#weggelesen "Bali statt Bochum"

#weggelesen: “Bali statt Bochum” – neue Finanzwelten entdecken

Wie man als Gründerin spart, hab ich langsam raus. Aber wie vermehrt sich das Geld, ohne viel dafür machen zu müssen? Das Buch “Bali statt Bochum” gibt Anreize und macht tatsächlich Lust auf die Investition in für mich neue Finanzgefilde.

Geld ist wichtig. Hast du es nicht, musst du es verdienen, möglicherweise mit einem Job, den du hasst. Hast du Geld, kannst du frei und unabhängig sein. So einfach ist das. 

Aber auch gleichzeitig so schwierig. Die Fragen, wie man spart, Geld verdient, es nicht verliert, sondern wachsen lassen kann, sind doch recht komplex. 

Im Artikel “Deine Beziehung zu Geld – eine Hassliebe!?” habe ich über meine persönlichen Herausforderungen beim Thema Geld geschrieben. Und einige Tipps gegeben, was man tun kann, um die eigene Beziehung zum lieben Geld zu verbessern. Ich selbst bin immer noch dabei, diese Beziehung zu verbessern, stehe aber als immer noch recht frische Gründerin vor besonderen finanziellen Herausforderungen. Und machen wir uns nichts vor: was hinter dem Euphemismus “besondere finanzielle Herausforderungen” steckt, wissen wir ja alle.

Nach der Gründung von stahlpink bin ich also eine Expertin im Thema Sparen geworden. Alte Klamotten werden neu kombiniert (siehe Foto), um keine neuen kaufen zu müssen. In Klamottenläden gehe ich gar nicht erst rein. Die großen traumhaften Strandreisen sind mental weit weg geschoben. Trips nach Amsterdam, Hamburg oder Berlin sind doch auch schön. Um das Sparen cool zu verpacken, nenne ich es einfach „Minimalismus“. Why Not. Und offensichtlich grad im Trend!

Und für all das, den Verzicht, das Auftragen alter Klamotten und meinen neu entdeckten Minimalismus bin ich auch noch dankbar, denn ich weiß, wofür. Das Geld, das ich durch den kostengünstigen Lebenswandel spare, steckt in der Gründung meines Labels. Und dadurch, dass ich fünf Jahre alte Shirts mit drei Jahre alten Jeans kombiniere, erlange ich Freiheit. Dadurch, dass ich keinen teuren Statussymbolen nachhänge, erlange ich Zufriedenheit und Dankbarkeit für das, was ich bereits habe.
Es ist in den kleinen Dingen. 

Das habe ich also schon drauf: mit Geld umgehen zu können, sich nicht dem Konsumwahn hingeben und mit wenig zufrieden sein zu können – das sind tolle Voraussetzungen.
Aber ich will noch mehr (damit meine ich in dem Kontext nicht mehr Konsum, sondern den next Step in Sachen finanzieller Erfolg). Wie lege ich dem ganzen also eins oben drauf?

Dafür habe ich mir das E-Book “Bali statt Bochum” von Madame Moneypenny, alias Natascha Wegelin gekauft (ops, erwischt – aber diesen Kauf sehe ich als Investition!).

Das Buch ist eigentlich für Frauen, die gerne möglichst bald ihren Job aufgeben und wie der Titel schon sagt, nach Bali auswandern möchten. Ich muss nicht unbedingt nach Bali, hab aber nach einem leichtverständlichen Buch für den Einstieg in den Aktienhandel gesucht. Weil dieser Bereich bisher ein großes Mysterium für mich war. Aber ich hatte Lust, im Zuge meiner eigenen Geld-Erziehung, tiefer in diese Welt einzusteigen. Und da kam das Buch von Madame Moneypenny wie gerufen!

Was ich aus “Bali statt Bochum” gelernt habe und mich teilweise überrascht hat: 
  • Ich habe nie kapiert, wie man mit Aktien handelt. Muss man dazu nach Frankfurt? Es war ein großes Mysterium. Nach dem Lesen des Buches ist mir vieles klarer. Man kann online mit Aktien handeln! Wahnsinn! Und über die Bank, ach so!
  • es ist nicht kompliziert, mit „Aktien“ sicheres Geld anzulegen (eigentlich handelt es sich nicht um Aktien, sondern um die sozusagen kleine Schwester der Aktie, die ETFs)
  • Aktien müssen nicht schlecht sein. Es gibt auch grüne, nachhaltige Alternativen. Man kann in Solarstrom, Windenergie investieren und somit etwas Gutes tun
  • Man kann selbst abschätzen, welches Risiko man eingehen möchte. Das Anlegen muss nicht super spekulativ sein. Über eine Skala schätzt man ganz einfach die eigene Risikobereitschaft ein und kann dementsprechend die passenden ETFs kaufen
  • Aktien müssen nicht teuer sein. Keine 100.000 zum Handeln parat? Ich auch nicht! Das muss aber auch nicht sein. Man kann sich einen Sparplan ab 25 Euro pro Monat einrichten und so schön mit kleinen Beträgen investieren
  • Man muss nicht die Aktienkurse verfolgen. Puh, Glück gehabt. Ich finde nämlich das ist so ähnlich spannend, wie der Uhr beim Ticken zuzugucken. Ähnlich sinnvoll erscheinen mir die Darstellungen der Aktienkurse. Aber da wir durch das Buch langfristig investieren, müssen wir gar nicht tagesaktuell auf dem neuesten Stand sein. 

Vor allem die Kapitel zum Aktien- & ETF-Grundwissen haben mir geholfen und ich habe mir bereits ein Depot eingerichtet, basierend auf den Erläuterungen aus dem Buch. Aber darüber hinaus gibt Madame Moneypenny außerdem tolle Hinweise zum Thema Money-Mindset, wunderbare Tipps für passives Einkommen und für die Gründung eines eigenen Unternehmens. Ach und für die Kindererziehung! Ein rundum-Schlag sozusagen.

Natascha gibt auf ihrem “Madame Moneypenny”-Blog außerdem in verschiedenen Artikeln wertvolle Tipps zum Sparen, Anlegen und Money-Mindset. Kostenlos!

Hast du auch schon über’s Anlegen nachgedacht? Oder bist du etwa schon längst auf Bali?

  1. Oh liebe Maggie, danke für die Zusammenfassung. Ich mache gerade den Online Kurs von Madame Moneypenny! Also ist das Thema bei mir gerade auch sehr aktuell 😉 bis nach Bali hab ich es noch nicht geschafft, hoffe aber bald auch etwas investieren zu können.

    Alles Liebe
    Judith

    • Hallo Judith,
      schön, eine Gleichgesinnte! Den Kurs von Madame Moneypenny kenne ich noch gar nicht, muss ich mir mal angucken!

      Liebe Grüße und viel Spaß beim Investieren!
      Maggie

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