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Komfort kills business – #megamutig-Podcast / Woche 21

Nach 21 Wochen in der Selbstständigkeit habe ich eine Feststellung gemacht: immer nur in der Komfort-Zone zu verharren killt auf Dauer mein business. Kontakte und Umsätze bleiben aus. Was ich dagegen tue und was sich daraus ergibt, das erfährst du in der neuesten Folge meines #megamutig-Podcasts!

#megamutig auf iTunes:

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Shownotes:

#megamutig-Folge zum Thema PR-Arbeit

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zur Woche 21!

Kennst du das als Selbstständige: du gehst schön fleißig deinen täglichen todos nach und lebst angenehm in den Tag hinein. Da ist nichts, das dich besonders fordert oder aus der Komfort-Zone zwingt.

Dabei habe ich mich vor zwei Wochen erwischt!

Nach dem ganzen Weihnachts- und Neujahrs-Trubel habe ich es mir in meiner Komfort-Zone richtig schön gemütlich gemacht. Das Problem ist: dieser Zustand bringt einen nicht weit.

Schön trantütig vor sich hin zu werkeln und dabei zu hoffen, dass wie von Zauberhand genügend Leute auf einen aufmerksam werden, is nicht! Klar wäre das toll und es ist vielleicht nicht unmöglich, von den richtigen Leuten entdeckt zu werden, aber ich habe keine Lust und keine Zeit so lange zu warten, du etwa?

Kaum hatte ich die PR-Arbeit im letzten Winter zurück gefahren, gingen auch schon die Umsätze zurück. Das ist ganz schön hart, aber eine Lektion die ich wohl lernen musste.

Und damit dir das nicht passiert, erzähle ich dir heute mal, was ich so mache, um neben der PR-Arbeit Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Das sind einige Tipps, die dich so richtig schön aus der Komfort-Zone locken werden. Und es lohnt sich! Denn diese mutigen Schritte werden mit Aufmerksamkeit belohnt. Und das ist doch bestimmt etwas, das du noch brauchst, oder?

Tipp 1: jeden Tag eine Mail verschicken, die dich irgendwie weiter bringt. Das nennt sich wohl Kalt-Akquise, aber das ist es nicht ganz.

Ich überlege jeden Morgen als allererstes, was ich mit dieser Mail erreichen möchte. Möchte ich z.B. mehr Aufmerksamkeit? Dann schicke ich eine individuelle Anfrage mit einem Vorschlag für einen Text an ein Magazin. Zu meiner PR-Arbeit habe ich bereits eine Folge aufgenommen, die verlinke ich natürlich für dich.

Oder möchte ich meine Produkte in einem Laden platzieren? Dann verschicke ich eine Mail an einen interessanten Retailer. Manchmal sage ich aber auch einfach nur „Danke“ für die Inspiration. Glaube mir, auch das bringt dich insgesamt weiter.

Letzte Woche hatte ich einen Verbesserungsvorschlag für den Instagram-Account eines Unternehmens. Und ich habe rotzfrech per Mail nach dem Zuständigen gefragt und danach in einem Telefongespräch meine Ideen eingebracht. Und schon bin ich in Kontakt und es ergeben sich weitere Möglichkeiten.

Falls du jetzt gar nicht weißt, wo du anfangen sollst: überlege dir doch einfach, wo sich deine Zielgruppe tummelt. In welchen Shops, welche Seiten die Zielgruppe besucht. Und dann frage dich, wie du dich da am besten einbringen kannst. Wer nicht fragt bleibt dumm. Oder auch: wer nicht fragt, bleibt mit seinem business klein!

Tipp 2: jeden Tag einen Blog kommentieren. Anfangs habe ich aus reinem Spaß an der Freude andere Blog-Beiträge kommentiert. Mir macht es einfach Spaß, andere Artikel zu lesen und meinen Senf abzugeben. Dann habe ich fest gestellt, dass viele Besucher von diesen Seiten zurück kommen, wenn ich dort kommentiert habe. Man kann in den Kommentaren nämlich auch seine Webseite einfügen und so wurden auch einige Leute auf meine Seite aufmerksam.

Nun ist es eine kleine Challenge für mich, wirklich jeden Tag einen Kommentar zu schreiben. Natürlich keinen Spam, sondern einen gut durchdachten Meinungsbeitrag.

Ich habe diese beiden Dinge, also die tägliche Mail und den täglichen Kommentar, in meine Morgenroutine integriert. Ich mache sie als allererstes, bevor meine todo-Liste mit achso wichtigen anderen Dingen mich davon abhält. Das gute daran ist: es ist so sehr zur Gewohnheit geworden, dass es für mich schon gar nicht mehr schwer ist. Sicher weißt du es längst: man kann die Komfort-Zone schön dehnen und ich mache das jeden Tag mit diesen Gewohnheiten.

– Tipp 3: andere Accounts auf Instagram verlinken. Das ist mein Lieblingstipp, da ich dadurch  schon wirklich viele Überraschungen erlebt habe und mit Personen in Kontakt gekommen bin, die wirklich ganz weit außerhalb meiner Liga spielen.

Wenn ich etwas wirklich inspirierend finde, dann zeige ich es in meinen Stories und verlinke die jeweiligen Accounts. Das waren zum Beispiel andere Blogger, andere Gründer oder Shop-Inhaber. Und ganz oft bedanken sich diese dann dafür, dass ich sie weiter empfehle und so kommt man in’s Gespräch. Es ist gar nicht schlimm und das dööfste, das passieren kann, ist dass der andere nicht antwortet, aber das ist auf Instagram interessanterweise viel seltener als bei den Mail-Anfragen.

– Tipp 4: zeige Persönlichkeit. Es gibt so viele Webseiten, die Dinge verkaufen wollen. Sei es Dienstleistungen oder Produkte. Also muss man sich davon abheben. Falls du meinen Blog liest oder mir auf Instagram folgst, wirst du es schon fest gestellt haben: das sind keine „normalen“ Markenseiten, ich lasse ziemlich viel Persönlichkeit einfließen. Sei es über die tausend Fragen-Aktion, in der ich das Jahr hinweg 1000 persönliche Fragen beantworte oder über meine persönlichen Blog-Artikel oder auch Selfies. Das ist kein Zufall. Das ist Teil meines Markenkerns. Und natürlich ist es manchmal eine Überwindung, Marke und Person so zu vermischen. Über meinen ersten Kuss auf meinem Marken-Profil auf Instagram zu schreiben oder wie ich meinen Freund kennen gelernt habe auf dem Blog, das ist jedes Mal eine Überwindung. Aber das alles gehört zu meiner Geschichte, zu meinem Mut-Mach-Ansatz und somit zu meiner Marke. Und bisher hat sich noch niemand über so viel Persönliches beschwert, sondern ich bekomme viel positives Feedback dafür.

So das waren meine Tipps für den Schritt aus der Komfort-Zone und für mehr Aufmerksamkeit. Insgesamt geht es darum, die Lautstärke etwas anzuheben und dich und dein business etwas bekannter zu machen. Vielleicht hast du ja noch ganz andere Ideen oder andere Erfahrungen gemacht? Dann schreib mir doch einfach, das würde mich sehr interessieren!

Außerdem wäre ich sehr dankbar für eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes! Meinen Blog und meinen Shop findest du unter www.stahlpink.de und auf Instagram heiße ich auch @stahlpink, so wie meine Marke. Ich wünsche dir nun eine tolle Woche mit viel Aufmerksamkeit für dich und dein business. Bis zum nächsten Mal beim #megamutig-Podcast!

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  1. Liebe Maggie,

    du hast so recht mit deinem Titel Komfort kills business! Rausgehen, mich sichtbar machen, Aufmerksamkeit generieren: dass ist immer noch keine einfache Übung für mich. Aber, Übung macht den Meister. Daher habe ich mir jetzt für jeden Tag dieser Woche einen weiteren Punkt auf meine ToDo-Liste gesetzt: Maggie-Ritual durchführen! So, und mit diesem Kommentar auf deinem Blog, kann ich ein Häkchen mehr auf meiner Liste machen 😉

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Hey liebe Sabine!
      Wie süß von dir, dass du dein Mut-Ritual nach mit benannt hast 😀 Hoffe das hat positiven Einfluss 😉
      Ja ohne Aufmerksamkeit läuft leider nicht viel – das habe ich auch gemerkt! Und arbeite auch noch weiterhin daran!
      Viel Erfolg dir noch beim Häkchen hinter Mut-Aufgaben setzten 🙂

      Lieber Gruß
      Maggie

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