stahlpink #megamutig Podcast Folge 9 kein Bock auf Social Media?!

Kein Bock auf Social Media?! – #megamutig Podcast / Woche 9

Im #megamutig-Podcast lasse ich euch an meinem ersten Jahr als Selbstständige teilhaben. Ein wichtiger Teil der Selbstständigkeit ist die Vernetzung mit anderen, die sich bei mir hauptsächlich über Social Media abspielt. Warum ich das so gerne mache und du unbedingt auch Bock darauf haben solltest, darum geht es in der Folge 9.

#megamutig auf iTunes:
Hier geht’s lang!

Shownotes
Instagram-Story-Inspirationen von der lieben Lucy
planoly
iconosquare
stahlpink auf Instagram

Transkript der Folge

Hi Leute, willkommen zum megamutig-Podcast.

Ich bin Maggie und ich habe ein Experiment gestartet: ich mache mich selbstständig. Und ich nehme euch in meinem ersten Jahr mit.

Ich habe nämlich gemerkt, dass viele in meinem Umfeld diesen Schritt megamutig fanden und das bei vielen Fragen aufgeworfen hat. Vielleicht kann ich den einen oder anderen inspirieren oder aber als Negativbeispiel dienen, je nach dem, wie sich das Jahr noch entwickelt.

Willkommen zu Woche 9!

Ich habe ziemlich schlecht geschlafen und bin gespannt, wie die Aufnahme wird, ich hoffe ihr verzeiht mir den einen oder anderen Verhaspeler vor lauter Müdigkeit! Da hilft auch mein heiß geliebter Kaffee nicht mehr. Aber das bekommen wir schon hin. Ich wollte euch nämlich heute davon berichte, dass ich ein Phänomen fest gestellt habe: und zwar das Phänomen Instagram. Ich hätte es nie gedacht, wie viel mir der Kanal bringen würde. In dieser Folge will ich also mal erzählen, was die Strategie hinter meinem Account ist und warum du auch unbedingt damit anfangen solltest, dir einen professionellen Kanal aufzubauen.

Jeden Tag bekomme ich so viel tolles Feedback, nette Kommentare und teilweise extrem lange liebe Nachrichten. Ich fühle mich jedes Mal, als wäre ein Einhorn durch mein Arbeitszimmer gelaufen.

Ich wusste schon vorher, dass Instagram wichtig sein würde, aber ich hätte niemals mit so viel toller positiver Resonanz gerechnet.

Also ich interagiere viel auf Instagram, aber das ist viel mehr als ein Netzwerk-Tool. Es ist auch ein Marketinghebel, den du ganz kostenlos für dich einsetzen kannst, wenn du es richtig angehst. Und zwar mit einem professionellen Account, der den Nutzern was bietet und dich repräsentiert. Wie du dir so einen Account aufbauen kannst, erkläre ich gleich.

Aber was hat das für einen Nutzen für dich, fragst du dich jetzt bestimmt.

Mir schreiben z.B. Leute, dass sie sich auch gerne selbstständig machen würden und schon eine Idee haben. Mein Vorschlag ist: setze dir einfach schon mal einen Account auf und fange an, Inhalte auszuprobieren, kurze Texte zu schreiben und einfach content für dein Metier zu produzieren. Um einfach schon mal zu testen, ob das Thema wirklich langfristig was für dich ist und um mit anderen in Kontakt zu treten. Willst du z.B. Hochzeitsplanerin werden, dann kannst du einfach schon einen Account rund um Themen wie die geeignete Location, den perfekte Brautstrauß, wie man einen Caterer findet usw. aufbauen.

Instagram bietet einfach Aufmerksamkeit, wenn du etwas Fleiß mitbringst. Und Aufmerksamkeit ist eine Währung, in die normalerweise viel Geld gesteckt wird. Große Unternehmen investieren 30% ihres Umsatzes in Marketing-Maßnahmen, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Wenn du es geschickt machst, ist das für dich kostenlos, du musst nur etwas Fleiß und Zeit mitbringen. Also wenn du zum Start deiner Selbstständigkeit oder Gründung keine Kohle für Marketing übrig hast, dann kannst du auf jeden Fall schon mal mit SoMe einen Anfang machen.

Wie geht man das an?

Als erstes die Wahl der Plattform. Mein Tag hat ja auch nur 24 Stunden und ich wollte gezielt erst einmal nur mit einer Plattform beginnen, und da mir Instagram am sympathischten ist und ich ein sehr visueller Mensch bin, ist die Wahl also auf Insta gefallen.

In Instagram steckt ja das Wort instant drin und das soll ja eigentlich bedeuten, dass man ein Bild in dem Augenblick oder Moment hochlädt, in dem man es schießt. Leider ist dieses spontane Bild schießen und hochladen von der Plattform mehr oder weniger verschwunden, dafür sind die Accounts ästhetischer und professioneller geworden.

Vielleicht bekommst du es ja hin, jeden Tag ein Bild aus dem Ärmel zu schütteln und auf Instagram zu laden, aber ich brauche da als echter Kontrollfreak unbedingt Planung. Ich setzte mich an einem Tag in der Woche dran, plane meinen Feed und schieße die Bilder. Ich investiere also einen kompletten Tag. Und ich frage mich nicht, ob sich das zeitlich lohnt. Ich baue mir so eine Marke auf, über die Bilder und das, was ich schreibe.

Jetzt fragst du dich sicher, was ich denn da so plane. Als ich vor zwei Monaten mit meinem stahlpink Account begonnen habe, hab ich mir im Vorfeld überlegt, was ich meiner Zielgruppe denn an content liefern möchte. Die stahlpink Zielgruppe sind junge Frauen, die ihren eigenen Weg gehen. Alle anderen sind natürlich auch erwünscht, aber ich habe vor allem diese jungen Frauen im Hinterkopf. Und dann habe ich mir überlegt, was ich der Zielgruppe denn an Inhalt bieten möchte.

Ich habe drei Bereiche eingegrenzt: Inspiration, Motivation und eigener Content. Bei Inspiration zeige ich, was ich momentan selbst spannend finde, also ein Buch das ich grad lese, oder ähnliches. Bei Motivation haue ich als alte Sprücheklopferin dann einen Motivationsspruch oder ähnliches raus und bei eigenem content mache ich auf eine neue Podcast-Folge oder einen neuen Blog-Beitrag aufmerksam. Das sind so grob die drei Bereiche, die auf meinem Account statt finden. Klar lasse ich mir etwas Freiheit, aber ich fahre ganz gut damit. Wenn mir mal nichts einfällt, mache ich einfach ein Brainstorming zu den Bereichen und schon habe ich wieder content. Somit wirst du höchstwahrscheinlich niemals mein Frühstück oder Schmink-Tipps auf meinem Account finden, die passen einfach nicht zu meinen Themen und diese Stringenz würde ich dir auch empfehlen, wenn du dich professionalisieren möchtest.

Dass du am besten jeden Tag posten und dabei Hashtags verwenden solltest, weißt du ja bestimmt und das mache ich auch.

Und was sehen die Leute auf Insta? Genau, Fotos!

Fotos wird ein extrem hoher Stellenwert beigemeßen, also sollten wir hier unbedingt auf Qualität achten. Wenn du damit Probleme hast, weil du warum auch immer nur rot-stichige und verwackelte Bilder kreierst, ist das gar kein Ding. Es ist auch möglich, Bilder von anderen Nutzern zu verwenden, nachdem du sie gefragt hast natürlich und mit Verlinkung zu dem Nutzer. So kannst du dir ohne Foto-Talent einen tollen Account erstellen.

Bei mir ist es so, dass ich die Bilder selber schieße. Jedes einzelne Bild auf dem Account ist von mir und ich muss ehrlich sagen, ich habe auch einfach einen riesen Spaß daran, die Bilder für meinen Account zu schießen. Das lasse ich mir nicht nehmen.

Ich versuche dabei, einen einheitlichen Stil zu wahren und einige Elemente immer wieder kehren zu lassen. Vielleicht hast du es bei anderen Accounts auch schon bemerkt, viele haben ein bestimmtes Erkennungsmerkmal in ihrer Bildsprache. Vielleicht eine bestimmte Stadt, die immer wieder auftaucht, roter Lippenstift, viele bunte Accessoires usw. Und über Filter lässt sich auch eine einheitliche Bildsprache erzeugen. Dafür solltest du am besten immer bei einem bestimmten Filter bleiben, den du dir ein Mal ausgesucht hast und nicht hin und her wechseln, darunter leidet nämlich die Visualität deines Feeds doch sehr und deine Bilder verlieren etwas an Einheitlichkeit. Ich verwende übrigens nicht die Filter von Instagram, sondern habe dafür eine extra App, die sich VSCO nennt. Darin lege ich immer den gleichen Filter auf mein Bild und lade es dann in Instagram hoch. Apropos Apps: es gibt auch extra Apps, mit denen du deinen Feed planen kannst. Darin lädst du einfach deine Bilder hoch, kannst schon sehen, wie sie im Feed ausschauen und die App erinnert dich dann zum richtigen Zeitpunkt daran, das Bild zu posten. Das ist total einfach und sehr praktisch und ich experimentiere momentan mit planoly und iconosquare, die das beide machen.

Ach ja, es gibt ja auch noch die Insta-Stories. Da hat die liebe Lucy von thinkincolours einen tollen Beitrag geschrieben, der Inspiration für die Stories bietet. Den verlinke ich in den Shownotes.

Und ich bekomme jeden Tag so liebe Nachrichten von euch, dass ihr den Podcast hört und das er euch inspiriert. Das freut mich extrem, aber noch mehr würde ich mich freuen, wenn ihr mir euer Lob auch einfach mal in einer 5-Sterne-iTunes-Bewertungen da lasst.

Und falls du nach der Folge nun Lust hast zu sehen, wie mein Instagram-Account aussieht, dann schau mal bei @stahlpink vorbei. Falls du noch mehr von mir lesen möchtest, kannst du das auf www.stahlpink.de tun.

Ich gehe jetzt erst Mal noch einen Kaffee trinken gegen meine Müdigkeit und ich wünsche dir eine tolle Woche und bis zum nächsten Mal beim megamutig-Podcast!

Hinweis: Dies ist ein redaktioneller Beitrag, er enthält Werbung (da Markennennung oder Verlinkung), aber unbezahlt und unbeauftragt.

  1. Ein schön gesprochener und sehr informativer Podcast! Danke für die Verlinkung 🙂
    Liebe Grüße, Lucy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.