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Work + Fun – sechs Tipps für mehr Produktivität – #megamutig-Podcast / Woche 51

Ein bisschen effizienter sein, weniger abgelenkt werden, mehr schaffen. Wünschen wir uns das nicht alle? In der neuen #megamutig-Podcast-Folge geht es um eines meiner aktuellen Lieblingsthemen: Listen schreiben! Und meine sechst Tipps für mehr Produktivität. 

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Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

Shownotes:

die neue stahlpink-Kollektion Work + Fun
Folge 38 zum Thema Ablenkung: “Get sh*t done”
Folge 47 zum Thema Ziele: “Warum ich meine Ziele nicht erreiche”

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit. 

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt mega mutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt. stahlpink heißt das Label, das ich als Produktdesignerin gegründet habe und auch über dieses Herzensprojekt berichte ich im #megamutig-Podcast.

Willkommen zu Woche 51!

Leute, das ist die vorletzte Folge, bevor das #megamutig-Jahr voll ist. Zum Glück stecke ich grade zu sehr im Launch meiner neuen Produkte, als dass ich deswegen rührselig sein könnte. Ich hoffe ihr seid es auch nicht. Denn es wird auf jeden Fall weiter gehen mit dem Podcast, bloß in anderer Form! Also kein Grund traurig zu sein. 

Heute geht’s um ein super spannendes Thema, denn diese Folge wird sozusagen gesponsert von der neuen stahlpink-Kollektion! 

Bei den neuen Produkten geht es um Spaß und Produktivität bei der Arbeit. 

Im letzten Jahr, in dem ich ja selbst ordentlich rein geklotzt habe, hab ich gemerkt, wie wichtig es ist, strukturiert zu sein, um viel schaffen zu können.

Und ich kann euch sagen, so war ich nicht immer drauf! Wie manche vielleicht wissen, hatte ich als Studentin bereits ein kleines Label für Schmuck, das hieß damals Kokolores. Ja, das war in der Zeit als DaWanda noch ganz groß war und die ersten tollen Blogs in Deutschland aufkamen, so 2013.

Und was soll ich sagen: ich habe noch das Bild von meinem damaligen Ich im Kopf: ich saß stundenlang am Schreibtisch, hatte den Laptop an, Programme und viele Browser-Tabs offen und wollte eigentlich mein Label voran bringen. 

Was ich aber tatsächlich gemacht habe: hart prokrastiniert, stundenlang das Internet leer gelesen, denn damals war es noch das große Ding, Blogs zu lesen. Saß in meinem wunderschönen kleinen Dachgeschoss-Zimmerchen und über meinen Laptop gebeugt. Und für mein Label hab ich nicht viel gemacht, obwohl ich massig Zeit dafür gehabt hätte. Und um ehrlich zu sein: es hat sich furchtbar angefühlt. Ich wusste nicht, was mit mir stimmte, dachte ich sei halt einfach etwas langsamer oder ein bissel faul, ne? 

Das eigentliche Ding dahinter war: ich wusste nicht, wie ich meine Aufgaben strukturieren sollte, wie ich Projekte priorisieren oder mir einen geeigneten Überblick verschaffen sollte. Ich hatte keine Kontrolle und kein Selbstbewusstsein. 

Diese Erfahrung zeigt mir, wie wichtig es ist, strukturiert zu sein, um die eigene Zeit gekonnt zu nutzen.

Denn unter Produktivität verstehe ich nicht, schneller zu arbeiten, sich zu geißeln um nahende Deadlines zu schaffen. Irgendwelche Zeitdiebe auszumachen und diese auszumerzen. Diese Ansicht, die von vielen Zeitmanagern vertreten wird, finde ich etwas schwierig. Denn Zeit ist ja etwas tolles, von ihr haben wir alle genau gleich viel! 

Ein Spruch, den ich absolut genial finde, und den ich mir gerne sage, wenn es stressig wird, ist: „Nicht die Zeit rennt, sondern wir rennen“. Denn Zeit ist unserem subjektivem Empfinden unterworfen. Und schön strukturiert an die eigene Aufgabenliste ran zu gehen, hilft diese Zeit etwas zu dehnen. 

Und ist das nicht eine tolle Gewohnheit, sich jeden Morgen an den Schreibtisch zu setzen und als erstes zu überlegen, wie man die kommenden Stunden, die reichlich vor einem liegen, schön ausfüllen kann?

Hach ja, und was ich auch noch genial an Listen finde: wenn mir zwischendurch etwas wichtiges einfällt, schreibe ich es kurz auf. Dann spukt es nicht mehr in meinem Kopf rum und ich muss mir nicht so viel merken. Das finde ich nämlich total anstrengend. Ich habe gerne Klarheit in meinem Köpfchen, und du bestimmt auch.

Was mir zum Thema Listen außerdem noch einfällt:

Bist du schon mal ohne Einkaufsliste einkaufen gegangen? Manchmal kommt das ja vor. Hast du dann auch wahllos nach Dingen gegriffen, die du gerne magst, die in Reichweite waren und dann im Endeffekt viel zu viel im Einkaufswagen gehabt? Ja, das Ben & Jerrys-Eis und die leckere Frühstücksmarmelade haben mich in dem Moment echt angelacht, aber leider lässt sich daraus kein Abendessen kochen. 

So ähnlich funktioniere ich, wenn ich ohne Listen anfange zu arbeiten: ich mache Dinge, an denen ich Freude habe, die vielleicht auch gemacht werden müssen, dehne diese aber total aus. Und die Punkte, die mir unangenehm sind, lasse ich links liegen. So, wenn du dich grad auch ertappt fühlst, dann solltest du mal ausprobieren, wie es ist, mit einer Liste zu arbeiten.

Interessanterweise gibt es total individuelle Vorlieben in Sachen to-do-Liste. Als ich in der Produktentwicklungsphase der aktuellen Kollektion eine kleine Umfrage unter meinen Instagram-Followern gemacht habe, wurde mir das klar. Und dementsprechend habe ich verschiedene to-do-Blöcke erstellt, um auf genau diese Bedürfnisse einzugehen. Die neuen Produkte sind heute Vormittag in den Shop gewandert. Also wenn du neugierig bist, schau gerne mal rein. Hier kommen nun meine ultimativen Tipps für mehr Produktivität und Effizienz. Teilweise basieren diese auf meinen eigenen Erfahrungen oder auf Statements aus der Umfrage, also ist das hier voll das Schwarm-Wissen, was ich euch weiter gebe!

Tipp 1.

Eat the frog first.

Es gibt Aufgaben, die gehen super gut von der Hand. Andere sind, sagen wir mal, etwas schwieriger. Den Kunden anrufen. Ein Skype-Date ausmachen, um dein Netzwerk auszubauen. Dich für die Konferenz anmelden. Das wolltest du eigentlich schon ewig machen. Aber jeden Tag gibt es neue Ausreden, es nicht zu tun. Morgen ist auch noch ein Tag, das sagst du dir jeden Tag. Leider bringt dich deine Zurückhaltung nicht weiter.

Also heißt es: diese fiesen Frösche zu erst futtern. Und dich danach wie eine Siegerin fühlen. Es ist ein geiles Gefühl, blöde Aufgaben bewältigt zu haben. 

Und die Aufgaben, die danach kommen, gehen mit Sicherheit leichter von der Hand.

Und ein toller Nebeneffekt: man wird mit der Zeit immer mutiger. Die Maggie von 2013 mit ihrem kleinen Label, das gar nicht lief, die war noch super zurückhaltend und hat sich nichts getraut. Nun rufe ich mutig potentielle Kunden an, schreibe Retailer an oder präsentiere mein Label auf Messen. Und ich finde es toll!

Tipp 2.

Eins nach dem anderen/ nicht alles auf ein Mal

Der Klassiker. Hast du auch gerne 10 Browser-Tabs offen, arbeitest an Skizzen, während du nebenbei eine Instagram-Story machst und dabei ein Butterbrot isst? Das kenne ich super gut. Den rauchenden Kopf, den es bei einem solchen Overkill gibt, kenne ich auch. 

Also, lieber Schritt für Schritt erst eine Aufgabe beenden, bevor du dich der nächsten widmest. Das ist doch auch ein tolles Gefühl, etwas ordentlich und konzentriert abzuschließen um dann genauso ordentlich und konzentriert an die nächste Aufgabe zu gehen, oder? 

Und das Butterbrot kannst du entspannt in der wohlverdienten Pause essen. 

Tipp 3

Gönn dir Ruhe. Ich weiß, es ist uncool. Aber es wirkt! Das Handy vormittags auf stumm stellen und das Mail-Programm stundenweise komplett ausmachen. Ich habe dazu bereits eine Folge aufgenommen und verlinke sie dir gerne. 

Um in einen richtig schönen Arbeits-Flow zu kommen, sollest du Ablenkungen vermeiden. Die reißen dich aus der Arbeit. Und schon ist er hin, der schöne Flow. 

Vielleicht kannst du dich auch noch an Tätigkeiten aus deiner Kindheit erinnern, in denen du über Stunden versunken warst und gar nicht gemerkt hast, wie die Zeit verging? Damals, vor langer Urzeit, gab’s noch keine kleinen ablenkenden Maschinen und das war richtig schön, um in diesen Flow-Zustand zu kommen.

Tipp 4

Große Aufgaben in kleine Aufgaben aufteilen. 

Das ist ein riesen Unterschied!

Stell dir vor, du schreibst dir auf: Konzept für meine neue Webseite erstellen. 

Das klingt für mich nach einer riesigen, wichtigen Aufgabe. Und die würde mein ich von 2013 mit Sicherheit mehrere Wochen vor sich her schieben.

Die Gegenwarts-Maggie versucht die Aufgabe aber aufzuteilen, so dass die to-do-Happen etwas verdaulicher sind. Also zum Beispiel wäre ein Punkt die Recherche, ein Punkt Moodboard erstellen, ein Punkt wäre die Struktur der Seite erstellen, ein geeignetes Hauptmenü erstellen, die About-Seite verfassen usw. So hat man konkretere to-dos, auf die man sich ohne weiteres stürzen kann. 

Tipp 5

Ziele vornehmen. Eine Teilnehmerin der Umfrage setzt sich Tagesziele, das finde ich großartig! Bei mir sind es eher langfristige Ziele, auf die ich mit kleinen, täglichen to do’s hinarbeite.

Ohne Ziele verliert man sich etwas in den kleinen täglichen Aufgaben, das wäre doch schade. Und mit Zielen bleibt man motiviert. Vor einigen Wochen habe ich eine Folge über Ziele gemacht, die kommt natürlich als Link für dich in die Shownotes. 

Tipp 6

Die Freude an dem ganzen Tun nicht vergessen. Wir leben nur ein Mal, und das was wir täglich tun, unser Alltag, ist unser Leben. Wenn der bestimmt wird von Stress und Hektik, dann macht es keinen Spaß. 

Also wenn du schon so großartig bist, dich hinzusetzten, badass-mäßig deine to-do’s abzuarbeiten, dann mache es dir möglichst einfach! Und damit meine ich, dir die Aufgaben, für die du viel Konzentration benötigst, in die Tageszeit zu legen, in der du dein Konzentrationshoch hast. Und eher stupidere Aufgaben in dein Mittagstief. Kämpf nicht gegen dich, sondern mache das Beste aus deiner Arbeitszeit.

Und mit mehr Freude an der Arbeit meine ich auch, dich mal zu belohnen, dir selbst Dankbarkeit zu zeigen und Erfolge zu feiern. 

Mehr Freude kann aber auch bedeuten, dich selbst nicht fertig zu machen und dir einzureden, total faul zu sein, nur weil du mittags mal vor Netflix eingeschlummert bist und deswegen nicht alles geschafft hast, was du dir für den Tag vorgenommen hast. Ja, ich spreche hier aus Erfahrung. 

Hab eine positive Einstellung zu deinem Arbeitspensum. Wenn du so gepolt bist wie ich, siehst du eher die lange Entwicklung deines Businesses und verschnaufst also zwischendurch auch mal. Denn du musst nicht alles an einem Tag schaffen.  

So, das war es von mir zum Thema Produktivität und Effizienz. Wenn du magst, darfst du gerne im stahlpink-Shop und den neuen Produkten der work + fun-Kollektion stöbern! Mit dem Code #podcast gibt es noch einen Monat lang, also bis zum 20. September 2018 eine versandkostenfreie Lieferung ab 10 Euro Bestellwert für dich! So, ich hoffe die Tipps rund um Listen schreiben und Produktivität haben dir geholfen, nun auch etwas effizienter zu werden! Damit wünsche ich dir eine produktive und schöne Woche! Bis zum nächsten Mal beim #megamutig-Podcast!

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