schritte finde ich in solchen Momenten nicht angebracht, denke über die Neuausrichtung lieber zu viel als zu wenig nach.

4. Innovation. Versuchen, sich von der Masse abzuheben, einen etwas anderen Weg einzuschlagen als andere. Cool und kreativ sein, auch in kleinen Dingen. Erwartet nicht, dass ich das Rad neu erfinde, aber ich probiere einfach mal etwas anderes aus.

5. Authentisch und im Markenkern bleiben. Sicher hast du eine Vision oder eine Message. Die sollte auf jeden Fall erhalten bleiben. Außer natürlich du möchtest eine komplette Kehrtwende hinlegen und was ganz anderes machen. Aber das bedeutet meistens auch: ganz von vorne anfangen.

So, das war meine Erfahrung, die ich mit meinem ersten kleinen Shift von stahlpink gemacht habe. Wie stehst du zu Wandel, hast du auch einige Tipps für Selbstständige parat? Dann schreib sie doch auf Instagram unter den dazugehörigen Post, der Account heißt @stahlpink. Außerdem gibt es immer einen Blogpost unter www.stahlpink.de, da könntest du auch einen Kommentar hinterlassen. Ansonsten freue ich mich immer über Bewertungen auf iTunes, wenn dir dieser Podcast gefällt.

Ich muss nun die Eindrücke der gestrigen Messe noch etwas sacken lassen und wünsche dir eine schöne Woche. Bis zum nächsten Mal beim #megamutig-Podcast!

Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.