stahlpink megamutig-Podcast Folge 12

Veränderungen durch die Selbstständigkeit – #megamutig-Podcast / Woche 12

Als ich mich selbstständig gemacht habe, fanden das viele mega mutig und dieser Schritt hat viele Fragen aufgeworfen. Deshalb habe ich einen Podcast gestartet, in dem ich mein erstes Jahr als Selbstständige ehrlich dokumentiere. Nun sind es schon drei Monate und es gibt ein kleines Review über die Veränderungen, die ich fest gestellt habe.

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Transkript der Folge: 

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt megamutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 12!

So es sind nun drei Monate vergangen, seit ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe. Es ist einiges passiert, und von dem meisten habe ich euch im Podcast erzählt. Ich hab in den letzten drei Monaten einen Businessplan geschrieben, Produkte gestaltet, einen Shop eröffnet, mir eine kleine feine community auf Instagram aufgebaut, mich an mein Dasein als im home-office arbeitende gewöhnt und diesen Podcast gestartet.

Anfang November gab es einen kleinen Motivationseinbruch, aber das war einfach der typische Herbstblues, unter dem viele leiden und den ich mittlerweile wieder überwunden habe.

Ansonsten hat sich sehr, sehr viel in meinem Leben verändert und vor allem ich habe mich verändert. Zum absolut positiven würde ich sagen.

Natürlich liegt bei jedem eine andere Ausgangssituation vor und jeder könnte eine individuelle Story erzählen. Sich selbstständig zu machen bedeutet nicht gleich, die selben Erfahrungen zu machen wie ich, das ist ja klar. Aber vielleicht findest du dich ja in einigem wieder, was ich so erlebt habe.

Ich kann das, was ich nun tue, nur mit meiner bisherigen Anstellung vergleichen – ich hatte einen sehr stressigen Agenturjob, für den ich einfach nicht gemacht war. Das ist bei dir hoffentlich anders. Ich nutze die Selbstständigkeit auch, um mich persönlich zu entfalten und davon profitiere ich schon.

Im Job habe ich mich eher gefühlt wie ein deplatziertes Würmchen und nun habe ich Respekt vor mir selbst zurück erlangt. Die Selbstständigkeit zeigt mir, dass ich Probleme wunderbar selbst geregelt kriege. Ich habe mehr Selbstbewusstsein und bekomme viel positive Resonanz für das was ich tue. Das macht mich natürlich stolz.

Dazu merke ich körperliche Verbesserungen. Ich hatte ein Jahr lang Akne und wusste nicht, woher das kam. Mein Gesicht, mein Rücken und Dekolleté sahen aus wie Streuselkuchen und ich wusste, dass irgendwas nicht stimmt. Ich hab es aber auf die Ernährung geschoben und auf Zucker, Gluten, Alkohol und industriell verarbeitete Nahrungsmittel verzichtet. Straight edge und clean gelebt und mir immer eingeredet, dass die Haut ja langsam besser wird. Gott habe ich mich damals gequält! Nun ist die Akne weg und meine Haut heilt. Und ich habe erkannt: die Akne kam durch den Stress, genauso wie Schlafprobleme, Magenbeschwerden, Verspannungen. Ich war ständig so extrem müde. Müde müde müde. Das musste ich mit vieeeel Koffein kompensieren.

Das ist alles weg. Ich bin so entspannt und aufmerksam geworden. Und ich liebe immer noch Kaffee, aber aus anderen Gründen.

Ich bin nun viel achtsamer, mache viele Pausen und höre viel besser auf meinen Körper. Das war ich früher gar nicht. Ich hatte vor einem dreiviertel Jahr zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit einen Fahrradunfall und saß dann mit schwerer Gehirnerschütterung im Wartezimmer beim Arzt und hab noch gearbeitet und Ideen ausgearbeitet. Weil ich den starken Druck gemerkt habe, die Ideen noch schnell raus schicken zu müssen. Deadlines und so. Klar hab ich gemerkt dass ich Kopfweh hab und es mir irgendwie schlecht geht, aber die Ideen mussten ja raus.

Jetzt bin ich viel achtsamer und vor allem viel lieber zu mir.

Ich lebe nicht mehr von Wochenende zu Wochenende oder von Urlaub zu Urlaub. Ich lebe jetzt und gehe total auf in den Dingen, die ich im Augenblick mache.

Und ich bekomme so so liebe Nachrichten, dass ich schon mehrfach am Schreibtisch saß und vor Glück einfach heulen musste. Das ist mir in meinem alten Job nie passiert. Da hab ich auch geheult, aber aus anderen Gründen.

Ich arbeite immer noch 10-12 Stunden am Tag. Aber glücklich. Bei meinem alten Job war ich teilweise nach 8 Stunden einfach fertig. Das lag am Stress, aber auch daran dass ich Dinge verrichten musste, die mir nicht lagen und die mich deswegen sehr viel Energie gekostet haben. Sicher kennst du das: wenn du etwas gut kannst, bist du im Flow, das Arbeiten fällt dir leicht und kostet dich wenig Energie. Ich bin nun um einiges produktiver und habe am Ende des Tages immer noch sehr viel Energie übrig, worüber sich natürlich auch mein Umfeld freut.

Aber es gibt auch noch einiges, Was ich in den nächsten Monaten angehen werde. Ich möchte zum Beispiel häufiger auf Netzwerk-Treffen oder Seminare gehen. Falls du da einen Tipp für mich hast, gerne her damit!

Und ich möchte mich noch stärker mit dem Thema Geld und money-mindset befassen, ich bin ja eher kreativ angehaucht, finde aber dass Selbstständige unbedingt auch Kontrolle über Geld und Finanzen behalten müssen. Daher der Fokus auf das Thema Geld. Ich möchte herausfinden, wie ich Geld am besten anlege, usw.

Was die Selbstständigkeit angeht, habe ich aber auch noch einiges vor. Was mir nun sehr stark auffällt, ist dass ich nach drei Monaten merke, doch stärker Feedback zu benötigen. Beim Job bekommt man das ja täglich- ich nicht. Also falls eine oder einer von euch mir gerne Feedback geben möchte- sehr gern! Das geht per Nachricht z.B. über Instagram, mein Account heißt @stahlpink, so wie mein Label. Oder du schreibst mir eine nette Bewertung auf iTunes

Ich freue mich sehr, dass du diesen Podcast hörst und ich hoffe, dass du auch noch im nächsten dreiviertel Jahr dabei bleibst. Also bis zum nächsten Mal beim megamutig-Podcast!

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