stahlpink megamutig-Podcast Kritik Folge 25

Kritik: akzeptieren oder ignorieren? #megamutig-Podcast / Woche 25

Im #megamutig-Podcast nehme ich euch ein Jahr lang mit in meine Selbstständigkeit. In der letzten Woche war ich ziemlich harscher Kritik ausgesetzt und das hat dazu geführt, dass ich darüber nachgedacht habe, was Kritik für mich bedeutet, wann ich sie annehme oder mich lieber von ihr distanziere.

#megamutig auf iTunes:

Hier geht’s lang!

Bis zum 28.Februar habt ihr die Möglichkeit, eine Kette aus der neuen mondsüchtig-Produktserie von stahlpink zu gewinnen. Dafür müsst ihr bloß eine Bewertung zum #megamutig-Podcast auf iTunes da lassen. 


Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 25!

Als allererstes möchte ich euch auf ein Gewinnspiel aufmerksam machen! Und zwar möchte ich zur Feier meiner neuen Produktserie, die mondsüchtig heißt, auch meinen Podcast-Hörern Danke sagen und verlose eine Kette aus der neuen Serie.

Zum Teilnehmen müsst ihr einfach nur eine Bewertung dieses Podcasts auf iTunes hinterlassen. Das ist nicht schwer, dazu müsst ihr nur in den Podcast-Store gehen, da nach dem #megamutig-Podcast suchen und ihn dort bewerten. Ich würde mir wünschen, dass ihr eine ehrliche Bewertung da lasst und ich wähle dann in in einer Woche, Ende Februar, einen Gewinner aus. Viel Spaß beim Mitmachen!

Diese Woche geht es um das Thema Kritik. Da habe ich erst aktuell viel drüber nach gedacht.

Aber warum ist das Thema ausgerechnet für Selbstständige und Gründer interessant?

Ich finde es sehr wichtig, Kritik richtig einordnen zu können. Und das ist für uns Selbstständige enorm relevant. Denn Kritik kann einen absolut lähmen und aus dem Gleichgewicht bringen. Und vor allem für uns Selbstständige, die auf ihre Kreativität und ihren Selbstwert angewiesen sind, um Geld zu verdienen, kann Kritik verheerend sein.

Und ich will euch darauf vorbereiten, dass Kritik kommen wird. Das ist einfach so.

Selbst Leute, die keiner Fliege was zu Leide tun und nur Positivität versprühen, damit meine ich auch mich, kann das passieren. Also geht es diesmal um verschiedene Arten der Kritik, vor allem für uns Selbstständige und wie man diese am besten einordnet.

Ich habe nämlich letzte Woche fest gestellt, dass ich für eben diesen Podcast eine verheerende 1-Stern-Rezension bekommen habe.

Ich könnte diese Rezension nun vorlesen, damit ihr einen Eindruck davon habt. Aber das mache ich nicht. Denn dann müsste ich mich rechtfertigen und das will ich nicht. Nur so viel: es war ziemlicher bullshit und für mich nicht nachvollziehbar.

Ich will euch kurz beschreiben, wie es mir damit ging: ich habe die Bewertung gelesen, war erst baff und etwas verstört. Natürlich war ich ziemlich beleidigt. Ich stecke viel Zeit und Herzblut in meinen Podcast und dann so was!!

Ne halbe Stunde lang war ich echt nicht mehr zu gebrauchen.

Und dann gingen meine Kritik-Sensoren an.

Damit meine ich, dass ich es mir angewöhnt habe, Kritik zu bewerten. In brauchbar oder unbrauchbar. Und zu hinterfragen, was das mögliche Motiv der kritisierenden Person sein könnte.

Sicher kennt ihr die Begriffe konstruktiv und unkonstruktiv in diesem Zusammenhang. Konstruktive Kritik hilft mir weiter, gibt mir Ansätze, es beim nächsten Mal besser zu machen. Unkonstruktive oder auch destruktive Kritik ist einfach nur zerstörerisch. Und das ist schade!

In diese Kategorie stecke ich die 1-Sterne-Bewertung. Ich habe schon öfter den Satz gelesen: „hurt people hurt people“. Ich denke das trifft auf diese Person zu. Sie wollte mir, warum auch immer, einen Schlag versetzen und das muss ich akzeptieren.

Das wird auch in Zukunft passieren. Vor allem wenn man sich online zeigt, Inhalte produziert oder seine Produkte darstellt verlockt es viele, einen ungefragt negativ zu kritisieren.

Ein bekannter Satz von Aristoteles lautet: „Der einzige Weg, Kritik zu vermeiden, ist: Nichts tun, nichts sagen und nichts sein“. Das bedeutet: Kopf in den Sand stecken, und hoffen dass das Leben möglichst schnell vorbei geht und man dabei möglichst wenig auffällt, eben um keine Kritik anzuziehen.

Aber das ist nicht meine Art und Weise zu leben. Ich will was schaffen, gehe mit meiner Story raus und muss daher auch akzeptieren, dass das einigen nicht gefallen wird. Dafür bekomme ich aber auch einen Haufen positiver Kritik und super Rückmeldungen. Schade, dass wir Menschen so gestrickt sind, dass uns Negatives länger in Erinnerung bleibt.

Gute Kritik ist übrigens auch sehr konkret. Wenn dir jemand sagt, dass du bitte etwas kreativer sein sollst oder dich mehr anstrengen sollst – kann ich zumindest nichts mit solcher Kritik anfangen. Für mich ist gute Kritik, die natürlich auch kritisch sein darf, wenn ich daraus Handlungen ableiten kann. Aus abstrakten Vorwürfen kann ich nichts ableiten, daher stufe ich solche Kritik auch als eher unbrauchbar ein und eher dafür gedacht, mich persönlich zu verletzten.

Dann gibt es aber auch noch eine andere Art von Kritik: Personen, die es eigentlich gut meinen und uns „Tipps“ geben, wie wir unser business führen sollen. Oder was wir besser lassen sollten. Da habe ich auch schon einiges eingesteckt, es dann aber in die Kategorie „Projektion“ gesteckt. Damit meine ich, dass Leute, die aus einem ganz anderen Umfeld kommen, vielleicht einen ganz anderen Job ausüben, der wahrscheinlich mehr Sicherheit bietet als die Selbstständigkeit, ihre Ängste, Sorgen und Befürchtungen auf uns projezieren.

Als Beispiel um das zu verdeutlichen: du bist Hochzeitsfotografin und machst wunderschöne Fotos, in die du dein ganzes Herzblut steckst, hast aber größtenteils nur in der Sommersaison Aufträge. Und die Nachbarin, die einen sehr gerne hat, selbst aber schon seit 30 Jahren den gleichen festen Job ausübt und keinen Plan von Selbstständigkeit oder kreativem Arbeiten, erklärt rigoros, dass Hochzeitsfotografie doch längerfristig nichts ist, die Zahlen der Ehen gehen doch zurück und man solle doch lieber Passbild-Fotografie betreiben, Passbilder werden doch immer gebraucht.

Das sind meistens gut gemeinte Tipps, die aber an der Wirklichkeit eines mit Herzblut arbeitenden kreativen Selbstständigen vorbei gehen, der lieben Nachbarin aber die Sicherheit bieten würden, die sie für ihr Leben braucht.

Eigentlich liebe ich Kritik. Sie bietet ganz viel Potential. Ich fordere sie regelmäßig ein. Solange die Kritik konstruktiv und nicht zu abstrakt ist.

Sicher kennt ihr das, dass ihr in einer Sache oder einem Projekt so sehr drin steckt, dass ihr einen Tunnelblick entwickelt und das große Ganze nicht mehr gut von außen betrachten könnt? So geht es mir auch oft. Dann gehe ich gezielt auf Leute zu und bitte sie um Kritik. Und was dabei raus kommt, ist häufig sehr wertvoll!

Und dann gibt es noch die Kritik von Kunden. Die ist besonders wertvoll. Sie bietet das Potential, eurer Produkt oder euer Angebot noch besser zu machen. Ich habe zum Beispiel auch schon Kritik für meine Verpackung bekommen und das gerne verbessert. Man steckt ja nicht im Kunden drin und möchte ihm gerne das Beste bieten, deshalb ist es sehr wertvoll, solche Rückmeldungen zu bekommen.

Viele Coaches und Anbieter von Workshops geben gezielt Feedback-Bögen aus, um ihr Angebot noch besser zu machen oder andere Dienstleister fragen ihre Kunden nach einem abgeschlossenen Projekt um Verbesserungspotential. Das ist super und das kann ich nur empfehlen.

Hier meine Tipps rund um Kritik nochmal zusammen gefasst:

– Kategorien: Konstruktiv und destruktiv

– gute Kritik ist konkret und ich kann mir daraus ableiten, was ich tatsächlich verbessern kann

– Prüfen, ob die Person ihre Ängste und Sorgen nicht projeziert

– Konstruktive Kritik unbedingt einfordern

Falls du auch mal Kritik üben musst, als kleinen Tipp: probiere mal das Feedback-Sandwich aus. Da sagt man erst was positives, dann übt man die Kritik und am Schluss kommt wieder etwas positives. Sandwich heißt es deswegen, weil die Kritik schön zwischen zwei Scheiben mit gutem Feedback steckt.

Und falls du auch mal negative Kritik händeln musst: es ist ok daraufhin auch mal einen Tag Pause zu machen und das sacken zu lassen. Wenn du so gestrickt bist wie ich, dann tut dir Kritik weh, aber steck bloß nicht den Kopf in den Sand! Lass dir von einer einzelnen Meinung nicht dein Ziel versauern. Auch sehr erfolgreiche Personen wurden kritisiert. Albert Einstein wurde vorgeworfen, naiv zu sein. Und Aristoteles hat sich sein Zitat zum Thema Kritik, das ich eben genannt habe, bestimmt nicht ohne Grund ausgedacht.

So und wenn du neugierig bist und nun schaust, was ich für eine negative Podcast-Kritik auf iTunes bekommen habe, darfst du mir auch gerne gleich eine ehrliche und hoffentlich positive Bewertung da lassen als Ausgleich, darüber würde ich mich sehr freuen! Damit würdest du dann auch am Gewinnspiel Teil nehmen.

Dann folge mir gerne auf Instagram unter @stahlpink oder besuch meine Seite stahlpink.de.

Bis zur nächsten Woche beim megamutig-Podcast! Nächste Woche ist schon die 26. Folge am Start – also genau ein halbes Jahr stahlpink und megamutig-Podcast! Ihr dürft gespannt sein!

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