stahlpink #megamutig-Podcast Woche 13 PR-Arbeit, Public Relations, Selbstständigkeit, selbstständig

Zu schüchtern für PR?! – #megamutig-Podcast / Woche 13

In meinem #megamutig-Podcast nehme ich euch mit in mein erstes Jahr als Selbstständige. In der letzten Woche lag mein Fokus auf der PR-Arbeit. Und wenn du auch ein eher zurückhaltender Mensch bist oder gar nicht weißt, wie du das mit der PR-Arbeit angehen sollst, dann ist diese Folge bestimmt was für dich!

Hast du auch schon Erfahrungen mit PR-Arbeit? Oder kommst du auch wunderbar ohne klar?
Dann würde ich mich über einen Kommentar von dir freuen! Ansonsten viel Spaß beim Anhören der Folge!

#megamutig auf iTunes:
Hier geht’s lang!


Shownotes:

Was-Journalisten-Wollen-Blog


Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt megamutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 13!

So, nachdem ich meinen Shop vor circa einem Monat gelauncht habe, wartete die nächste große Aufgabe auf mich: PR. Und warum PR? In der neunten Folge des #megamutig-Podcasts hatte ich es bereits angesprochen: Aufmerksamkeit ist extrem wichtig. Du kannst die besten und geilsten Produkte verkaufen oder der beste Coach sein oder die ungewöhnlichste Dienstleistung anbieten- wenn keiner davon weiß, bringt dir das Business nichts. Daher PR.

Und bei PR ist es so, dass verschiedene Medien auf uns aufmerksam gemacht werden sollen. Das können Print-Magazine sein, aber auch deren Online-Ableger oder Blogs.

Und wie bekommt man das hin? Indem man die Journalisten und Blogger anschreibt. Und für mich bedeutet das einen riesen Schritt aus meiner gemütlichen Komfort-Zone zu machen! Denn ich bin so ungern Bittstellerin und ich glaube den meisten anderen geht es ähnlich.

Und wenn du so wie ich gestrickt bist, hast auch ganz sicher Zweifel: ich bin doch noch ganz am Anfang, es interessiert sich sowieso niemand dafür, bla bla bla.  Wenn du auch solche Gedanken hast, dann solltest du unbedingt noch etwas an deinem Selbstbewusstsein arbeiten. Ich habe einfach versucht, die ganze Situation in einen neuen Rahmen zu setzen und habe mir gesagt, dass ich der Bloggerin oder der Journalistin ja einen riesen Gefallen tue, indem ich sie auf meine Produkte aufmerksam mache. Darüber freuen die sich doch mit Sicherheit, immerhin nehme ich ihnen dadurch etwas Recherche ab 😉 Das hat mir auf jeden Fall auch viel von meiner Schüchternheit genommen.

Allerdings sollte dir bei der PR-Arbeit auch klar sein, dass Journalisten vielbeschäftigte Menschen sind, deren Postfächer ziemlich voll sind. Daher kann es sein, dass sie erst mal nicht antworten oder dass deine Mail unter allen anderen unter geht.

Um das zu vermeiden, sollte deine Mail etwas herausstechen.

Um mich darüber etwas tiefer zu informieren, habe ich auf dem Blog www.was-journalisten-wollen.de gestöbert, den verlinke ich in den Shownotes. Der Blog liefert einige gute Tipps und ich erzähle dir jetzt einfach mal, was ich davon abgeleitet und wie ich es für mich umgesetzt habe.

Als erstes habe ich mir ein Ziel überlegt: was will ich mit meiner PR-Aktion überhaupt erreichen? Über dieses Ziel lassen sich Schwerpunkte setzten. Mein Ziel war es, dass meine Produkte so kurz vor der Weihnachtszeit noch in das eine oder andere digitale Magazin kommen. Also war ganz klar das Produkt im Fokus mit der Intention zum Verkauf.

Du könntest dir aber auch einen anderen Schwerpunkt setzten. Möchtest du zum Beispiel deinen Blog bekannter machen? Dann könntest du einen Gastbeitrag vorschlagen. Oder du bist Coach oder sowas wie Event-Manager – dann könntest du als Experte für ein bestimmtes Gebiet eine Story vorschlagen oder ein Interview. Oder einen ganz heißen Experten-Tipp!

Und dementsprechend suchst du dann aus, in welchen Medien du erscheinen möchtest. Und du guckst, in welcher Rubrik du am besten unterkommen könntest – das kannst du in der Mail dann gleich vorschlagen. Es gibt bei vielen Magazinen oder Blogs wiederkehrende Features – vielleicht passt ja was davon für dich.

Von Pressemitteilungen wird übrigens ganz klar abgeraten. Das kann man ja auch irgendwie verstehen, solche massenhaft verschickten Mails sind nicht sonderlich anziehend. Dann also lieber individuelle Nachrichten, bei denen du den Redakteur mit Namen ansprichst und etwas tiefer auf das Medium eingehen kannst.

Und am besten schreibst du den Redakteur direkt an, nicht an die Info@ Adresse, die man im Impressum findet, da landen ja alle möglichen Anfragen. Du möchtest im Postfach des richtigen Redakteurs für deine Story landen. Im Notfall musst du die Redaktionsassistenz halt mal anrufen und fragen, wen du da am besten anschreibst und wie die Adresse ist.

So und nun zum Inhalt der Mail.

Alles beginnt mit der Betreffzeile – die sollte besonders sein und Spannung erzeugen. Ich schreibe zum Beispiel „Für mehr mega im Leben“ in die Betreffzeile. Das liest sich etwas skurril und man fragt sich als Leser, was das soll. Und genau das will ich erreichen. Ich will, dass meine liebevoll geschriebene Mail aus allen anderen Mails des Tages heraussticht. Damit sie gleich geöffnet wird und nicht mit der Zeit nach hinten wandert und dann irgendwann gelöscht wird. Vielleicht fällt dir ja auch eine super Betreffzeile ein.

In der Mail ging es dann initial natürlich um meine Produkte. Daher habe ich sie eingangs beschrieben und dann noch kurz etwas zu mir. Ich habe versucht, meine Story schmackhaft zu machen – denn eine gute Story rund um das Produkt, das lieben Journalisten. Das alles per du – weil ich die wenigsten Menschen sieze, das passt einfach nicht zu mir.

Und ich habe ganz konkret geschrieben, in welcher Rubrik des Magazins oder des Blogs ich meine Produkte sehen würde – das zeigt, dass ich mich mit der Seite beschäftigt habe und keine lieblose Massenmail raus schicke.

In den Anhang der Mail kamen dann gleich noch einige Produktbilder – damit sich der Adressat gleich ein Bild machen kann. Da mit Links zu arbeiten würde ich nicht machen. Klar packt man alle nötigen Links rein, aber eben auch die Lieblingsfotos deiner Produkte, wenn du Produkte verkaufst.

Klar habe ich ungefähr 20 Mails raus geschickt und die Antwortquote ist ziemlich gering – man muss sich also von vornhinein darauf einstellen, dass nicht jede liebevoll geschriebene Nachricht auch gelesen und gewürdigt wird. Trotzdem solltest du es machen. Nicht nur wegen der Aufmerksamkeit, die PR-Arbeit deinem Business bringt, sonder auch weil es ist eine tolle Übung ist, um aus der Komfort-Zone heraus zu kommen.

Eine meiner Lieblings-Bloggerinnen Leandra Medine hat eine Zeit lang jeden Tag eine Mail an eine Person geschrieben, die für sie unerreichbar schien. Einfach um ihre Komfort-Zone bewusst zu stretchen. Ähnlich könnten wir es auch angehen und die PR-Arbeit als Übung ansehen.

Ich hatte letzte Woche die Eingebung, einen bekannten deutschen Blog anzuschreiben. Dabei wusste ich, dass die Bloggerin ziemlich bekannt ist, sehr erfolgreich und gefühlt irgendwie eine Nummer zu groß für mich, daher stand sie gar nicht auf meiner Liste. Außerdem habe ich auf ihrer Seite gesehen, dass sie ebenfalls Ketten verkauft. Und eine kleine Stimme in mir meinte: „die verkauft ja selbst Ketten, da musst du dich gar nicht erst melden. Außerdem bekommt sie mit Sicherheit jeden Tag hunderte von Nachrichten, da geht deine sowieso unter.“

In einem mutigen Moment habe ich ihr trotzdem geschrieben und siehe da- kurz darauf kam eine super liebe Nachricht zurück, über die ich mich wahnsinnig gefreut habe.

Also es lohnt sich total mit der PR-Arbeit zu beginnen und seine eigene Komfort-Zone etwas auszuweiten.

Was für Erfahrungen hast du mir PR-Arbeit gemacht? Vielleicht hast du ja noch den einen oder anderen Tipp für mich?

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Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

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