#megamutig-Podcast Episode 5 Selbstständigkeit Zeitmanagement Aufgaben Tools Kalender

Von der Chaotin zur Strategin – #megamutig-Podcast / Woche 5

Ich nehme euch ein Jahr mit auf meiner Reise in die Selbstständigkeit. Nun ist es schon die fünfte Woche und in der dazugehörigen Folge des #megamutig-Podcasts erkläre ich euch, wie ich mir meinen Plan gemacht habe, um mein großes finales Ziel zu erreichen und welche Tools und Helfer ich einsetzte, um das Ziel zu erreichen. Also alle kreativen Chaoten da draußen, unbedingt rein hören!


#megamutig auf iTunes:

Hier geht’s lang!

Shownotes:
Laura Malinas Seilers Seite und ihre Podcast-Folge zum Thema Manifestation
asana, das Online-Aufgaben-tool
Klarheit, der tolle Reflexions-Kalender mit Coaching-Teil
hier steht der von mir angesprochene Jahresplaner zum Download bereit. Kurze Anleitung: Der Jahresplaner ist auf A3 angelegt und du kannst ihn einfach ausdrucken. Es ist ein fortlaufender Kalender und das bedeutet, dass du auch mitten im Jahr mit dem Kalender beginnen kannst. Anno stahlpink hat z.B. im Oktober begonnen. Das bringt allerdings die Schwierigkeit mit, dass einige Monate mehr Wochen haben als andere (der Februar ist z.B. besonders kurz mit genau vier Wochen). Es gibt auf dem Jahresplaner nun 4,5 Wochen pro Monat und die Wochen, die zu viel sind, lassen sich einfach ausstreichen.
Bei “Monat” schreibst du einfach den jeweiligen Monat dahinter (z.B. wäre der erste Monat Oktober, wenn du sofort startest) und unter “Wochenaufgaben” kommen die Aufgaben rein, die du bis dahin erledigt haben willst. Viel Spaß und eine erfolgreiche Planung!

stahlpink Jahresplaner fortlaufender Kalender Planung Aufgaben Wochen Monate
stahlpink Jahresplaner: zum Download einfach anklicken

 

Transkript der Folge:

Hi Leute, willkommen zum megamutig-podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt megamutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 5!

Ich habe in der letzten Woche endlich, endlich meinen Antrag für den Gründungszuschuss abgegeben und warte nun hoffnungsvoll ob mir der Gründungszuschuss nun bewilligt wird. Ich war so froh, die Formulare und den Businessplan endlich abgeben zu können, immerhin habe ich am Businessplan nun 5-6 Wochen gefeilt und bin nun happy da einen großen Haken dran machen zu können.

Da man sich für solche Meilensteine ja immer belohnen soll, gab es erst einmal Kuchen für mich danach.

Was ich seit der letzten Folge ebenfalls gemacht habe: ich habe mir detailliert Pläne gemacht. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich brauche Pläne. Früher war das nicht so, ich war eine typische kreative Chaotin und habe einfach in den Tag hinein gearbeitet, ohne mir Gedanken um meine langfristigen Ziele zu machen.

Doch das hat sich radikal geändert. Es gab einen bestimmten Auslöser für diese Änderung, und zwar vor ca. 6 Monaten. Da habe ich mir vorgenommen, eine eigene Marke aufzubauen, eigene Produkte zu entwickeln und einen gut gefüllten Shop zu haben. Damals habe ich einen tollen Podcast gehört, ihr kennt den bestimmt: er heißt happy holy & confident von Laura Seiler. Ihr Podcast ist einfach fantastisch und es gab schon so viele Folgen, die mich positiv beeinflusst haben, aber in der einen Folge, die mich so in Sachen Pläne vorangebracht hat, ging es um Manifestation. Ich verlinke den Podcast auch noch mal in den Shownotes. Das, was ich für mich da raus gezogen habe, werde ich gleich kurz beschreiben, aber in Lauras Podcast geht es noch viel tiefer, also klare Hör-Empfehlung an dich.

Grob gesagt: du stellst dir vor, was dein Ziel ist und dann formulierst du das möglichst konkret und in welchem Zeitraum du das Ziel geschafft haben möchtest Als nächstes- kurz gesagt- visualisierst du es. Also du stellst dir so richtig vor, wie es ist dieses Ziel erreicht zu haben. Wie du dich fühlst, was du so machst in der Ziel-Position.

Und dann überlegst du dir, welche Schritte nötig sind, um dahin zu kommen. Das ganze rückwärts. Vom großen finalen Ziel rückwärts zum jetzt-Zustand. Und schon hast du deinen Plan.

Diese Methode hat mir absolut gezeigt, dass ich 1. auf jeden Fall viel zu tun haben werde und 2. dass das aber in kleinen Schritten machbar ist.

Ich habe nun das große Ziel vor Augen, meinen eigenen Shop zu haben mit vielen verschiedenen Produkten darin – und nun heißt es, dahin zu kommen. Also das auch tatsächlich zu realisieren.

Bei mir bedeutet das: Shop eröffnen, Produkte gestalten, eine Produktauswahl treffen, Angebote von Produzenten einholen und Verpackungen gestalten, fotografieren usw. Und ich habe mir vorgenommen, erst mal klein zu starten und ungefähr alle drei Monate neue Produkte raus zu bringen.

Die ersten Produkte werden momentan schon produziert, also die Produktgestaltung dafür ist schon durch und ich sitze nun schon am Design der nächsten Produktreihe.

Und nebenher hatte ich auch noch mit Formularen zu tun, dann mache ich auch noch diesen Podcast, schreibe am Blog usw.

Da sind also Aufgaben, die ich sofort erledigen muss, aber ich muss auch noch alles im Hinterkopf haben, was die nächsten Produktreihen erfordern.

Und diese Woche hatte ich einen Tag lang das Gefühl, dass mir der Schädel platzt, weil ich an so viel zu denken hatte. Mir hilft es da immer, das einfach alles aufzuschreiben, damit es aus meinem vollen Kopf raus ist und ich wieder mehr Denkplatz für andere Sachen habe.

Bisher habe ich für längerfristige Aufgaben mit asana gearbeitet, das ist ein online-tool, wo man Aufgaben rein schreiben und mit einem Termin versehen kann und über eine App bekommt man dann Hinweise, wann die Aufgabe fällig ist. Total nützlich, um auch an regelmäßige mini-Aufgaben erinnert zu werden, z.B. Bücher aus der Bücherei zu verlängern. Man kann die Aufgaben auch in Projekten bündeln, so habe ich z.B. ein Projekt, das Shop heißt, ein Projekt, das Produkte, heißt usw. aber auch ein Projekt für daily stuff. Asana ist bisher ganz praktisch.

Und da man zu jeder Aufgabe einen Termin einstellen kann, kann man hier auch längerfristige Aufgaben rein schreiben und wird daran erinnert, das finde ich super.

Da ich ein sehr visueller Typ bin, brauche ich außerdem Pläne, die mir längerfristig zeigen, wo es hingehen soll und was bis dahin die Meilensteine sind.

Ich habe mir in dieser Woche einen ultimativen stahlpink Jahresplan gemacht, in den ich eingezeichnet habe, was wann erledigt sein soll um mein Ziel zu erreichen. Das hilft mir enorm, da grad so viel parallel passiert. Als erstes habe ich mir rein gemalt, wann ich welche Produkte launchen möchte. Dann mit entsprechend viel Vorlauf wann diese Produkte gestaltet werden müssen, wann Anfragen an Produzenten raus gehen müssen usw. Und zu jeder Woche im Monat gibt es ein Feld in das rein kommt, was ich in der jeweiligen Woche schaffen möchte. Also z.B. muss ich in der Woche vor dem Launch die Produkte fotografieren und einstellen. Das weiß ich jetzt schon und kann mich darauf einstellen.

Der Plan ist ein tool, in das ich nun ständig rein malen kann und auch Dinge verändern kann. Und er hängt nun über meinem Schreibtisch und verschafft mir eine gute Übersicht.

Klar habe ich zusätzlich noch einen Kalender auf dem Computer, aber da schaue ich nicht ständig drauf und den finde ich auch nicht ganz so übersichtlich. Falls du auch Lust auf so einen ultimativen Jahresplan hast, habe ich dir eine Vorlage hochgeladen, die du dir gerne auf meiner Seite runter laden kannst.

Ein Tool, das mir auch sehr hilft, ist der Klarheit-Kalender. Den hat mir eine frühere Kollegin empfohlen, weil der einen ausführlichen Coaching-Teil hat, aber der ist auch super, um sich monatlich Ziele zu stecken und bietet tolle Wochenübersichten.

Es gibt für jeden Monat eine Doppelseite für Reflexionen und da stehen Fragen wie: wie war der vergangene Monat? Was habe ich im letzten Monat besser gemacht als zuvor? Und man kann Erfolge und Leistungen des Monats fest halten. Das finde ich super, um sich weiter zu entwickeln, also ich stehe total auf so einen Reflexionskram. Um aber auch jeden Tag am Ball zu bleiben, nutze ich die Wochenansicht des Kalenders. In dieser Wochenansicht steht: was will ich am Ende der Woche erreicht haben? Und da trage ich jeden Montag meine tasks der Woche ein: z.B. ich will das Formular für den Gründungszuschuss abgegeben haben, oder ich will die neue Produktserie beginnen.

Und dann teile ich diese tasks in kleinere Aufgaben auf, die ich auf jeden Tag aufteile. Beim Gründungszuschuss war es z.B., alle nötigen Formulare auszufüllen, den Businessplan auszudrucken und binden zu lassen und das ganze dann zum Amt zu bringen.

Für diese täglichen Aufgaben schreibe ich mir eine einfache ganz altmodische to do-Liste auf einen Schmierzettel und hier hat es sich rausgestellt, dass ich am besten funktioniere, wenn ich die todos auch noch sortiere.

Jede Aufgabe bekommt eine Nummer und ich arbeite die Aufgaben einfach eine nach der anderen ab. So komme ich weniger in diese blöde Prokrastinations-Falle. Ich arbeite einfach ab, ohne lange darüber nachzudenken, ob ich jetzt wirklich Lust darauf habe, mir die Angebote von Produzenten einzuholen oder doch lieber kurz auf facebook gehen würde. Ich mache einfach, was auf der Liste ist und gut ist.

Ich weiß ziemlich genau, dass ich z.B. morgens am konzentriertesten bin und nachmittags ein kleines Tief bekomme und daher lege ich mir gezielt Aufgaben in die Morgenzeit, die viel Konzentration erfordern, z.B. Texte schreiben und nachmittags werden dann Aufgaben bewältigt, die mir einfach Spaß machen und mich aus meinem Nachmittagstief ziehen, z.B. gestaltet und fotografieren.

Durch das Strukturieren meiner ganzen Aufgaben komme ich in keinen Prokrastinations-Modus. Denn dieses Aufschieben und sich mit anderen Dingen ablenken nervt mich mittlerweile total, denn ich habe ein konkretes Ziel, auf das ich hinarbeite und mittlerweile habe schon gar kein Verständnis mehr dafür, wenn ich diese Aufschieberitis bei anderen bemerke. Dabei war ich früher auch so. Meine früheren Mitbewohner haben mich den verrückten Professor genannt, weil ich so verpeilt war. Das ist nun zum Glück ganz anders. Hätte ich damals schon meine ganzen tools gehabt, wäre ich vielleicht nicht so verpeilt gewesen.

Die Kalender und meine tools verlinke ich in den Shownotes und ich bin natürlich total gespannt, wie du dich so strukturierst und wie du Pläne machst? Vielleicht hast du ja noch einen tollen Tipp für mich?

Wenn dir dieser Podcast gefällt und du mich unterstützen möchtet, dann hinterlasse mir gerne eine 5-Sterne-Bewertung auf iTunes! Wenn du mich auch mal sehen möchtest, folge mir auf @stahlpink auf Instagram! Und falls ihr mehr von mir lesen möchtet, gehe auf www.stahlpink.de. Ich wünsche dir einen tollen Start in den Oktober und bis zur nächsten Woche beim megamutig-Podcast!

Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.