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Morgen in einem Jahr – meine Lieblings-Visualisierungsmethoden

Vor einem Jahr habe ich mich selbstständig gemacht. Aber der Entschluss kam nicht einfach so, sondern es war eine Visualisierungsmethode, die mir die Augen öffnete!


Das Gehirn glaubt, was man ihm sagt. Wenn man es ständig mit negativen Gedanken füttert, sich sorgt und in ständiger Angst vor was-auch-immer lebt, dann verinnerlicht das Gehirn diese negativen Gedanken. Und wenn man in Gedanken die Zukunft ständig schwarz färbt – dann glaubt das Gehirn dies und sucht gar nicht erst nach einer Lösung.

So war ich früher auch drauf. Negativ, ängstlich. 

Bis ich vor mehr als einem Jahr, etwas unglücklich in der damaligen Situation und auf der Suche nach neuen Wegen, auf die Manifestations-Formel von Laura Seiler gestoßen bin. 

Das war ein Augenöffner: ich habe endlich kapiert, dass ich mir auch eine glückliche und schöne, entspannte und erfüllte Zukunft ausmalen kann, anstatt ständig zu grübeln und mir das Schlimmste auszumalen. Denn niemand weiß, was kommt, also kann es doch genauso gut schön werden, oder? Das hat auch nichts mit Spiritualität zu tun finde ich, sondern damit zu erkunden, was du eigentlich möchtest und wie du dahin kommst!

Seither mache ich jeden Morgen eine Visualisierung und ich finde es wirkt wie ein Hausputz für’s Gehirn, als hätte man allen Schmutz und Unrat des Oberstübchens kurz weg gekehrt. Sehr befreiend.

Hier sind drei meiner Lieblingsvisualisierungsmethoden, die du ausprobieren kannst und testen, welche für dich am besten funktioniert. Viel Spaß damit!

Die Manifestations-Formel

Der Klassiker von Laura Seiler in fünf Schritten. Am besten suchst du dir dafür einen entspannten Ort und nimmst dir etwas Zeit, um die Methode in Ruhe durchzugehen. 

1. Formuliere, wie deine Zukunft aussehen soll. 

2. Mach’ dir innerliche Hürden bewusst

3. Mach’ dir klar, ob du diese Zukunft wirklich willst und dafür auch schwierige Bedingungen angehen würdest

4. Welche Schritte sind notwendig, um an dein Ziel zu kommen?

5. Leg’ los!

Ausführlicher bekommst du diese Methode in der entsprechenden Podcast-Folge von Laura beschrieben. Mir hat es ausgereicht, die Methode ein Mal komplett anzuwenden. Und die Visualisierung meiner Ziele und Zukunft (Schritt 1) ist nun fester Bestandteil meiner täglichen Morgenroutine.

Tomorrow in a year

Erst vor kurzem ist meine Selbstständigkeit ein Jahr geworden! Juhu, echt ein Grund zu feiern!

Im Zuge dessen bin ich meine alten Notizbücher durchgegangen und habe dabei eine Seite gefunden, in der ich vor über einem Jahr notiert habe, wie ich mir „Tomorrow in a year“ vorstelle. 

Dabei ging es vor allem darum, wie ich mich in einem Jahr fühlen möchte und was ich erreicht haben möchte. 

Ich finde ein Jahr ist gut zu überblicken, gleichzeitig kann viel in einem Jahr passieren. Deshalb ist es schön sich diese Zeit vor Augen zu führen. Was man morgen macht, kann man sich ja einigermaßen gut vorstellen – aber morgen in einem Jahr? Ist scheinbar alles möglich, aber doch nicht weit weg. 

Diese Visualisierung ein Mal im Jahr durchzuführen finde ich sinnvoll, zum Beispiel auch zum Jahreswechsel. Um dann nach einem Jahr zu reflektieren, was tatsächlich eingetreten ist und was nicht. Echt spannend!

Nichts zu bereuen

Laut einer Studie bereuen Menschen gewisse Entscheidungen und verpasste Gelegenheiten, wenn sie alt sind.

Also stell dir mal vor, dass du schon um die 100 Jahre alt bist und auf dein Leben zurück blickst. Du sitzt in einem futuristischen Schaukelstuhl und konzentrierst dich für einige Minuten auf das Vergangene. 

Was bereust du? Welche Lebensentscheidungen wärst du lieber mutig angegangen? Welche Möglichkeiten hast du vertan?

Denn das ist, was die Meisten bereuen: nicht mutig genug gewesen zu sein und verpasste Gelegenheiten.

Diese Methode kann aufzeigen, was man tatsächlich vom Leben erwartet und ich finde sie ganz wunderbar, um sich selbst und die eigenen Wünsche besser kennen zu lernen.

Hast du auch eine Lieblings-Visualisierungsmethode?

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