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Der Gründungszuschuss – meine Erfahrungen – #megamutig-Podcast / Woche 14:

Der #megamutig-Podcast nimmt euch in meinem ersten – doch recht turbulenten – Jahr der Selbstständigkeit mit. Ich erzähle euch ehrlich meine Erfahrungen als Gründerin. Und diese Woche geht es um den Gründungszuschuss und die Frage, ob ich ihn erneut beantragen würde – denn das Verfahren war ziemlich stressig.

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Shownotes: 

– Informationsseite der Agentur für Arbeit
Anspruch und Höhe des Gründungszuschusses
IHK-“Gründungswerkstatt”

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt megamutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zur 14. Woche!

Also, wer mir auf Instagram folgt, wird es ein Stück weit mitbekommen haben. Ich habe letzte Woche endlich den Gründungszuschuss bewilligt bekommen. Auf Instagram habe ich hier und da einige Steps davon gezeigt.

Was ich nicht gezeigt habe, war die immense Frustration, den die ganze Behördenkacke mit sich gebracht hat. Im November ging es mir gar nicht gut – und das hatte viel damit zu tun, dass ich etwas verzweifelt über die lange Warterei auf den Bescheid war.

Also es war echt nicht easy und ich frage mich wirklich, ob ich den Gründungszuschuss noch mal beantragen würde.

Aber hier kommt die ganze Story, für alle die es interessiert. Und es wird eine längere Episode, also schnappt euch einen Tee, vielleicht einen Beruhigungstee, denn davon hab ich selbst in letzter Zeit viel getrunken.

Kleiner Disclaimer vorab: dafür, was ich nun erzähle, gebe ich keine Gewähr. Für fachkundige Auskünfte musst du dich bitte an einen Berater bei der Agentur für Arbeit wenden.

Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf den Gründungszuschuss. Ob du ihn bekommst oder nicht, hängt von der Einschätzung der jeweiligen Agentur für Arbeit ab. Also du kannst alles genauso machen wie ich und dann trotzdem einen Ablehnungsbescheid bekommen.

Kurz zu den Formalien: Den Gründungszuschuss erhält man nur unter bestimmten Umständen. Man muss mindestens einen Tag lang arbeitslos gewesen sein und noch einen Anspruch von 150 Tagen auf Arbeitslosengeld haben. Für alle, die das interessiert, verlinke ich auch noch Informationsseiten in den Shownotes.

Diese Umstände wusste ich zwar auch, habe aber trotzdem Fehler beim Antrag gemacht – aber dazu gleich mehr.

Der Ablauf: erst einmal muss man sich arbeitslos melden, das geht auch telefonisch. Dann stellt man den Antrag auf Arbeitslosengeld. Das kann man online machen. Man bekommt nach dem Telefonat die Zugangsdaten für ein Profil auf der Seite der Agentur für Arbeit und kann dort das Formular ausfüllen.

Das habe ich bereits im Juni gemacht. Also vor sechs Monaten. So lange hat sich das alles hin gezogen.

Dann erhält man eine Einladung. Das war bei mir im Juli. Dieses Gespräch war super und ich war total erleichtert – das Gespräch war mit zwei Beamten, meiner Beraterin und einem weiteren Herren.

Bei diesem Gespräch habe ich schon mit fester Überzeugung gesagt, dass ich mich selbständig machen will und gerne den Gründungszuschuss beziehen würde.  Beide haben sich Lösungen überlegt, wie ich an den Gründungszuschuss kommen könnte- alles sehr nett und konstruktiv. Ich war total erleichtert, dass sie so nett waren. Also davor muss man sich keine Sorgen machen. Sie haben ausgerechnet, bis wann ich den Antrag für den Gründungszuschuss eingereicht haben müsste- also bis wann ich mich selbstständig gemacht haben müsste. Und mir geraten, mich mit allem zu beeilen, um im Anspruchszeitraum zu bleiben. Ihr Rat war, bis Anfang September alles in Sack und Tüten zu haben.

An der Stelle war noch nicht klar, ob ich eine Sperrzeit bekomme oder nicht. Die Sperrzeit erhält man, wenn man selbst kündigt. Die kann man umgehen, indem man z.B. einen schriftlichen Nachweis von einem Arzt vorzeigt, dass man gute Gründe hatte zu kündigen.

So ein Attest hatte ich leider nicht. Da wurde das ganze Spektakel zum ersten Mal zum Krimi, denn ohne dieses Attest würde ich die Sperrzeit bekommen und mein Anspruch auf Arbeitslosengeld wäre kürzer als 150 Tage – das bedeutet, dass ich keinen Gründungszuschuss bekomme würde.

Meine Beraterin von der Agentur für Arbeit hat mir aber einen Termin bei einer Amtsärztin ausgemacht. Mit dieser Amtsärztin habe ich offen über meine Gründe für die Kündigung gesprochen. Auch sie war sehr verständnisvoll und ca. zwei Wochen später hatte ich das Schreiben von ihr, dass ich aus nachvollziehbaren Gründen gekündigt habe.

Somit habe ich keine Sperrzeit bekommen, juhuu!

Dann kam der nächste Schritt. Der Antrag auf Gründungszuschuss. Dafür muss man bei der Agentur nach den nötigen Formularen fragen, die werden einem dann zugeschickt.

Nun muss man alle nötigen Formulare besorgen und einen Businessplan schreiben. Für den Businessplan habe ich ca. vier Wochen gebraucht. Ich hatte schon eine grobe Idee von dem Label, das ich aufziehen wollte, musste aber alles ausformulieren und vor allem der Finanzteil hat mich Zeit gekostet. Ich habe den Businessplan mit dem Tool der IHK erstellt und weil ich ja Designerin bin und alles gerne ästhetisch habe, hab ich das in ein eigenes Layout gepackt. Das hat natürlich auch etwas Zeit gekostet. Ich glaube aber, das muss nicht unbedingt sein – aber natürlich wollte ich alle, die sich den Plan anschauen, direkt von meinen Designskills überzeugen.

Das Tool der IHK zu nutzen war ganz sinnvoll: es wird einem ein Tutor zur Seite gestellt, der sich alles anschaut, prüft und Hinweise gibt.

Inhaltlich war bei mir alles in Ordnung, aber er hat mir sehr beim Finanzpart geholfen. Ich als alte Optimistin habe anfangs viel zu viele Einnahmen angesetzt, er meinte ich solle damit runter gehen, sonst wirke es so, als bräuchte ich den Gründungszuschuss gar nicht.

Zu den anderen Unterlagen: man braucht auch noch eine Stellungnahme einer fachkundigen Stelle, das war bei mir der Tutor der IHK. Er hat das Formular vom Amt ausgefüllt und an mich zurück geschickt. Ich habe gesehen, was er drauf geschrieben hat, es waren einige nette Worte mit dem Grundton, dass ich das mit dem business schon gewuppt bekomme. Das hat mir natürlich Mut gemacht.

Was auch noch nötig war, war ein Gewerbeschein oder ein Schreiben vom Finanzamt, dass ich dort als Selbstständige gemeldet bin. Ich habe beim Finanzamt angerufen und lustigerweise hatten die beim Finanzamt gar keinen Plan davon, was ich brauchte – auf dieses Schreiben habe ich auch ewig gewartet. Naja da arbeiten auch nur Menschen.

Den Gewerbeschein brauchte ich, weil ich ja Produkte verkaufen will. Freelancer benötigen das nicht. Aber dafür war es zum Glück sehr einfach, diesen Schein zu bekommen: einfach zum Gewerbeamt gehen, da eine kleine Gebühr bezahlen und schon hat man den Schein in den Händen. Übrigens hat sich hinterher herausgestellt, dass man gar nicht beides braucht. Entweder einen Gewerbeschein oder ein Schreiben vom Finanzamt.

Diese Unterlagen, zusammen mit dem Businessplan, habe ich dann Mitte September bei der Agentur für Arbeit abgegeben. Ich erinnere mich noch so gut daran, es war echt geil das endlich alles abgeben zu können. Und danach gab es Kuchen, nur für mich, zur Belohnung.

So, und dann begann das Warten. Ich hab natürlich gegoogelt, wie lange es dauert, bis der Gründungszuschuss bewilligt wird- im Internet stand drei Wochen.

Da ich dachte, ich lasse die Leute mal besser machen, habe ich auch nicht mehr nachgehakt. Bis Oktober. Da kam ein Anruf von meiner Beraterin. Ich hatte einen schwerwiegenden Fehler bei dem Antrag gemacht. Wie eingangs gesagt, muss man mindestens einen Tag lang arbeitslos gewesen sein. Ich hatte in dem Antrag allerdings den 1. September als Gründungstag angegeben. Und offiziell war ich bis zum 31.August angestellt, also hatte ich den einen Tag der Arbeitslosigkeit nicht gehabt.

Weil in dem ersten Gespräch die Rede davon war, dass ich den Antrag so früh wie möglich stellen sollte, um im Zeitraum von 150 Tagen zu bleiben. Und nun hatte ich den Salat. Ich habe das ja schon in einer anderen Podcast-Folge erzählt, witzigerweise haben sich daraufhin zwei Leute bei mir gemeldet, die den selben Fehler gemacht haben. Echt verrückt, aber so ist das wenn man zu eifrig ist.

Da ist mir natürlich das Herz in die Hose gesackt. Und das nächste Problem kam auch: meine Beraterin fragte mich, ob ich denn schon was von der Leistungsabteilung gehört hätte.

Hatte ich natürlich nicht. Und ich hörte zum ersten Mal, dass es zwei verschiedene Abteilungen für meinen Fall gibt: ein Mal die Leistungsabteilung und dann noch die Abteilung für den Gründungszuschuss. Anscheinend stehen die – warum auch immer – nicht immer in direkter Verbindung, sondern ich als Antragsstellerin muss mich darum kümmern, nachzufragen. Vorher dachte ich immer, dass meine Beraterin sich um all das kümmert, aber sie war nur für den Gründungszuschuss zuständig. Das sollte mir auch noch später zum Problem werden. Zum Glück konnte ich danach den Antrag auf Gründungszuschuss erneut ausfüllen, diesmal mit dem richtigen Datum. Das war pure Kulanz meiner Beraterin, ich würde euch absolut nicht empfehlen, solche Fehler einzubauen.

Also habe ich gleich nach dem Gespräch bei der Leistungsabteilung angerufen. Es war nämlich mittlerweile Oktober und den Antrag hatte ich ja als eines der ersten Punkte im Juni schon erledigt.

Es gibt eine Hotline von der Agentur, man kann nicht mit den Beratern selbst sprechen, außer sie rufen dich an. Aber die Leute in der Hotline sind meistens sehr nett.

Also bei der Hotline angerufen und nachgehakt – und die Auskunft war, dass der Antrag auf irgendeinem Schreibtisch liegt und nun bearbeitet wird. Von diesem „auf dem Schreibtisch rum liegen“ würde ich noch einiges hören. Zum Glück war mir das da noch nicht klar.

Also wieder warten, bis der Antrag für meine Leistungen bearbeitet wurde. Und der Brief kam – ein Ablehnungbescheid. Unfassbar. Im Bescheid stand, dass ich mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten würde und somit nicht als arbeitslos gelte. Und ich habe die Welt nicht mehr verstanden. Natürlich arbeite ich mehr als 15 Stunden, immerhin versuche ich grade ein business aufzuziehen. Also habe ich wieder bei der Hotline angerufen – und zu meinem Pech war ein Mitarbeiter an der anderen Strippe, der mich sehr durcheinander gebracht hat. Er konnte mir nicht erklären, was das Problem war und hat mich unfassbar gestresst, weil er meinte, dass ich am ersten Tag meiner Arbeitslosigkeit mit meinem Perso im Amt hätte aufkreuzen sollen, um mich auszuweisen.

Das hatte ich nicht gemacht, weil ich nichts davon wusste. Und seine Rede war, da ich diesen Schritt versäumt habe, habe ich keinen Anspruch auf gar nichts. Puh, also ihr könnt euch vorstellen, dass mir das leichtes Unwohlsein bereitet hat – nach der ganzen Arbeit mit dem businessplan usw.

Zum Glück klärte sich das aber auf: er hatte einen Vermerk entdeckt, dass mein Perso bei meinem ersten Gespräch mit der Beraterin schon überprüft worden war. Somit hatte sich das erledigt. Aber was das Problem mit dem Ablehnungsbescheid für meine Leistungen war, konnte er mir nur in Beamtensprech und Floskeln erklären, sodass ich schon ganz verzweifelt war.

Ich dachte schon, dass es sich einfach um einen ganz großen Irrtum handelte.

Ja und der Irrtum lag darin, dass diese Leistungsabteilung auch von meinem inkorrekten Datum auf dem Antrag für den Gründungszuschuss ausgegangen ist. Man muss ja, wie schon gesagt, mindestens einen Tag lang arbeitslos gewesen sein.

Jedenfalls musste ich einen Widerspruch einlegen, mit dem Eingeständnis darin, dass ich beim Antragstellen einen Fehler gemacht habe usw. Zum Glück hatte ich meinen Gewerbeschein erst Mitte September geholt, somit diente er mir als Beweis, dass ich etwas später als am 1. September begonnen habe.

So, nun hieß es wieder warten. Denn ohne Leistung bekommt man keinen Gründungszuschuss.

Ich musste wieder 3-4 Wochen warten, bis ein Zustimmungsbescheid kam. Juhuu! Also hatte ich schon mal diese Voraussetzung: die Leistung war bewilligt. Eine Sperrzeit habe ich nicht bekommen. Es sah alles ganz gut aus. Nun musste nur noch der Gründungszuschuss bewilligt werden.

Also habe ich meiner Beraterin für den Gründungszuschuss gleich per Mail mitgeteilt, dass ich einen positiven Bescheid erhalten habe. Sie schrieb mir, dass ich mich noch ein paar Tage gedulden soll. Und was soll ich euch sagen. Aus den paar Tagen wurden wieder Wochen.

Und in der Zwischenzeit wuchs meine Frustration. Ich war auf eine so lange Wartezeit auch finanziell nicht eingestellt. Meine Ersparnisse reichten für drei Monate – mehr nicht. Und es wurde ziemlich knapp.

Also rief ich wieder bei der Hotline an. Und dort hieß es, dass mein Antrag „in Bearbeitung“ sei. Zum Glück war diesmal ein lieber Mensch in der Leitung und er meinte, dass er mein Nachhaken weiter gibt und ich innerhalb von einer Woche wieder etwas hören würde. Also wieder warten.

Und haha – wie sollte es auch anders sein – nach einer Woche war immer noch nichts bei mir angekommen. Während ich das schreibe, ist immer noch kein Bescheid da. Aber ich habe nach dieser einen Woche erneut bei der Hotline angerufen und um Auskunft gebeten – und mir wurde telefonisch mitgeteilt, dass mir der Gründungszuschuss bewilligt wurde. Juhuu war ich erleichtert! Nach so langer Zeit und ziemlichem Bammel. Was mir nämlich erst letzte Woche klar geworden war: wenn der Gründungszuschuss abgelehnt wurde, würde ich gar keine Leistungen erhalten. Deshalb hatte ich schon Bammel. Ich habe zwar eine Arbeitslosenversicherung abgeschlossen, was ich jedem empfehle, aber darauf wollte ich nur ungern zurück greifen.

Das sind alles meine individuellen Erfahrungen, vielleicht läuft es bei euch ja schneller und nervenschonender ab als bei mir, ich hoffe es sehr.

So ein paar Tipps für euch zum Thema Gründungszuschuss:

Unbedingt nachfragen, wenn irgendwas zu lange dauert. Sonst liegen eure Unterlagen einfach nur auf irgendwelchen Schreibtischen rum.

Macht euch darauf gefasst, dass es lange dauern wird. Also sowohl mental, als auch finanziell.

Also im Vorfeld genug ansparen.

Liebe Menschen um sich haben, die auch mal ohne zu zögern finanziell einspringen. Mein lieber Freund hat auch mit mir mitgefiebert und hier und da mal einen Wocheneinkauf übernommen. Also er war seelischer Beistand und hat mich gleichzeitig nicht verhungern lassen.

Und eine Arbeitslosenversicherung abschließen. Man bekommt automatisch einen Brief, wenn man sich bei der Agentur für Arbeit meldet, den muss man nur noch ausfüllen.

Und nun meine Einschätzung, ob ich den Gründungszuschuss wieder beantragen würde: ja. Ich habe den Businessplan geschrieben, habe mich deswegen intensiv mit meinen Finanzen und Strategie auseinander gesetzt und das hat mir doch sehr geholfen. Außerdem würde ich beim nächsten Mal einfach nicht den Fehler mit dem falschen Datum machen, das ist ja klar.

Ich habe auch schon von einigen gehört, dass sie sich den Stress nicht geben wollten und dass das, was finanziell beim Gründungszuschuss rum kommt, sich einfach nicht lohnt. Das ist natürlich eine individuelle Einschätzung, aber ich habe ganz gerne ein finanzielles Backup und dafür ist der Gründungszuschuss ganz gut. Ich verwende das Geld des Gründungszuschusses „zum Leben“ also für meine privaten Ausgaben und alles, was ich mit meinem Label einnehme, investiere ich direkt wieder zurück, so kann ich es einfach schneller wachsen lassen. Und das ist nie verkehrt.

So, nun würde mich natürlich sehr interessieren, was deine Erfahrungen mit dem Gründungszuschuss sind. Hast du ihn auch bewilligt bekommen und wie war das für dich? Auch trouble oder ganz easy?

 

Wenn dir dieser Podcast gefällt und du mich unterstützen möchtet, dann hinterlasse mir gerne eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes! Wenn du mich auch mal sehen möchtest, folge mir auf @stahlpink auf Instagram! Und falls ihr mehr von mir lesen möchtet, gehe auf www.stahlpink.de. Ich wünsche dir einen tollen Start in den Dezember und bis zur nächsten Woche beim megamutig-Podcast!

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  1. Wow, was für eine spannende Geschichte! Ich stehe vermutlich bald selbst vor dem Problem. Hast Du denn gar kein ALG 1 bekommen, bevor der Gründungszuschuss bewilligt wurde? Ich meine, man hat doch laufende Kosten….VG, Sina

    • Maggie

      Hallo Sina,
      Danke für deinen Kommentar! Nein, ich habe gar nichts erhalten. Zum Glück hatte ich genügend Erspartes, um einige Monate über die Runden zu kommen. Mit genügend Geld auf der hohen Kante in die Selbstständigkeit zu starten kann ich daher jedem empfehlen!
      Lieber Gruß
      Maggie

      • Hi Maggie, danke für deine Antwort! Wie ist es denn gelaufen mit dem Gründungszuschuss, hast du es geschafft, dass er nach 6 Monaten verlängert wurde? Ich hab davor ziemlich Bammel, das man die “Ziele” nicht erreicht…. Freue mich auf deine Rückmeldung! VG, Sina

        • Hallo Sina,
          ja ich habe den Gründungszuschuss verlängern lassen. Das geht relativ einfach, einfach mal beim Amt nachfragen und die schicken dir ein Formular. Wenn du deine Ziele nicht erreichst, aber dies gut begründen kannst, dann sollte das eigentlich kein Problem sein.
          Manchmal gibt es einfach “Flauten”, z.B. im Sommer. Ich hoffe das beantwortet deine Frage 😉

          Lieber Gruß
          Maggie

          • Hi Maggie, vielen Dank noch mal für deine Antwort! Ich bin optimistisch und ich habe durch deinen Beitrag noch mehr Mut fassen können. Toll, dass du deine Erfahrungen hier geteilt hast! Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg 🙂

          • Sehr schön, das freut mich!
            Dir auch noch alles Gute und viel Erfolg mit dem Antrag!

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