#megamutig-Podcast stahlpink Woche 11 Der Motivation auf der Spur

Der Motivation auf der Spur – #megamutig Podcast – Woche 11

Als frisch gebackene Selbstständige nehme ich euch in meinem ersten Jahr der Gründung in meinem #megamutig-Podcast mit auf die Reise. Leider macht mich der November ja ganz schön fertig und mir fehlt grad ziemlich die Power. Mit dem letzten Rest, den ich an Motivation zusammen kratzen konnte, habe ich eine neue Folge aufgenommen, in der es darum geht, wie ich versuche den Motivationsmangel anzugehen.

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Viel Spaß dabei!

 

Transkript der Folge zum Nachlesen

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt megamutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 11!

Wer mir auf Instagram folgt, der weiß, dass der November absolut nicht zu meinen Lieblingsmonaten gehört. Der Oktober hatte wenigstens noch schöne warme Tage und hinreißende Sonnenuntergänge, aber der November ist einfach nur trist und grau.

Ich würde fast schon so weit gehen mir zu wünschen, dass wir den November einfach überspringen könnten und mit dem Dezember weiter machen, da gibt es immerhin Weihnachten, Weihnachtsmärkte und die Vorfreude auf Geschenke.

Im November läuft irgendwie gar nichts hab ich das Gefühl. Und dementsprechend ist die Motivation auch eher gering. Durch die Kälte und die körperliche Umstellung auf den Winter habe ich die ganze Zeit das Gefühl, leicht zu kränkeln und mich eigentlich in den Winterschlaf begeben zu wollen – also keine gute Ausgangslage um die tägliche todo-Liste zu meistern.

Habt ihr momentan auch ständig das Gefühl, etwas daneben zu sein, dass ihr euch leicht ablenken lasst und eure Konzentration grad in der sonnigen Südsee rumhängt, aber nicht da, wo ihr sie braucht? Dass ihr so zerstreut seid, dass ihr noch nicht mal eine gescheite to do-Liste aufsetzen könnt?

Also mir ging es letzte Woche so. Alles war anstrengend, irgendwie lästig.

Ich war wirklich fast frustriert von mir selbst. Immerhin habe ich mir meine Selbstständigkeit selbst ausgesucht und hatte bisher immer die feste Überzeugung, die wieder unter Motivationsmangel zu leiden, weil ich ja nun alles, was ich so mache, selbst gewählt habe und eigentlich ziemlich toll finde! Aber nun war dieses Gefühl weg und ich frage mich natürlich, was das soll.

Dann kam noch die todo-Liste, die mich jeden Tag in Angst und Grauen versetzt hat. In den letzten drei Monaten war das kein Problem, ich habe routiniert einen Punkt nach dem anderen abgearbeitet, aber in der letzten Woche war das Abarbeiten zäh und die Erfolgserlebnisse gering. Richtig konzentriert war ich nämlich nicht. Und ich habe für vieles auch noch viel länger gebraucht als sonst, was den Frust natürlich verstärkt hat.Da habe ich mich natürlich schon gefragt, wo meine Motivation der letzten drei Monate plötzlich hin ist. Denn daran hat es mir bislang nicht gemangelt, also habe ich angefangen, mich etwas intensiver mit dem Thema Motivation zu beschäftigen.

Anscheinend gibt es Motivationswellen oder auch Schwankungen in der Motivation, so alle 12 Wochen. Bei mir kommt das sogar ungefähr hin, bin ja nun in der 11. Woche. Das bedeutet, dass kürzere Motivationstiefs ganz normal sind. Bei längeren Tiefs sollten körperliche Ursachen untersucht werden: ich hatte mit Anfang 20 eine sehr schlappe und energielose Phase. Ich dachte aber, das sei normal. Bis eine Schilddrüsenunterfunktion fest gestellt wurde. Das hat einen unfassbaren Wandel bezweckt und ich war wie ein neuer Mensch. Bei ständiger Müdigkeit könnte ein Eisenmangel dahinter stecken, darunter leiden viele Frauen. Jetzt im Herbst fehlt vielen Vitamin D. Das ist das Vitamin, das in unseren Körpern durch die Sonne erzeugt wird. Fehlt die Sonne, fehlt auch oft das Vitamin D und das kann zu Niedergeschlagenheit und Motivationsmangel führen.

Falls ihr also schon länger mit solchen Problemen zu kämpfen habt, solltet ihr das mal bei einem Arzt abklären lassen.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich körperlich so weit in Schuss bin, also hab ich mich gefragt, was die Gründe für meinen Motivationsmangel sein könnten und was ich dagegen tun kann.

Also habe ich mich mit dem Begriff Motivation beschäftigt. In dem Begriff steckt ja das Wort Motiv. Das Motiv beschreibt den ursprünglichen Antreiber der Motivation. Sei es Anerkennung, Wohlstand oder was ganz anderes.

Bisher habe ich mir an jedem Morgen meine Ziele aufgeschrieben, das war fast schon wie ein Ritual für mich. Sicher kennt ihr das schon, die Methode habe ich von Laura Malina Seiler. Dieses tägliche Ziele-vor-Augen-führen war bisher der Schlüssel zu meiner Motivation: ich war jeden Morgen darauf justiert, was ich wofür mache und darauf habe ich dann hingearbeitet.

Aber das hat letzte Woche kaum noch geholfen.

Dann bin ich darauf gestoßen, dass Motivation viel mit Emotionen zu tun hat. Und da hat es klick gemacht. Ich bin momentan etwas frustriert, was meiner Meinung nach zwei Ursachen hat:

Ein Grund, den ich schon genannt habe, ist dass der November mich etwas runter zieht. Durch das triste Wetter und die Kälte verdunkelt sich auch mein sonst sonniges Gemüt ganz schön. Ein weiterer Grund ist, dass ich noch immer nichts von der Agentur für Arbeit gehört habe und mir die Bearbeitung meiner Anträge viel zu lange dauert. Aber das liegt einfach außerhalb meiner Kontrolle und ich kann nichts tun außer zu warten. Leider bin ich ein ungeduldiger Mensch und Warten liegt mir gar nicht, genau so wenig wie Kontrollverlust. Aber das muss ich wohl oder übel hinnehmen.

Also falls du auch momentan in der Motivationsfalle steckst, frag du dich doch auch mal, woran dein Motivationstief liegen könnte? Bei vielen ist es z.B. fehlende Anerkennung oder mangelnder Ausgleich, was schlechte Laune verursacht. Anerkennung und Ausgleich solltest du dir dann natürlich unbedingt einfordern.

Zum Thema Ausgleich: eine liebe Instagram-Kollegin hat mich auf die Pomodoro-Technik aufmerksam gemacht. Dabei wird ein Timer auf 25 Min gesetzt und nach dieser Zeit werden 5 Minuten Pause gemacht. Nach 4 Intervallen wird eine längere Pause gemacht. Das heißt, man macht schön viele Pausen! Das ist natürlich super, um nicht auszubrennen. Dazu wird der Fokus während dieser Zeit gezielt auf die vor einem liegende Aufgabe gelegt. Und man lässt sich weniger ablenken. Ich habe fest gestellt, dass ich sowieso schon so ähnlich arbeite: ich arbeite für eine gewisse Zeit an einer Aufgabe, meistens bis ich sie beendet habe und hole mir danach einen Tee oder mache mir ein Lied an. Das ist zwar nicht genau getaktet, aber funktioniert wohl ähnlich.

Was mir auch gut hilft, wenn ich vor einer schwierigen Aufgabe sitze: ich stelle mir vor, wie es sich anfühlt, wenn ich die Aufgabe bereits bewältigt habe. Dass ich dann zufrieden und glücklich sein werde. Vielleicht kennt ihr das auch noch aus der Schule: manchmal lag mir ein Thema ganz besonders, sagen wir mal das Bruchrechnen in Mathe. Ich hatte Spaß daran, wusste dass ich das gut geübt habe und bin dann mit einem bomben-sicheren Gefühl in den Mathetest gegangen. Das Gefühl, dass ich garantiert eine eins schreiben werde. Kennt ihr das Gefühl? Das versuche ich immer wieder zu erzeugen und meistens kommt dann was ganz gutes dabei raus.

Was ich auch noch als Schlüssel für mich fest gemacht habe: es zu akzeptieren, dass ich momentan nicht so viel Motivation habe. Ich versuche nicht urteilend zu sein, sondern lieb und verständnisvoll. Dass ich die letzten 3 Monate hart gearbeitet habe und dass nun einfach ein kleiner Motivationseinbruch da ist und dass das vollkommen ok ist. Wenn mir die blöde ellenlange Todo-Liste auf den Keks geht, lege ich sie halt weg und mache, was mir grade liegt. Und das kann auch mal ein Spaziergang sein. Mitten am Tag.

Und ich habe fest gestellt, dass mir die Magie vom Anfang etwas abhanden gekommen ist. Anfangs habe ich mich über jede neue Kleinigkeit wahnsinnig gefreut, nun sind viele Detail meiner Selbstständigkeit zum Alltag geworden. Es klingt selbstverständlich, aber man sollte sich viel mehr freuen. Darüber, was du an dem Tag, in der letzten Stunde geschafft hast. Darüber, dass du einen Meilenstein erreicht hast. Oder einfach nur über die Power-Mail, die du grade verschickt hast. Ich probiere das nun auch. Es muss nicht immer der perfekte erfüllte Tag sein. Es sind meistens die kleinen Dinge, die wir schaffen, die uns weiter bringen.

Also, Motivation lässt sich ein Stück weit erzeugen. Das lässt sich durch häufige Päuschen, dem Einser-Gefühl oder einfach einer motivierenden Musik-Playlist erzeugen.

Also einfach mal eine Power-Playlist anmachen und dann kann es los gehen. Meine Lieblings-Power-Playlist verlinke ich euch auf dem Blogbeitrag zu dieser Podcast-Folge, vielleicht hilft euch das eine oder andere Beyonce-Lied ja weiter.

Wie sieht das bei dir aus, hast du auch manchmal Motivationseinbrüche, vielleicht wie viele andere auch jetzt gerade? Dann würde mich interessieren, wie du damit umgehst. Schreib mir doch einfach über Instagram!

Übrigens habe ich letzte Woche eine kleine Umfrage auf Instagram gemacht, ob ihr findet, dass meinem Podcast eine Intro-Musik fehlt. Von anderen Podcasts kennt man das ja. Ihr habt mehrheitlich mit „nein“ gestimmt, das finde ich gut, vielen Dank! Das Feedback war bisher auch, dass der Podcast ohne Intro schön ruhig und entspannt ist – das möchte ich natürlich beibehalten.

Wenn dir dieser Podcast gefällt und du mich unterstützen möchtest, dann hinterlasse mir gerne eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes! Ich wünsche dir eine tolle Woche und bis zum nächsten Mal beim megamutig-Podcast!

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