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Keine Ideen mehr? Meine bewährte Ideen-Formel – #megamutig-Podcast / Woche 50

Blog, Instagram, Produkte, Podcast, Newsletter – musst du auch so viel Content und Ideen produzieren? Gar nicht so einfach! Deshalb zeige ich dir meine Content- und Ideen-Formel. Und die ist gar nicht kompliziert! Viel Spaß bei der neuen Folge des #megamutig-Podcasts!

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Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

Shownotes:

– Die Content-Maschine Gary Vaynerchuk

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit. 

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt. stahlpink heißt das Label, das ich als Produktdesignerin gegründet habe und auch über dieses Herzensprojekt berichte ich im #megamutig-Podcast.

Sorry, ich habe euch gestern links liegen lassen. Falls du nicht weißt, was ich meine: normalerweise erscheint dieser Podcast ja montags, aber heute ist Dienstag. Schuld ist mein Freund, der gestern Geburtstag hatte. Aber er hat mir eine Entschuldigung für mein Versäumnis geschrieben, bei Bedarf lege ich sie euch gerne vor. 

So, nichtsdestotrotz soll es diese Woche eine neue Folge des #megamutig-Podcasts geben. Und nach fast einem Jahr des Podcastens habe ich mal so überlegt, was beim Podcasten gut lief und was schlecht. Und da wurde mir klar: was richtig geil war, war dass ich jede Woche große Lust hatte, neuen Content mit euch zu teilen. Denn, auch ohne zu prahlen, hatte ich jede Woche mindestens eine Idee, manchmal sogar mehr, für eine neue Podcast-Folge. Aber wie kann das sein? Ich weiß, dass es für einige super schwer ist, ständig mit neuen Content-Ideen daher zu kommen. Daher dachte ich, ich erkläre euch mal, wie ich es mache. Meine geheime Content-Formel sozusagen. 

Ich habe einen Instagram-Channel, auf dem ich fast täglich, außer am Wochenende oder wenn mein Freund Geburtstag hat, poste. Einen Blog, für den ich regelmäßig Beiträge schreibe. Einen wöchentlichen Newsletter, die #megamädelsmail. Und natürlich die stahlpink-Produkte, für die ich auch Ideen brauche. Ach ja, und diesen Podcast gibt es auch noch. 

Für all das braucht es Content und Ideen. Und dann auch noch verschiedene: denn wenn du stahlpink schon länger folgst, dann weißt du, dass ich für jeden meiner Kanäle eine etwas andere Zielgruppe habe. Beim stahlpink-Shop sind es natürlich die End-Konsumenten, die Produkte haben wollen. Auf dem Blog schreibe ich zu Themen, die selbstbewusste mega Mädels interessieren könnten, also zu Feminismus, Persönlichkeitsentwicklung usw. Im #megamutig-Podcast geht es ja nur um meine Selbstständigkeit, da spreche ich Themen wie Feminismus gar nicht an. Dafür geht es mehr um Branding, Papierkram, Finanzen, also alles was andere Selbstständige interessieren könnte. Im Newsletter geht es um Inspirationen, also ich berichte von Zeitungsartikeln, Büchern, Podcast-Folgen oder instagram-Accounts, die ich spannend finde. Und Instagram ist ja auch noch da, da zeige ich Stories aus meinem Alltag als Gründerin und was grad so läuft in der stahlpink-Welt.

Aber wie kommt man auf Ideen für alle diese Kanäle? Wie kann es sein, dass ich in dem einen Jahr, das ich nun selbstständig bin, fast nie Probleme damit gehabt habe, auf neue Ideen zu kommen?

Ganz einfach, weil ich eine bestimmte Strategie verfolge: die heißt „document statt content“. Das bedeutet, dass ich nicht aktiv nach Content-Ideen suche. Sondern diese Ideen kommen zu mir, einfach weil ich vor einer bestimmten Problemstellung stehe oder weil mich etwas beschäftigt. Das verarbeite ich dann zu Content, indem ich meinen Fortschritt dokumentiere, darüber schreibe, einen Instagram-Post mache oder eben eine Podcast-Folge. 

Und es funktioniert super gut! Frag Gary Vaynerchuk, von dem stammt der einprägsame die Strategie „document, don’t create“. Und wenn du dich umschaust, dann wirst du mit Sicherheit erkennen, dass es viele, viele ebenfalls so machen. Aber warum?

1. Es ist authentisch, der Leser oder Hörer kann sich damit identifizieren. Nichts ist eindrucksvoller, als eine persönliche Geschichte zu einem bestimmten Thema. Mein meistgelesener Artikel auf meinem Blog heißt „Bist du froh, eine Frau zu sein?“ und darin erzähle ich von einer persönlichen Erfahrung, in der ich erkannt habe, in welchem Rollenbild ich gefangen bin. Klar hätte man solch ein Thema auch viel trockener aufbereiten können, indem man sozialwissenschaftlich dran geht, Analysen betreibt und fachkundig darstellt, welche Rollenbilder es gibt. Aber indem ich das Thema Frausein auf eine persönliche Ebene gehoben habe, wurde es für die Leser interessanter. Ganz abgesehen davon, dass ich gar keine Lust hätte, auf meinem Blog wissenschaftliche Analysen zu veröffentlichen. 

2. Man wird zum Mini-Experten auf dem Gebiet. Indem man sich mit einem Problem konfrontiert sieht und diesen Knoten endlich knackt, lernt man viel dazu. Warum das also nicht weiter geben? Als ich endlich eine gescheite Idee für eine Newsletter-Strategie hatte, wollte ich im Podcast unbedingt von meinen Erkenntnissen erzählen. Immerhin hat es mich viel Arbeit gekostet, diese Strategie auszuarbeiten. Ich habe recherchiert, viele viele andere Newsletter gelesen, überlegt, was meine Zielgruppe interessieren könnte und mich mit der Technik auseinander gesetzt. Und ich würde schon sagen, dass mich das zu einem Mini-Experten macht. Und das ist das Wichtige, finde ich. Um anderen etwas Wissenswertes erzählen zu können, muss man dem Publikum möglichst einen Schritt voraus sein, um ihnen einen Mehrwert bieten zu können. 

Das gilt auch für mich nicht immer, wer meine letzte Podcast-Folge gehört hat, weiß dass ich zum Beispiel beim Thema Pinterest noch lange keine Expertin bin, darüber aber schon spreche, oder besser gesagt, mich darüber beschwere. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Und in diesem Podcast geht es ja auch um Dinge, die nicht so gut laufen. 

3. Man hat Spaß dabei. Nichts ist cooler, als die eigenen Fortschritte mit anderen zu teilen. Und sich auszutauschen. Vor allem bei selbstständigen Neu-Gründern. Man muss bloß erst ein Mal die Scheu ablegen und loslegen. 

4. Man lernst selbst viel dazu. Sicher kennst du das: wenn du ein Thema erneut aufbereitest, es erklärst, dann lernst du dazu. So geht es mir zum Beispiel auch grad mit dieser Folge: sie zeigt mir wieder deutlicher, welche Content-Strategien es gibt und welche ich verfolge. Ich reflektiere klar darüber, was ich eigentlich so treibe, wenn ich Ideen produziere und kann es weiter geben. 

Außerdem versuche ich auch immer, mich weiter zu bilden, indem ich zum Beispiel Bücher lese. Diese zeige ich natürlich oder schreibe Rezensionen darüber. 

So. Du hast jetzt hoffentlich super große Lust bekommen, deinen Weg ebenfalls zu dokumentieren. Dann hab ich hier noch ein paar praktische Tipps für den Umgang mit deinen tollen Ideen:

– Ideen sofort aufschreiben. Sofort! Ich hatte es schon so oft, dass mir irgendeine content-Idee kam, während ich unter der Dusche stand oder grad beim Yoga war. Und dachte, dass ich mir das eh merken würde. Aber nein. All diese Yoga- und Dusch-Ideen sind fort. Also schreibe ich sie mir mittlerweile sofort auf. Das mache ich meist einfach in die Notizfunktion des Handys, die sich praktischerweise mit meinem Laptop synchronisiert. Ich habe schon ganze Blog-Artikel auf dem Handy in eine Notiz getippt.

– das Schwert schmieden, so lange es noch heiß ist. Oder wie heißt das Sprichwort? Ich hab’s nicht so mit Sprichwörtern. Ich meine damit, dass ich versuche, meine Erlebnisse möglichst rasch zu verarbeiten, solange sie noch aktuell sind. So ist man noch warm, noch mittendrin und kann die Themen besser verarbeiten. Hätte ich meine Podcast-Folge zum Thema „Mein erster Besuch beim Unternehmensberater“ auf die lange Bank geschoben, hätte ich zum Beispiel mit Sicherheit nicht mehr ganz genau gewusst, was in dem Gespräch besprochen worden ist. Oder die letzte Podcast-Folge, die ist aus ganz aktuellem und akutem Frust über Pinterest entstanden. Lange damit zu warten hätte den Frust nur verwässert. Und das ist es doch, was ihr wollt, oder? Echte Emotion!

Die Schwierigkeit bei der Strategie „Document statt content“:

– man muss ehrlich sein. Sich selbst und seinem Publikum gegenüber. Wenn man den eigenen Weg darstellt, die eigenen Hürden, aber auch Erfolge, dann muss man ganz schön die Hosen runter lassen. Und das mag nicht jeder, was ich absolut verstehen kann. 

Lässt sich die Strategie „document statt content“ auf alle Business-Ideen übertragen?

Ich behaupte schon. Zum Beispiel habe ich es ja auch auf Produkte übertragen: bei allen meinen stahlpink-Kollektionen geht es um meine persönlichen Erfahrungen. Die Ermutigung junger Mädels habe ich in die „mega“-Kollektion gepackt. Vertrauen und Beständigkeit soll die „mondsüchtig“-Kollektion ausdrücken. Und für die nächste Kollektion, die schon nächste Woche raus kommt, gilt das gleiche. 

Manchmal sieht man es ja auch, dass Taschen-Designer Muttis werden und dann Wickel-Taschen herausbringen. Oder eine Papeterie-Designerin heiratet selbst und bringt dann einen Wedding-Planner raus. Also spielen persönliche Erfahrungen sehr oft in die Ideenfindung rein.

Wenn du Coach bist, geht das auch ganz wunderbar, indem du deinen eigenen Entwicklungen, Erfahrungen und Erkenntnisse teilst. Also ich bin mir sicher, dass sich das Prinzip „Document statt content“ super auf alle Unternehmens-Bereiche übertragen lässt. 

So, das war es von mir zum Thema Ideen-Findung. Wie kommst du auf neue Ideen? Lässt du dich auch gerne von deinem eigenen Leben inspirieren?

Wenn du gerne meine anderen Kanäle angucken möchtest, schaue gerne auf stahlpink.de vorbei, dort gibt’s den Blog, den Shop und dort kannst du auch die #megamädelsmail, den stahlpink-Newsletter abonnieren. Auf Instagram findest du mich unter @stahlpink.

Wenn du mir nun noch einen großen Gefallen tun möchtest, nachdem ich dir meine geheime Content-Formel enthüllt habe, dann könntest du mir eine Rezension auf iTunes hinterlassen, den #megamutig-Podcast abonnieren oder weiterempfehlen. 

Bald kommt nämlich ein ganz neues Format des Podcasts und es lohnt sich dran zu bleiben!

Bis dahin, bis nächste Woche beim #megamutig-Podcast!

 

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